Kurzweilig und optimistisch - Stadt Sontra empfängt Gäste zum interaktiven Neujahrsempfang
Meldung aus SontraEin interaktiver und kurzweiliger Abend mit vielen geladenen Gästen – so präsentierte sich der Neujahrsempfang der Stadt Sontra im Bürgerhaus. Stadtverordnetenvorsteher Gerhard Mutter begrüßte Vertreterinnen und Vertreter der Kommunalpolitik, Schulen und Kindergärten, örtlicher Unternehmen, von Vereinen sowie Mitarbeitende der Stadtverwaltung. Im weiteren Verlauf des Abends erhielt der Parlamentschef besonderen Applaus für nunmehr 15 Jahre Einsatz mit großer Verlässlichkeit und ruhiger Hand für seine Kommune.
Stimmungsvoll wurde der Abend von der Oberstufenschülerin Hannah Engelhardt eröffnet, die den „Hallelujah“-Song ausdrucksstark interpretierte, am Klavier begleitet von Musiklehrer Joscha Grolig. Anschließend hieß es „Film ab“ für eine Bilderschau, die das vergangene Jahr Revue passieren ließ. Gezeigt wurden nicht nur Feste und Feiern in der Kernstadt, sondern auch zahlreiche Aktivitäten und Projekte aus den Stadtteilen. Die Palette reichte von „Girls’Day“ auf dem Bauhof über Kunstausstellungen im Rathaus bis hin zur feierlichen Stolpersteinverlegung mit Nachkommen ehemaliger jüdischer Einwohner. Auch das Stadtradeln, die Pumptrack-Party, die Einweihung des Bahnhofsvorplatzes sowie das 50-jährige Bestehen der Kita Ulfen fanden ihren Platz im Rückblick.
Für informative Unterhaltung sorgte danach das eingespielte Moderatorenduo Bürgermeister Thomas Eckhardt und Hänselmeister Dr. Daniel Kohl. Auf dem Sofa interviewten sie verschiedene Akteure des sozialen Lebens in Sontra zu ihren Erfahrungen und Perspektiven.
Marco Schütz, Bürgermeister von Tambach-Dietharz erinnerte an die seit 35 Jahren gepflegte Städtepartnerschaft, zu der zweimal jährlich gemeinsame Wanderungen gehören. Die Besonderheiten seiner Stadt im Thüringer Wald brachte Schütz mit drei Worten auf den Punkt: „Wald, Wasser und Stein“. Zwei große Talsperren zur Trinkwassergewinnung sowie zahlreiche Wanderwege prägen die Region. Als Zeichen weiterwachsender Verbundenheit erhielt er von den Sontraer Freunden einen jungen Esskastanienbaum.
Mit jugendlichem Elan stellten sich drei Mitglieder der jungen Thekenmannschaft „Bella Promilla“ vor: Tom Bachmann, Jakob Braun und Marie Küllmer. Ihr Ziel ist es, mit Freizeitturnieren und Aktionen mehr Spaß und Abwechslung auf die lokalen Volksfeste zu bringen. Der Verein zählt inzwischen rund 30 Mitglieder im Alter zwischen 17 und 19 Jahren. Mit einem bekannten Lied von Schlagerikone Nena präsentierte sich Schülerin Maja Jäger als musikalisches Nachwuchstalent.
Vier Landfrauen aus Ulfen nahmen ebenfalls auf dem Sofa Platz und berichteten von ihrer Vereinsarbeit. Nach der 50 Jahr-Feier im vergangenen Jahr gab es einen deutlichen Mitgliederzuwachs, Nachwuchssorgen gehören dort inzwischen der Vergangenheit an.
Auch der MSC Waldkappel-Breitau e.V. blickt in diesem Jahr auf sein 50-jähriges Bestehen. Erster Vorsitzender Peter Überschär und Jugendwart Sieghard Grebestein nutzten die Gelegenheit, schon jetzt zu den Jubiläumsfeierlichkeiten im Mai einzuladen. Bei einem Tag der offenen Tür sind alle Interessierten willkommen, um den Motorsport kennenzulernen, der von März bis Oktober regelmäßig an den Wochenenden im Husarenpark für Spannung sorgt.
Über den aktuellen Stand beim Tunnelbau Holstein informierte Projektleiter Pafos Busch mit eindrucksvollen Bildern aus dem Inneren der Röhren. „Wir sind gut im Zeitplan und erwarten den finalen Durchschlag im Frühsommer“ stellte er fest. Rund 200 Mitarbeiter aus mehreren europäischen Ländern arbeiten auf der Großbaustelle im Schichtbetrieb rund um die Uhr.
Nach einem weiteren musikalischen Beitrag von Joscha Grolig endete das offizielle Programm mit einem kurzen Ausblick auf anstehende Projekte im laufenden Jahr. In Einlösung der „Wettschulden“ vom Adventsmarkt wollen Bürger- und Hänselmeister zu einem Familienpicknick auf der Breitwiese einladen.
Ein besonderes Dankeschön galt neben den Mitarbeitenden des Rathauses dem schlagkräftigen Team des Bauhofs. Sie hatten nicht nur den Saal mit entsprechender Technik für den Empfang vorbereitet, sondern waren auch im Winterdienst im ständigen Einsatz rund um das Bürgerhaus.
Im Anschluss nutzten die Gäste die Gelegenheit zum lockeren Austausch bei Buffet und kalten Getränken.
Text: Annemarie Kapinus