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Förderprogramm der Stadt Sontra ein Erfolgsmodell

Sontra, den 08.09.2017

Die Mittel zur Förderung des Erwerbs und Abbruchs von Altbauten werden von der Stadt Sontra aufgrund der hohen Nachfrage erhöht. Das Förderprogramm wurde im Februar 2015 in Kraft gesetzt. Seitdem wurden zwei Altbaugutachten und elf Gebäudeabbrüche im Rahmen einer einmaligen Zahlung gefördert. Weiterhin hat man eine laufende Förderung über einen Zeitraum von 6 Jahren bisher in 29 Fällen bewilligt.

 

In den Jahren 2015 und 2016 standen jeweils 25.000 Euro zur Verfügung. Aufgrund der laufenden Verpflichtungen aus 2015 und 2016 erfolgte in 2017 bereits eine Aufstockung der Haushaltsmittel auf 30.000 Euro, um weitere Anträge bedienen zu können. „Bereits bis August 2017 hat die Stadt Sontra 29.600 Euro ausgezahlt.

 

Die Zahlen bestätigen, dass sich unser Förderprogramm für Altbauten zu einem Erfolgsmodell entwickelt hat.“, so Bürgermeister Thomas Eckhardt. „Dies spiegelt sich auch in unserer Einwohnerentwicklung wider, die ebenfalls einen positiven Trend zu verzeichnen hat. Mit 7.516 Einwohnern am 30. Juni 2015 sind nun zum 15. August 2017 7.744 Einwohner in der Kernstadt und in allen Stadteilen von Sontra gemeldet.“, erläutert Eckhardt. Rund die Hälfte der Antragssteller kommen dabei von außerhalb. Unter anderem sind Antragssteller aus den Bundesländern Bayern, Nordrhein-Westfalen oder Berlin und sogar Personen aus dem Ausland, zum Beispiel aus der Schweiz, vertreten. Auch Einheimische wie Oliver Stauffenberg aus Ulfen haben die Gelegenheit genutzt. „Wir haben eine Schrottimmobilie erworben und den Abriss veranlasst, um für neu geschaffene Wohneinheiten in unmittelbarer Nähe ausreichend PKW-Stellplätze bereitstellen zu können. Das Förderprogramm war hier ein zusätzlicher und positiver Anreiz für unser Vorhaben.“, erklärt Stauffenberg.

 

Weitere Förderanträge liegen der Stadt Sontra inzwischen vor. Um auch künftig diese positive Entwicklung zu unterstützen, hat die Stadtverordnetenversammlung in seiner Sitzung am 29. August 2017 mehrheitlich beschlossen, die zur Verfügung stehenden Haushaltsmittel um weitere 10.000 Euro zu erhöhen.

 

„Die mitfinanzierten Gutachten haben in der Regel zu einem Erwerb des Objektes geführt und die Zuschüsse für einzelne Abbrüche tragen dazu bei, dass sich unser Stadtbild mittels Freiflächengestaltungen schrittweise verbessert. Es ist sehr erfreulich, dass die Stadtverordnetenversammlung nun den Weg für weitere mögliche Förderanträge geöffnet hat“, so Eckhardt.