Land Hessen fördert gemeinsame Vergabestelle mit 75.000 Euro
Meldung aus SontraSontra, Hessisch Lichtenau und Witzenhausen setzen auf erfolgreiche Interkommunale Zusammenarbeit
Die Städte Sontra, Hessisch Lichtenau und Witzenhausen gehen bei der Auftragsvergabe künftig gemeinsam vor. Das Land Hessen unterstützt die neu geschaffene gemeinsame Vergabestelle in Sontra mit 75.000 Euro. Innenstaatssekretär Martin Rößler übergab den Förderbescheid bei einem Besuch in Sontra.
Die drei Kommunen hatten das Konzept für die Zusammenarbeit und die Antragstellung bereits vor einigen Monaten gemeinsam und unter Einbeziehung ihrer Parlamente vorbereitet und auf den Weg gebracht. Umso größer ist nun die Freude der Bürgermeister Lukas Sittel, Thomas Eckhardt und Dirk Oetzel über die positive Förderentscheidung.
„Das ist ein starkes Signal für unsere Zusammenarbeit und zeigt, was möglich ist, wenn Kommunen gemeinsam anpacken“, sind sich die drei Bürgermeister einig. Durch die Bündelung der Auftragsvergabe können die Kommunen rund 50.000 Euro Personal- und Sachkosten pro Jahr einsparen. Gleichzeitig werden Fachwissen und Kompetenzen gebündelt, Verfahren effizienter gestaltet und einheitliche Qualitätsstandards ermöglicht.
Innenstaatssekretär Martin Rößler würdigte die Kooperation als gelungenes Beispiel für Interkommunale Zusammenarbeit: „Mit ihrer gemeinsamen Vergabestelle erzielen die drei Städte zahlreiche Synergieeffekte und sparen Kosten ein.“
Für die drei Bürgermeister ist die gemeinsame Vergabestelle zugleich ein wichtiger Schritt für die Zukunft. Die IKZ soll weiter wachsen: Lukas Sittel, Thomas Eckhardt und Dirk Oetzel sind sich einig, dass künftig weitere gemeinsame Projekte folgen sollen. Ziel ist es, Synergien zu nutzen, Fachkräfte zu bündeln, Verwaltungsstrukturen effizienter aufzustellen und damit perspektivisch weitere Kosten einzusparen.
Die erfolgreiche Zusammenarbeit von Sontra, Hessisch Lichtenau und Witzenhausen zeigt damit: Gemeinsam lässt sich mehr erreichen – für leistungsfähige Verwaltungen und letztlich für die Bürgerinnen und Bürger.


