Sontra und die EAM gestalten gemeinsam die Energiewende

von links: Armin Schülbe, Leiter des EAM-Regionalzentrums Nord, Bürgermeister Thomas Eckhardt und Tanja Kutne, Projektentwicklerin EAM Natur Energie, haben die Vereinbarung zum Start des Projektes unterzeichnet

Stadt und EAM starten Energiewendepartnerschaft

 

Die Stadt Sontra möchte künftig bei der Energiewende eine Vorreiterrolle einnehmen. Dabei wird Sontra als erste Kommune im Werra-Meißner-Kreis maßgeblich vom regionalen Energiepartner EAM unterstützt. Bürgermeister Thomas Eckhardt hat am Dienstag zusammen mit Armin Schülbe, Leiter des EAM-Regionalzentrums Nord, und Tanja Kutne, Projektentwicklerin bei der EAM Natur Energie, eine Vereinbarung zum Start eines entsprechenden Projekts unterzeichnet.

 

„Wir möchten als Kommune vorangehen und werden uns im Rahmen des langfristig angelegten Projekts ambitionierte Klimaschutzziele als bereits 100% erneuerbare Energie und Klimakommune setzen, die wir mit konkret zu bestimmenden Maßnahmen erreichen wollen. Die EAM ist für uns dabei der ideale Partner“, sagte Bürgermeister Thomas Eckhardt während der Unterzeichnung. Auch Tanja Kutne freute sich auf die Zusammenarbeit: „Die EAM Natur Energie hat sich als Treiber der Energiewende in der Region konsequent nachhaltig positioniert. Damit passt das Vorhaben der Kommune sehr gut zu unserer strategischen Ausrichtung. Mit dem Projekt in Sontra erproben wir partnerschaftlich einen ganzheitlichen Ansatz mit einer klaren Ausrichtung auf CO2-Reduktion bzw. CO2-freie Lösungen, bei denen ein breites Spektrum individueller Maßnahmen untersucht und erarbeitet werden soll.“

 

Auf Basis einer umfangreichen Analyse der aktuellen Situation entwickeln die Partner gemeinsam ein maßgeschneidertes Energiewendekonzept. Die EAM wird die Stadt anschließend auch bei der Umsetzung des Konzepts unterstützen. Dazu gehören Maßnahmen aus den Bereichen Photovoltaik, Elektromobilität, Nahwärme und Energiesparsanierung für den kommunalen, aber auch den privaten und gewerblichen Bereich. „Ziel ist, die Ergebnisse und Erfahrungen anschließend auf weitere Kommunen im Geschäftsgebiet der EAM zu übertragen“, erläuterte Schülbe. „So werden auch weitere Kommunen von dem Projekt profitieren.“

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