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MSC Waldkappel-Breitau

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Peter Überschär

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Telefon (05658) 1711 (Herr Überschär )
Mobiltelefon (0174) 9797405 Webmaster, Presse Marc Berneburg

E-Mail E-Mail:
Homepage: www.husarenring.de
Homepage: www.msc-waldkappel.de
Homepage: www.msc-waldkappel-breitau.de


Aktuelle Meldungen

Auftakt der Enduristen in die Saison

(14.03.2019)

Gute Ergebnisse für Maxi Wills und Julian Larbig

 

Die Internationale Deutsche Enduro Meisterschaft startete Anfang März mit dem Lauf „DEM Uelsen“ in die neue Saison. Der erste Lauf war gleich ein Doppellauf der sich über das Wochenende vom 8. bis zum 10 März streckte und fand nach einem Jahr Pause wieder in Itterbeck an der Grenze zu den Niederlanden statt. Der austragende Verein MSC Niedergrafschaft bietet den Startern ein ordentliches Fahrerlager und tolle Sonderprüfungen.

 

Für den MSC Waldkappel Breitau e.V. im ADAC gingen folgende Enduristen an den Start: Maxi Wills, Dennis Riemann, Julian Larbig und Max-Martin Weiland.

 

Das Wetter über das Wochenende machte es den Fahrern nicht leicht und spielte mit Sonnenschein, Regen, Schnee und Windböen alle möglichen Facetten ab. Es wurden für den Lauf für die Starter zwei Sonderprüfungen vorbereitet: Die erste Prüfung war ein einem Waldabschnitt und wurde sehr eng gesteckt, die zweite Prüfung war auf einem Acker, kombiniert mit der Sandgrube und mit zwei Schlammlöchern versehen. Die Streckenbauer hatten hier auf eine breite Streckenführung und lang gezogene Kurven gesetzt, wodurch eine schnelle Prüfung zustande kam. Die Etappen zwischen den Sonderprüfungen hatte ausreichend Geländeanteil, konnte aber ohne großartigen Schwierigkeiten gefahren werden. Die Runde musste jeweils an beiden Tage dreimal gefahren werden. Die Zeiten aus den Sonderprüfungen werden summiert und zählen für das Endergebnis.

 

Strafzeiten aus der Etappe werden auf die gefahrenen Zeiten aus der Sonderprüfung zusätzlich hinzu gerechnet. Das Wetter zeigte sich erst sonnig, zum Ende des Rennens wurden die aufziehenden Orkanböen zunehmend problematischer für die Fahrer, durch den startenden Regen, der so langsam in Schnee überging wurden die Prüfungen und die Etappe am Sonntag immer schwieriger zu fahren. Wills startete unter diesen Wetterbedingungen gut in die Saison und konnte am Samstag den 6. Platz und Sonntag sogar auf den 3. Platz seiner Klasse fahren. „Am Anfang des Rennens war Ich etwas nervös, wodurch Ich einige Fehler machte. Mit meiner Leistung am Samstag bin Ich noch nicht zufrieden, konnte aber am Sonntag mit neuer Energie und freiem Kopf an den Start gehen. So konnte Ich die ersten 3 Prüfungen die Bestzeit aus meiner Klasse einfahren. Danach hatte Ich etwas Pech und musste an einer Auffahrt in der Wertungsprüfung warten und verlor dadurch viel Zeit, bei dem Versuch die Zeit wieder einzufahren stürzte Ich, konnte aber unverletzt zu Ende fahren und bin mit den 3. Platz am Sonntag zufrieden“.

 

Larbig konnte an seine super Leistung aus der letzten Saison anknüpfen und fuhr in der stark besetzten Klasse E3B am Samstag auf den 9. Platz und konnte Sonntag einen starken 10. Platz einfahren. „Für die ungewohnten Bodenverhältnisse bin Ich mit meinem Ergebnis zufrieden. Beide Prüfungen haben mir Spaß gemacht und Ich kam immer besser in meinen Rhythmus, obwohl die Prüfungen jede Runde anspruchsvoller wurden. Ein großes Lob an alle Betreuer und das Team um Karsten Wills, für ihren Einsatz bei diesem extremen Wetter!“ Riemann konnte am ersten Tag den 21. Platz in der Klasse E2B einfahren und gab das Rennen am Sonntag aufgrund der schlechten Witterung und zwei Bodenkontakten lieber auf. „Die enge Waldprüfung hat mir nicht gelegen, wurde aber bei mir immer Besser – die zweite Prüfung hat mir gut gelegen und Ich konnte Zeit gutmachen. Mit meiner Gesamtleistung am ersten Tag bin Ich zufrieden, am Tempo lässt sich noch arbeiten. Nach zwei Stürzen in der ersten Prüfung am Sonntag habe Ich beschlossen das Rennen abzubrechen“ so Riemann. Weiland hatte im Junioren Pokal Samstag den 14. Platz einfahren können, musste am Sonntag Verletzungsbedingt das Rennen beenden. „Ich bin zuerst schlecht in dem Sand zu Recht gekommen, konnte mich aber schnell daran gewöhnen und dann lief es eigentlich ganz gut. Sonntag startet recht gut, leider ließ meine Konzentration nach und Ich stürzte öfters, das letzte mal im Schlammloch – wobei Ich mir auch die Schulter geprellt habe“ sagte Weiland nach dem Rennwochenende.

 

 

Der MSC Waldkappel Breitau e.V. im ADAC bedankt sich bei allen Fahrern, Betreuern und bei dem Racing Team Wills für die sagenhafte Unterstützung. Das nächste DEM Lauf findet im Zuge der Enduro Weltmeisterschaft am 23. und 24.März in Dahlen statt.

 

Foto zur Meldung: Auftakt der Enduristen in die Saison
Foto: Maxi Wills Sonderprüfung (Foto: DG-Design)

Bericht zur JHV vom 09.02.2019

(18.02.2019)

Die Jahreshauptversammlung des MSC Waldkappel-Breitau.e.V. im ADAC fand am Samstag, 09. Februar
2019 im Vereinsheim des Vereins auf dem Husarenring in Sontra statt.
 
Nach einem allgemeinen Rückblick auf das zurückliegende Jahr 2018 durch den 1. Vorsitzenden Peter
Überschär wurde das vergangene sportliche Jahr von den Sportleitern Enduro Andreas Hassenpflug und
Motocross Gerd Neusüß präsentiert. Dem Schatzmeister Arndt Bechthold und der zweiten
Schatzmeisterin Regina Riemann hatten die Kassenprüfer eine genaue und fehlerfreie Arbeit bestätigt.
Ausgezeichnet wurden Maxi Hero Holzapfel und Kilian Hüge für das sportlich sehr erfolgreiche Jahr
2018. Maxi konnten im vergangenen Jahr, trotz einer langwierigen Verletzung, den Motocross Hessencup
durch herausragende Leistungen auf dem dritten Platz in der Gesamtwertung beenden. Kilian Hüge fuhr in
der Motocrosserie MSR in der Klasse 65ccm einen hervorragenden 2. Platz ein. Beide starteten zudem in
den Crossfinals, hier trifft sich die Elite Deutschlands.
 
Für 40 Jahre Vereinsmitgliedschaft wurden sechs Personen geehrt: Gerd Neusüß, Dieter Degenhardt,
Jürgen Leimbach, Herbert Bechthold, Manfred Hildebrandt und Ursular Schlarbaum. Zusätzlich gab
Essensgutscheine für die fleißigen Helfer, die Woche für Woche das Vereinsheim betreuen: Regina und
Dieter Degenhardt, Wolfgang Brüssler, Brigitte Hornickel und Elisabeth Möller.
 
Weitere vereinsinterne Themen wurden unter Verschiedenes besprochen und die 2 größeren
Veranstaltungen in 2018 terminiert: Durch die Wetterbedingte Absage des Endurorennens in 2018 wird
der Endurolauf zur deutschen Meisterschaft am 25. August 2019 stattfinden (Es werden ca. 300 Starter
erwartet, die einen anspruchsvollen Kurs mit einem hohen Offroad-Anteil von 60...70 km bis zu dreimal
durchfahren müssen. Zudem werden zwei abwechslungsreiche Sonderprüfungen geboten. Eine davon auf
dem Husarenring in Sontra, die andere in Bischhausen Richtung Kirchhosbach.). Die
Motocrossveranstaltung der Rennserie MSR wird am Wochenende des 28. und 29. Septembers auf dem
Huarenring stattfinden – Tolle Sprünge und spektakuläre Rennen sind hier vorprogrammiert! Zusätzlich
wird es in diesem Jahr eine Enduroserie für Kinder in Sontra zu Gast sein, hier wird unter
Wettbewerbsbedingungen den Kindern und jugendlichen der Endurosport nähergebracht. Angesetzt ist
dieser Termin am 31. August/ 01. September 2019.
Kinder und Jugendliche werden für die Saison 2019 im vereinsinternen Jugendtraining vorbereitet und
über das Jahr trainiert. Die Termine sind auf der Webseite www.husarenring.de hinterlegt. Um den
Sport (Motocross & Enduro) auszuprobieren, werden mehrere ADAC MX Academy Lehrgänge auf dem
Husarenring durchgeführt. Infos unter www.adac-mx-academy.de .
 
Wann der Trainingsbetrieb wieder startet, wird rechtzeitig auf der Homepage bekannt gegeben.

Foto zur Meldung: Bericht zur JHV vom 09.02.2019
Foto: Kilian und Maxi mit Ihrem Pott

Motor-Sport-Ring Vizemeister

(23.11.2018) Kilian Hüge fuhr auf 2 Platz in der 65 ccm Klasse Oetmannshausen. Kilian Hüge aus Wehretal ging für den MSC Waldkappel-Breitau e.V. im ADAC auf seiner 65 ccm KTM in der Saison 2018 bei der MSR Meisterschaft an den Start und konnte sich in seiner Klasse in einem gut besetzten Fahrerfeld auf den zweiten Meisterschaftsplatz vorkämpfen. Er qualifizierte sich durch seinen Vizemeistertitel für die Crossfinals, ein Highlight für jeden Motocrosser, hier treffen sich Deutschlands regionale Top Fahrer zu einem nationalen Motocrossrennen. Hüge nahm an allen acht Meisterschaftsläufen der MSR Rennserie teil, die Läufe sind auf die Motocrossstrecken Hessens und der angrenzenden Bundesländer verteilt – Hier konnte er jeweils bei allen Veranstaltungen super Leistungen abrufen und verbesserte sich stetig. Bis zum Endlauf der Serie in Schaafheim konnte er zweimal die beste Trainingszeit herausfahren und musste sich in den Rennen zumeist nur dem späteren Meisterschaftsgewinner Oskar Wolf geschlagen geben. Mit insgesamt 287 Punkten und einem beruhigenden Vorsprung von 27 Punkten auf den Drittplatzierten schloss er die Saison ab. „Ich habe eine gute Saison gefahren, bin stolz auf meinen Vizemeistertitel und konnte wertvolle Erfahrungen für die kommende Meisterschaft sammeln. Ich gratuliere Oskar zum Meisterschaftstitel und freue mich auf die Saison 2019 – hier werde ich mit meiner 85 ccm Husqvarna in einer neuen Klasse starten“, so Hüge stolz auf seinen Erfolg zum Abschluss der Saison. Neben der MSR Serie nahm Hüge über das Jahr 2018 ebenfalls an fünf Rennen des Motocrosscup ADAC Hessen Thüringen teil und startete im Oktober zu seinem ersten German Cross Country Enduro Rennen, in dem er in der Klasse WCS1 auf dem 3. Platz abschloss. Der MSC bedankt sich bei Kilian Hüge für seine klasse Saison und drückt die Daumen für die neue 85 ccm Klasse mit der größeren Motocrossmaschine. BU: Glücklicher Vizemeister in seiner Klasse: Kilian Hüge lieferte ein super Saison Ergebnis ab!

Foto zur Meldung: Motor-Sport-Ring Vizemeister
Foto: Kilian Huege

Enduro DEM/Pokal Zschopau 2018

(31.10.2018)

Wichtige Punkte fehlten
Wills fehlte der erste DEM Lauf für besseres Meisterschaftsergebnis
Maximilian Wills fehlten wichtige Punkte aus dem ersten DEM Lauf in Tucheim für eine
bessere Meisterschaftsplatzierung. Dadurch, dass der 16 jährige im Sommer altersbedingt
seinen Führerschein erst im Juli diesen Jahres machen konnte, verpasste er den Start der
Endurosaison. Er konnte sich dennoch auf den 5. Platz in der Meisterschaft vorkämpfen und
peilt nächstes Jahr das Podium an. Am Wochenende fand der Finallauf der Deutschen Enduro
Meisterschaft „Rund um Zschopau“ im Erzgebirge, nahe der Tschechischen Grenze, statt. Für
den MSC Waldkappel-Breitau e.V. im ADAC gingen die Enduristen Andreas Hassenpflug,
Maximilian Wills, Julian Larbig und Max Martin Weiland zum letzten mal dieses Jahr an den
Start.
Der Lauf in Zschopau gilt als das Highlight in der Meisterschaft und das nicht ohne Grund:
Freitagabend wurde bei anbrechender Dunkelheit ein Prolog von den A-Lizenzfahrern
durchgeführt. Der Parcours war mit künstlichen Hindernissen gespickt: Baumstämme,
Steinfelder, Hängebrücke, Betonrohre und sonstige Holzkonstruktionen machten es den
Fahrern schwer. Die Etappe am Samstag war insgesamt 85 km lang und mit vier
Sonderprüfungen versehen. Drei mal mussten die Starter der A-Lizenz die Etappe fahren und
kamen so auf 12 Sonderprüfungen, die auf Zeit gefahren wurden. Die B-Lizenz-Fahrer
brauchten nur 2 Runden fahren und kamen so auf insgesamt acht Sonderprüfungszeiten.
Dieses Jahr entschied sich der Veranstalter die Etappe andersrum als in den vergangenen
Jahren zu fahren, um frischen Wind in die Etappe zu bringen. Durch die Trockenheit der
letzten Monate war diese aber für die Fahrer gut zu bewältigen. Die erste Sonderprüfung
Venusberg lagt an dem so genannten „Weberhang“, hier galt es gleich zu Beginn die lange
Waldauffahrt zu bewältigen, die mit Felsen gespickt ist. Weiter ging es auf der MX Strecke
des Veranstalters und ein Wiesenstück war ebenfalls integriert und sorgte für reichlich
Abwechslung. Die zweite Prüfung „Witzschdorf“ bestand aus der MX-Strecke, einer Wiese
mit einigen Waldpassagen. Auf einem gegrubberten Maisfeld nahe Krumhermersdorf wurde
die dritte Prüfung gefahren und der Prolog vom Freitag wurde für die vierte Sonderprüfung
um die damaligen Hallen des MZ Werkes erweitert.
Hassenpflug startete in der Klasse E2, hatte im Prolog durch zwei kleiner Fehler etwas Zeit
verloren, kam aber ganz gut zurecht mit den Hindernissen zurecht. Am Rennsamstag kam er
ohne Probleme durch die Etappe und konnte sich durch seine solide gefahrenen Zeiten in
seiner Klasse auf einen guten 15. Platz einreihen. „Die Sonderprüfung eins, insbesondere die
griffige MX Strecke und die angrenzende Wiese haben mir richtig gut gefallen. Der Test in
Witzschdorf mit der super griffgen Wiese hat auch gefetzt. Ein wirklich schönes Rennen zum
Saisonabschluss der DEM“, so Hassenpflug nach dem Rennen. Der Datteröder wird im
nächsten Jahr keine komplette DEM Saison unter die Räder nehmen. „Ich fahre nur noch zu
Rennen, auf welche ich auch Lust habe. Auf jeden Fall werde ich bei unseren Heimrennen in
Bischhausen und Sontra am Start stehen. Seit 2004 bin ich nun schon im Endurosport aktiv,
11 Jahre davon in der Deutschen Meisterschaft. Ich bin nun 31 Jahre alt und da werden nun
langsam andere Prioritäten gesetzt“.
In der Klasse E1B ist Wills gestartet, er hatte kaum Probleme, ist aber in der Sonderprüfung
am Weberhang hängen geblieben und musste noch mal neu hoch, das hat ihm eine Minute
gekostet und ist auf Rang 9 ins Ziel gekommen. „Das sind Dinge, die Ich im Enduro noch
lernen muss, Ich bin top zufrieden in Zschopau das Ziel ohne Strafminuten gesehen zu haben“
so Wills.
Larbig und Weiland sind in der Klasse E3B gestartet und hatten mit einem sehr großen
Fahrerfeld zu kämpfen, 83 Starter waren in der Klasse gemeldet. Durch die vielen Starter
staute sich das Feld an der ersten Sonderprüfung, wodurch Larbig und Weiland viel Zeit
liegen gelassen haben. Um keine Strafzeiten zu kassieren entschied sich Larbig nicht mehr zu tanken, was er am Ende der Runde bereute, da er Tempo wegen des leeren Tanks rausnehmen
musste. „Das hat mich ziemlich geärgert, aber Ich habe gottseidank die Nerven behalten. In
der nächsten ZK war noch genau eine Daumenbreite Sprit im Tank. So kam Ich noch in das
Etappenziel und konnte in Runde zwei wieder angreifen“, so Larbig zu seiner riskanten
Aktion. Er konnte das Rennen auf einem sehr guten 11. Platz beenden. Weiland pokerte nicht
und kassierte eine ZK Strafe und kam dadurch auf dem 46. Platz ins Ziel.
In der DEM Meisterschaftswertung konnten sich nach den verschiedenen Läufen die Fahrer
folgende Positionen erkämpfen: Hassenpflug auf Platz 13 (Kl. E2), Larbig auf 8, Weiland auf
19 (beide Kl. E3B) und Wills auf 5 (Kl. E1B).
Der Verein bedankt sich bei allen Vereinsfahrern, dem Racing Team Wills aus Bischhausen
für die professionelle Unterstützung der Fahrer und allen mitgereisten Betreuern die die
Wochenenden auf den Strecken verbracht haben um unseren Fahrern zu helfen. Wir freuen
uns schon auf die DEM Saison 2019, hier holt der MSC auch das heimische DEM Rennen
rund um Bischhausen und Sontra nach, das in 2018 wegen der Hitzewelle abgesagt wurde.

Foto zur Meldung: Enduro DEM/Pokal Zschopau 2018
Foto: Enduro DEM/Pokal Zschopau 2018

Steinfeld verhinderte bessere Platzierung - Maximilian Wills erreichte den 3. Platz seiner Klasse.

(23.10.2018)

Waldkappel/Kempenich: Zur 66. Mittelrheinischen ADAC Geländefahrt trafen sich
vergangenen Sonntag die Endurofahrer des MSC Waldkappel-Breitau e.V. im ADAC in
Kempenich, in der nähe der Nürnburgring Rennstrecke in der Eifel, zu dem Cup/Pokallauf der
B-Lizenzfahrer der Deutschen Enduro Meisterschaft. Für den MSC gingen Maximilian Wills,
Julian Larbig und Max Martin Weiland an den Start.
Der Herbst ließ sich das erstmal mal zeigen und es waren morgens Temperaturen um den
Nullpunkt, jedoch ließ es sich die Sonne nicht nehmen sich um die Mittagszeit wieder von der
Besten Seite zu zeigen und somit verbesserten sich die Bedingungen für die Teilnehmer. Die
Etappe zwischen den Sonderprüfungen war 65 Kilometer lang und die 2 Sonderprüfungen pro
Runde waren auf einem Acker und in einem Steinbruch mit Kiesgrube mit Motocrossstrecke.
Hier waren wenige Hindernisse verbaut, sodass die Fahrer flüssig fahren, konstant Ihre
Leistungen abrufen und dadurch die Kräfte gut einteilen konnten. Die Etappe wurde vier mal
gefahren mit Insgesamt 8 Sonderprüfungen und einer Prüfzeit von ca. einer Stunde. Das
größte Problem bei diesem Rennen war die sich immer mehr entwickelnde Staubentwicklung
für die Fahrer, die die Sicht beeinträchtigte.
Wills startete in der Klasse E1B und kam gut ins Rennen. In den ersten beiden
Sonderprüfungen konnte er die 3. Beste Zeit einfahren, prägte sich die Strecke noch einmal
ein und legte in der 2. Runde alles in die Wagschale, wodurch er bei den beiden Prüfungen die
Bestzeit in seiner Klasse einfahren konnte. Durch einen Flüchtigkeitsfehler blieb Wills in der
nächsten Prüfung in einem Steinfeld hängen und verlor hiermit wertvolle 30 Sekunden. Am
Ende reichte seine Zeit für den 3. Platz und Wills konnte somit das erste Mal in der DEM die
Luft vom Podium aus einatmen. „Leider habe Ich 30 Sekunden in der Sonderprüfung liegen
gelassen, mit meiner Leistung war Ich sehr zufrieden und freue mich sehr über den 3. Platz!“
so Wills nach dem Rennen.
Julian Larbig war in der Klasse E3B mit seiner 300ccm 2 Takt Husqvarna an den Start
gegangen. Für Ihn lief das Rennen gut und er konnte mit seiner Leistung einen sehr guten
neunten Platz in einer stark besetzten Klasse einfahren. „Der Gesamte Lauf ist im Vergleich
zu anderen Läufen nicht ganz so Anspruchsvoll, die Sonderprüfungen waren beide gut
gewählt und lagen mir. Leider habe Ich in der ersten Runde etwas Zeit liegen lassen, konnte
mich aber einfahren und fuhr konstante Zeiten in den Prüfungen, jetzt freue Ich mich auf
Zschopau.“ resümierte Larbig nach dem Zieleinlauf.
Weiland startete wie Larbig in der Klasse E3B und kam mit der Strecke ebenfalls gut zurecht.
Er reihte sich auf dem 16. Platz in der Klassenwertung ein.
An diesem Wochenende geht es für die A und B Lizenzfahrer des MSC zum Finale der
Deutschen Enduro Meisterschaft nach Zschopau.

Foto zur Meldung: Steinfeld verhinderte bessere Platzierung - Maximilian Wills erreichte den 3. Platz seiner Klasse.
Foto: Julian Larbig mit starker Leistung in einem gut besetzten Fahrerfeld

WM Lauf Woltersdorf verlangte MSC Fahrern alles ab!

(19.10.2018)

WM Lauf Woltersdorf verlangte MSC Fahrern alles ab!
Zwei Tage – zwei Läufe -zwei Ausfälle - zwei Zieleinfahrten – zwei Endscheidungen

 

 

Am vergangenen Wochenende ging es für die Fahrer des MSC Waldkappel-Breitau e.V. im
ADAC in das Brandenburgische Woltersdorf zum MC Woltersdorf in der nähe von Berlin.
Hier wurde Samstag und Sonntag der dritte und vierte Lauf zur Deutschen Enduro
Meisterschaft ausgetragen. In diesem Jahr gab es eine Besonderheit: In der Veranstaltung
wurde der Weltmeisterschaftslauf namens Enduro GP 2018 ausgetragen, dadurch gingen aus
der gesamten Enduro Szene die Besten Fahrer der Welt an den Start, dementsprechend hielt
die Strecke einiges für die Piloten bereit. Für den MSC starteten Andreas Hassenpflug und
Maximilian Wills auf Ihren Husqvarnas. Die Streckenlänge betrug ca. 60 Kilometer mit 3
Sonderprüfungen, die durch die Etappen verbunden zum Start und Ziel führten. Die
Sonderprüfungen wurden nach dem WM Standart vorbereitet und gefahren. Insgesamt musste
die Strecke dreimal mit den Sonderprüfungen gefahren werden und nach der letzten, also 9.
Sonderprüfung, wurde der Extremtest ein 4. mal gefahren. Extremtest: Dieser Test macht
seinem Namen alle Ehre, er ist kurz aber sehr technisch anspruchsvoll. Unzählige steile Auf-
und Abfahrten auf Kalkschotter und natürlichem Untergrund, oft zwischen Bäumen hindurch,
oder über künstliche Hindernisse verlangt er den Fahrern alles ab. Endurotest: Dieser ca. 6 km
lange Test wird auf natürlichem Boden, Geröll und Steinen am Rande des Tagebaus unter den
Windrädern gefahren. Neben den steilen Auf- und Abfahrten gehören einige Sprünge sowie
spektakulär zu fahrende Spitzkehren dazu. Crosstest: Dieser Crosstest am Rande von
Rüdersdorf unter der Hochspannungstrasse hatte bereits 2015 zur Enduro Europameisterschaft
den Fahrern alles abverlangt. Der Test am Hang ist sandig,  schnell und konnte von den Fans
sehr gut eingesehen werden. Aber nicht nur die Sonderprüfungen hatten es in sich, sondern
auch die Etappenstrecken waren sehr anspruchsvoll, viele kleine und große, steile und mit
Wurzeln versehene Auf- und Abfahrten, Sandwellen und tiefe Spurrillen erwartete die Fahrer.
Durch die lang anhaltende Hitze im Sommer und dem wenigen Regen im Oktober war der
Boden sehr trocken und ein mehliger Boden sorgte dafür, dass die Anspruchsvolle
Gesamtstrecke noch um ein vielfaches schwieriger wurde und die Piloten immer auf
höchstem Niveau und mit voller Konzentration fahren mussten. „Anspruchsvolle, knifflige
Strecke und bei diesen Bedingungen sehr, sehr schwer zu fahren“ so Karsten Wills –
Teamchef des Racingteam Wills und der beiden MSC Starter, die für sein Team an den Start
gingen.
Hassenpflug startet in der DEM in der Klasse E2 und kam am ersten Tag auf einen starken 14.
Platz ins Ziel, am nächsten Tag beendete er das Rennen vorzeitig. „Durch die zermürbenden
Etappenabschnitte zwischen den energieraubenden, schweren Sonderprüfungen kam Ich
Gestern kraftlos im Ziel an. Heute musste Ich dem Vortag Tribut zollen. Ich habe mir
während der Etappe schon Gedanken gemacht und entschieden, den Tag vor dem Endurotest
in der ersten Runde zu beenden, um Verletzungen zu vermeiden.“ So Hassenpflug.
Andersrum lief es bei Wills, er ist in der offenen Klasse gefahren, hier wurden 50 Fahrer aus
der DEM ausgewählt, die an dem Rennen teilnehmen durften. Am Samstag musste Wills das
Rennen nach der ersten gefahrenen Runde beenden, da seine Maschine durch ein paar Stürze
zu sehr in Mitleidenschaft gezogen worden war. Sonntag lief es für Ihn mit seiner reparierten
125ccm Enduro besser. Er fand auf dem schwierigen Track eine gute Form und konnte sich
auf dem 4. Platz in Ziel einreihen. „Ich bin sehr zufrieden bei einem Weltmeisterschaftslauf
das Ziel erreicht zu haben, Ich bin aber komplett am Ende mit meinen Kräften“. Am heutigen
Samstag sind unsere B-Lizenz Endurofahrer im Mittelreihnischen Kempenich zum nächsten
DEM Lauf.

 

Foto zur Meldung: WM Lauf Woltersdorf verlangte MSC Fahrern alles ab!
Foto: Maximilian Wills kam am zweiten Tag gut in Form und belegte den 4.Platz

DEM in Streitberg 2018

(19.10.2018)

STREITBERG. Es hätte eine großartige Platzierung für Motorradsportler Maximilian Wills werden können. Es lief alles nach Plan beim zweiten Rennen der Deutschen Enduro-Meisterschaft (DEM) für den Fahrer des MSC Waldkappel- Breitau. Er lag in seiner Klasse zwischenzeitlich auf Platz drei. Vieles deutete auf einen Podestplatz hin. Doch zwei Stürze machten diesem Vorhaben einen Strich durch die Rechnung. Bitter, denn Wills hatte die besten Voraussetzungen der vier gestarteten MSC-Fahrer in Streitberg für eine Top- Platzierung. Bei der 35. Zuverlässigkeitsfahrt in Streitberg befanden sich auf dem rund 70 Kilometer langen Rundkurs, der dreimal gefahren werden musste, drei Sonderprüfungen, die auf Zeit gefahren wurden. Dabei wurden neun plus eine Sonderprüfung gefahren und es kam eine Gesamtprüfzeit von fast einer Stunde zusammen. Dennis Schröter, Sieger des Rennens in seiner Klasse und in der Gesamtwertung, konnte die Sonderprüfungen mit einer Gesamtzeit von 54 Minuten und 34 Sekunden als Schnellster beenden. Wir gratulieren Maxi zu diesem tollen Erfolg. Den ganzen Bericht findet ihr unten als Download der Werra –Rundschau.

[Bericht WR DEM Streitberg]

Foto zur Meldung: DEM in Streitberg 2018
Foto: M. Wills in Streitberg

Motocross Cup in Sontra - So stand es um den MSC

(19.10.2018)

von Marvin Heinz

Sontra. Die Motoren heulen auf, die Zuschauer blicken gespannt auf die Strecke, die Fahrer sind wie im Tunnel, sie suchen noch kurz die Absprache mit den Beifahrern. Plötzlich senken sich die Startgitter. Die Beifahrer gehen in Position, und schon geben 16 Fahrer mächtig Vollgas. Eine riesige Staubwolke zieht auf. Der Seitenwagen-Veteranen- Cup ist gestartet. Der spektakuläre Höhepunkt des Rennwochenendes beim Motocross-Cup des ADAC Hessen-Thüringen in Sontra.

Die Seitenwagenmotorräder bis Baujahr 1985 inklusive luftgekühlte Viertakter als Einzylinder oder Zweizylinder bis 1000 ccm Hubraum sind eine ganz besondere Klasse. Bedingt durch den Namen der Klasse liegt das Teilnehmeralter zwischen 35 bis 70 Jahren. Der älteste Fahrer kam aus Eschwege. Der 70-jährige Dieter Degenhardt erwischte mit seinem Beifahrer Carsten Bachmann (59, Bischhausen) einen guten Start, aber dann musste das Duo auf Platz sieben liegend etwas Gas rausnehmen. Die Vorderbremse war kaputt, das kostete Plätze. Trotzdem kämpften sich beide noch auf einen guten elften Platz.

 

„Er kann besser fahren als laufen.“

Carsten Bachmann über Dieter Degenhardt

 

Im Anschluss war Beifahrer Bachmann, der bereits seit 1990 mit von der Partie ist, voll des Lobes über die Fahrkünste Degenhardts: „Es ist seine Leidenschaft. Er kann besser fahren als laufen.“

Nachdem die Vorderbremse wieder in Schuss gebracht wurde, düste das Duo im zweiten Lauf auf einen starken siebten Platz. Im Endklassement des Seitenwagen-Veteranen-Cups belegten Degenhardt/Bachmann einen zufriedenstellenden zehnten Platz.

In Abwesenheit des Top- Fahrers Uwe Fleck aus Langenhain, der aufgrund einer Verletzung seines Beifahrers Stefan Kleine schmerzlich vermisst wurde, trumpften zwei Lokalmatadoren besonders auf. Für Frank Zimmermann (51, Bischhausen) und Carsten Lieberum (48, Jestädt) lief es wie am Schnürchen. Ihr Start war nahezu perfekt. Auf Platz fünf liegend, erlaubten sie sich beide keine Fehler. Am Ende konnten sie auf der 1,85 Kilometer langen Strecke sogar noch einen Platz gutmachen. „Der vierte Platz ist für uns wie ein Sieg“, freuten sich Zimmermann/Lieberum, die im Pflichttraining von dem zweiten Lauf die schnellste Zeit fuhren und sich den Platz in der Startaufstellung aussuchen durften. Beiden liegt die Strecke, das Wetter spielte ihnen auch in die Karten und dann noch die Bodenverhältnisse. Aufgrund des Autobahnbaus konnte neue Erde aufgetragen werden, was die Strecke besonders locker machte. Bestzeiten waren garantiert. „Heute hat einfach alles gepasst“, sagte Lieberum, der mit Zimmermann im zweiten Lauf auf der 34 Jahre alten WASP Yamaha noch einen raushaute. Nach 17 Minuten und zwei zusätzliche Runden landeten Zimmermann/Lieberum trotz gebrochenen Radlagers auf dem dritten Platz.

Mit stolzgeschwellter Brust machten sich beide auf die Ehrenrunde, denn mit dem Podestplatz beendeten sie die Rennsaison auf dem dritten Platz im Endklassement. Eine ganz starke Leistung.

 

Mehr im Bericht unten der WR

 

Alle Ergebnisse

 

Alle Fotos

[Bericht Werra Rundschau]

Foto zur Meldung: Motocross Cup in Sontra - So stand es um den MSC
Foto: Motocross Cup in Sontra - So stand es um den MSC

Maxi Wills gewinnt ersten Endurolauf

(04.10.2018)

In Hettstedt konnte Wills in seiner Klasse auf den 1. Platz fahren

 

Bischhausen/ Hettstedt. Zur 31. Geländefahrt „Durch das Mansfelder Land“ am 29. September 2018 ging es für den Fahrer Maximilian Wills aus Bischhausen vom MSC Waldkappel-Breitau e.V. im ADAC für das Racingteam Wills zu seinem ersten Endurorennen. Bei diesem Rennen gingen insgesamt 250 Sportbegeisterte an den Start um die Geländefahrt durchs Mansfelder Land anzutreten. In dem Wettbewerb werden insgesamt 3 Runden gefahren, eine Runde ist ca. 60 km lang und mit zwei Sonderprüfungen pro Runde versehen. Die Sonderprüfungen unterteilten sich in einen langen Endurotest und einen Test auf der Motocrosstrecke des ortsansässigen Vereins. Die Etappen zu den Sonderprüfungen wurden von dem Veranstalter gut gewählt und es war viel Abwechslung für die Fahrer vorhanden, viele Schlammlöcher und Auffahrten ließen das Endurofahrerherz höher schlagen. Wills hatte sich das ganze Jahr mit viel Training und Motocross Rennen auf die Enduro Saison vorbereitet. Am letzten Samstag war es dann soweit und der 16 jährige konnte mit dem Bestehen seines Motorradführerscheins vor sechs Wochen an dem ersten Enduro-wettbewerb mit einer für die Straße zugelassenen Enduro Maschine in der Klasse E1, mit insgesamt 26 Startern, an den Start gehen. Von Anfang an gab er in seiner Klasse den Ton an und konnte die anderen Fahrer in der Klasse hinter sich lassen. Nach 6 Sonderprüfungen hatte er einen Vorsprung von 33,45 Sekunden auf den 2. Platzierten herausfahren können und belegte mit seiner souveränen Leistung über das gesamte Rennen den 12. Platz in der kompletten Gesamtwertung, hier werden alle Fahrer unabhängig von den Klassen gewertet. „Vor dem Start war Ich sehr aufgeregt, aber die Trainingsvorbereitungen und die Motocrossrennen gaben mir Sicherheit und so konnte Ich zu einer guten Form finden, angreifen und in meiner Klasse auf den 1. Platz fahren“ so Wills glücklich nach seinem ersten Endurorennen. Für die Enduro-Fahrer des MSC Waldkappel-Breitau findet das nächste Rennen der DEM Saison in Streitberg statt. Fotos: DG design Fotos

Enduro 2018 aufgrund Waldbrandgefahr abgesagt!

(13.08.2018)

Nun fällt auch noch der Enduro-Klassiker in Waldkappel der andauernden, extremen Wetterlage und der damit verbundenen akuten Waldbrandgefahr zum Opfer.

Immense Hitze und Trockenheit hat Deutschland vielerorts weiterhin fest im Griff. So auch die Region um Bischhausen und Sontra, was eine Durchführung der geplanten Enduro-Veranstaltung am 26. August unmöglich macht. "Das Entscheidende ist, dass die Wetterprognose keine ausreichende Besserung verspricht. Und irgendwann kommt der Zeitpunkt, an dem wir als Veranstalter eine Entscheidung treffen müssen", so Fahrtleiter Peter Überschär, der nun schweren Herzens den gleichen Weg, wie bereits zuvor die Organisatoren der DEM-Veranstaltung in Burg, einschlagen muss. "Es ist uns wirklich extrem schwer gefallen, die Geländefahrt absagen zu müssen, zumal wir selbst schon seit mehreren Wochen in den Vorbereitungen stecken", fährt Peter Überschär fort, "aber die Sicherheit aller Beteiligten steht nun einmal uneingeschränkt im Vordergrund." Darin sind nicht nur die Fahrer und Zuschauer, sondern vor allem auch die Grundstückseigentümer und deren Besitztümer eingeschlossen, welche ihre Flächen für die Durchführung der Veranstaltung zur Verfügung stellen. "Wenn dort etwas passieren würde, das wäre wirklich eine absolute Katastrophe! Auch im Hinblick auf die kommenden Jahre. Schließlich wollen wir auch in Zukunft eine Waldkappeler Enduro-Fahrt durchführen", so der Fahrtleiter abschließend.

Damit schrumpft die DEM-Kalender nach den Absagen von Dahlen, Burg und Waldkappel weiter zusammen. Einen Lichtblick gibt es allerdings, wenn auch erst für das kommende Jahr. "Wir werden 2019 definitiv einen neuen Versuch starten", bekräftigt bereits jetzt Peter Überschär, der damit vom Zwei-Jahres-Rhythmus, aus gegeben Anlass, gern abrückt.

Foto zur Meldung: Enduro 2018 aufgrund Waldbrandgefahr abgesagt!
Foto: Enduro 2018 aufgrund Waldbrandgefahr abgesagt!

Trainingswochenende für die Sportfahrer des MSC Waldkappel-Breitau e.V. im ADAC

(02.08.2018)

Zu einem Trainingswochenende lud der  MSC Waldkappel-Breitau e.V. im ADAC seine Sportfahrer zum vereinsinternen Trainingswochenende ein.  Als Trainer wurde der ehemalige Deutsche Enduromeister und letztjährige Veteranen Europameister Arne Domeyer aus Kaltenkirchen verpflichtet, der mit seiner Erfahrung im Motocross- als auch Endurobereich den Teilnehmern  mit  Rat und Tat zur Seite stand.

Als Trainingsareal diente das Gelände des MC Bad Langensalza, welches über Motocross-, Enduro- und Extremendurostrecke verfügt. Ideal um Kurventechnik, Anbrems- und Beschleunigungsverhalten, Sprung- und Starttechnik,  Geschicklichkeit und Spurenwahl intensiv zu trainieren. Natürlich durfte die gewohnte Zeitenjagd auf einer abgesteckten Sonderprüfung nicht fehlen.

Alles in Allem ein gelungenes Wochenende, bei dem jeder Teilnehmer auf seine Kosten kam und sicherlich den ein oder anderen Tipp des Trainers mitnehmen konnte.

 

Text: Andreas Hassenpflug, Sportleiter Enduro

Foto zur Meldung: Trainingswochenende für die Sportfahrer des MSC Waldkappel-Breitau e.V. im ADAC
Foto: Training bei Arne

Nachwuchstalent Maxi Holzapfel mit Top Ergebnissen im Motocross

(08.06.2018)

Souveräne Führung im ADAC Hessen-Thüringen Cup


Der für den MSC Waldkappel Breitau in der Klassse 85 ccm startende Maxi Hero Holzapfel, startet gut in die Saison 2018 und führt mit 14 Punkten Vorsprung souverän im ADAC Hessen-Thüringen Cup.

 

Der 12-jährige Schüler aus Eschwege hat sich mit Unterstützung des Becker Racing Teams intensiv auf die Saison 2018 vorbereitet und absolviert auch weiterhin ein straffes Trainingsprogramm. Das dieses Training sich auszahlt, bewies er eindrucksvoll in den ersten Rennen der laufenden Saision.

Die ersten Clubsportrennen der Serien MSR und MX Cup Nordrhein-Westfalen konnte Maxi überragend für sich als Sieger entscheiden.

 

Auf der Hartbodenstrecke im thüringischen Gräfentonna wurde Anfang Mai der erste Lauf zum Hessen-Thüringen Cup und auch der deutschen Meisterschaft in dieser Klasse ausgetragen. Auf griffigem Boden konnte Maxi mit seiner Husqvarna  überzeugen und den Tagessieg einfahren.
Bei der deutschen Meisterschaft am Tag darauf hatte Max anfänglich Probleme mit einer stark gewässerten Strecke und musste sich am Startgatter im Mittelfeld anstellen.
Nach mäßigem Start gelang es dem jungen Fahrer jedoch bis auf Platz 5 vor zu arbeiten und auf Augenhöhe mit den besten deutschen Piloten mitzuhalten.
 

Mit einem 8. Und einem 10. Platz in den jeweiligen Läufen ist es ihm gelungen, sich in den deutschen Top 10 gut zu platzieren.

 

„Das war schon eine andere Hausnummer bei dem deutschen Meisterschaft, aber ich habe hart gekämpft und bin zufrieden mit meinem Ergebnis“, kommentierte Maxi die tolle Leistung.

 

Einziger Wermutstropfen war der nicht ganz optimale Start, so Vater Christoph Holzapfel, der mit Verweis auf die geplante Trainingsstartanlage auf dem Husarenring Optimierungspotential sieht.

 

Ebenfalls "nichts anbrennen" ließ Maxi bei 2. Lauf der ADAC  im hessischem Lahnberge. Im Zeittraining noch auf Platz 5 liegend, konnte Maxi im spannenden "fight" mit Joe-Louis Kaltenmeier auch hier den Tagessieg einfahren.

 

Maxi führt seine Klasse nach 2 Rennen mit 100 Punkten souverän an, vor Joe-Louis (86 Punkte) und Justin Rock (80 Punkte).

Das nächste Rennen findet am 09./10.06.18 im thüringischem Bruchstedt statt.

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Foto: Maxi Hero Holzapfel

Enduro IGE: Mit viel Ausdauer über Baumstämme und Reifen

(18.05.2018)

 Marlon Möller fuhr aufs Podium, Jörg Ebenau zeigte gute Leistung im Jedermannslauf

Zum zweiten Saisonrennen der Enduro-Rennserie IGE (Interessengemeinschaft Enduro) fanden sich zwei Fahrer des MSC Waldkappel-Breitau e.V. im ADAC am Samstag, den 28. April im thüringischen Rottleben ein.

Im Rennmodus der IGE gilt es einen Rundkurs in einer vorgegeben Zeit möglichst oft zu umrunden. Gewonnen hat der Fahrer der die meisten Runden absolviert hat.

Marlon Möller (11) aus Grandenborn konnte sich in der Klasse 13 – Kids im Alter von 9-13 Jahren bis 65 ccm – gut an die IGE-Strecke gewöhnen und erreichte mit 6 Runden in 1:18:29,04 den 2. Platz, wobei die Kids teilweise auf der schweren Erwachsenenstrecke gefahren sind und auch die eingebauten Enduro-Hindernisse bewältigen mussten. Marlon konnte hier mit seiner 18 PS starken KTM überzeugen. Dadurch gibt es auch nur ein kleines Fahrerfeld bei den Kids in Klasse 12 und 13. Jörg Ebenau aus Eschwege startete in der Klasse 99, der „Jedermannslauf“ genannt wird. Da hier Alter und Motorrad keine Rolle spielen ist das Fahrerfeld bei jedem Rennen gut gefüllt. Ebenau konnte hier eine sehr gute Leistung abrufen und fuhr mit 15 absolvierten Runden in einer Zeit von 1:54:17,86 auf einen beachtlichen 7. Platz ins Ziel. Die Runde bestand aus einem Teil der dortigen Motocrossstrecke sowie einer Erweiterung um etliche Enduro-Hindernisse, wie Baumstämme, Reifen und einiger kurzer Auffahrten. Der Veranstalter bot einen abwechslungsreichen Track, der durch das gute Wetter auch beste Bedingungen für die Teilnehmer bereithielt.

 

Bildunterschrift: Marlon Möller fuhr in Rottleben auf den 2. Platz in seiner Klasse.

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Foto: Marlon Möller

Maximilian Wills und Max-Hero Holzapfel auf Platz 1 in Schweinfurt

(07.05.2018) MSC Nachwuchsfahrer erfolgreich! Das erste MSR Rennen der Motocross-Saison fand am Wochenende des 14. Und 15.April 2018 in Schweinfurt auf der Motocrossstrecke „Schwarze Pfütze“ statt. Fünf Jugendliche Vereinsfahrer des MSC Waldkappel-Breita e.V. nahmen an dem Rennwochenende teil. Die schnelle Strecke „Schwarze Pfütze weißt zahlreiche Sprünge auf, teilweise bis zu 30 Meter lang- und gilt als sehr anspruchvoll . Die Bedingungen spielten unseren Fahrern in die Karten und so konnten sehr gute Platzierungen in den jeweiligen Klassen erzielt werden. In der Kids Klasse 50-65 ccm konnte Lennart Ludwig (9) den Platz 12 erreichen, Kilian Hüge (10) erreichte durch eine souveräne Leistung den 2. Platz. „Endlich habe ich es auf das Podium geschafft“, kommentierte Kilian stolz diesen Erfolg. Am Samstag fuhr der fünfzehnjährige Maximilian Wills aus Bischhausen auf seiner Team Wills Husqvarna auf den 7.Platz in der starken Klasse MX2 Jugend, konnte seine Leistung am Sonntag in der Klasse Tageslizenz noch einmal steigern und fuhr auf den 1. Platz. Ebenfalls am Sonntag starteten der Reichensächser Phil Reuter (10) und Max-Hero Holzapfel (12) aus Eschwege bei guten Bedingungen in der Klasse MSR Junior 85 ccm. Der Aufsteiger und jüngste seiner Klasse Phil Reuter konnte sich von einem 11. Platz im Zeittraining auf den 9 Platz vorkämpfen Max-Hero Holzapfel erreichte die zweit schnellste Zeit im Training und hat sich im Rennen durch eine starke Leistung auf den 1. Platz vorgearbeitet und somit verdient den Tagessieg eingefahren. Mernes Die zweite Runde der MSR-Rennserie wurde am vergangenen Wochenende in Mernes bei Bad Soden-Salmünster auf der Sand-Motocrosstrecke „am Saurain“ des MRSC Mernes ausgetragen. Trotz ein paar Regenfällen der letzten Woche war die Rennstrecke in einem trockenen Zustand, sodass der Veranstalter aufgrund des entstehenden Staubs und des besseren Grip für die Fahrer öfters bewässern musste. Lennart Ludwig konnte seine Leistung aus dem 1. Lauf halten und fuhr auf den 12. Platz, genauso wie Kilian Hüge, der mit seinen Kraftreserven noch nicht am Ende war und wieder den 2. Platz erreichen konnte. Beide starteten in der Klasse 50-65 ccm. Maximilian Wills konnte sich am Samstag in der Klasse MX2 Jugend steigern und fuhr auf den 5. Platz und sicherte sich mit einer starken Leistung am Sonntag in der Klasse MSR-Youngsters den 11. Platz. Phil Reuter und Max-Hero Holzapfel, der sich auf die Teilnahme in der Deutschen Meisterschaft vorbereitete, waren nicht am Start. Zwei der acht Rennen sind jetzt vorbei, das nächste MSR Rennen findet am 12. und 13. Mai in Meckbach statt. Motor-Sport-Ring 1952 e.V. - der 1952 gegründete Verband setzt sich zusammen aus ca. 25 einzelnen Vereinen und veranstaltet eine Amateur-Moto-Cross Rennserie (MSR) in der Mitte Deutschlands. Für jeden die richtige Klasse ist Garant für eine Serie bei der jeder Spaß findet, ob Kinder, Jugendliche oder Veteranen, ob Anfänger oder Inter-Fahrer. Der MSC Waldkappel –Breitau e.V. im ADAC bedankt sich bei den erfolgreichen Fahrern und wünscht viel Erfolg für die nächsten Rennen.

Foto zur Meldung: Maximilian Wills und Max-Hero Holzapfel auf Platz 1 in Schweinfurt
Foto: Maximilian Wills und Max-Hero Holzapfel auf Platz 1 in Schweinfurt

MSC Waldkappel-Breitau e.V. Gespannfahrer zeigten gute Leistung im 1. Rennen

(07.05.2018)

Auftakt in die Saison gelungen

 

 

Auf der Motocrossstrecke des MSC Laubus–Eschbach e.V. fand letztes Wochenende der erste Lauf der Saison des Veteranen Cup der Gespanne statt.
Für den MSC Waldkappel-Breitau e.V. sind gleich vier Gespanne an den Start gegangen. Mit Dieter Degenhardt und Beifahrer Carsten Bachmann, Frank Zimmermann mit Beifahrer Karsten Lieberum, Marco Zimmermann mit Beifahrer und Sohn Lucas Zimmerman und Uwe Fleck mit Beifahrer Stefan Kleine.
Die Strecke in Laubus-Eschbach war gut hergerichtet und die Wetterbedingungen am Sonntag waren ideal. Am Start waren 22 Gespanne. Nach dem ersten Training am Sonntagmorgen wurde dann gleich das Zeittraining gestartet, das über die Startaufstellung entscheidet. Das Team Fleck - Kleine konnte sich mit der drittschnellste Zeit ganz vorne platzieren. Platz 1 ging an Schmidt -Kälin und Platz zwei an Seubert-Seubert, beides ehemalige Fahrer aus der Weltmeisterschaft. Platz 8 des Zeittrainings ging an Frank Zimmermann und Karsten Lieberum - Platz 16 an Degenhardt -Bachmann und Marco Zimmermann mit Sohn belegte Platz 17.
Das Rennen zum ersten von zwei Wertungsläufen startete um 14:00 Uhr. Fleck -Kleine wurden am Start etwas abgedrängt und verloren so einige Plätze, konnten diese aber wieder zurückerobern und belegten am Ende Platz 4. Frank Zimmermann und Karsten Lieberum erkämpften den 8 Platz , Dieter Degenhardt und Carsten Bachmann kamen auf Platz 14 und Marco Zimmermann mit Sohn Lucas auf Platz 16.
Gegen 16 00 Uhr startete dann der zweite Finallauf bei dem leider zwei schwere Unfälle am Start zum Abbruch des Laufs führten und die letzten zwei Rennen an diesem Tage abgesagt wurden. So wurde das Endergebnis nach dem 1. Lauf gewertet. Auch in Sontra findet ein Lauf zum Veteranen Cup der Seitenwagenklasse in diesem Jahr statt. Spannung pur ist garantiert, da das Rennen auf dem Husarenring der Endlauf dieser Klasse ist. Im Terminkalender sollten Sie sich den 6. und 7. Oktober schon einmal rot markieren, damit Sie das Spektakel der Gespann-Lokalmatadore auf dem Husarenring in Sontra nicht verpassen.

 

 

Infokasten: Veteranen Cup der Seitenwagenklasse: In diesem Cup dürfen nur Seitenwagenmotorräder bis Baujahr 1985 und luftgekühlte Viertakter als Einzylinder oder Zweizylinder bis 1000ccm Hubraum verwendet werden. Insgesamt werden in einer Saison 7 Rennen ausgetragen. Das Alter der Fahrer und Beifahrer ist egal, das Mindestalter startet für die Fahrer ab 18 Jahren und Beifahrer können ab 16 Jahren am Renngeschehen teilnehmen. Bedingt durch den Namen der Klasse -Veteranen- ist das Teilnehmeralter zwischen 35 bis 65 Jahren. Die Klasse hat zu jedem Rennen ein Fahrerfeld zwischen 25 und 30 Gespannen mit Fahrer und Beifahrer. Es müssen 17 Minuten und 2 zusätzliche Runden gefahren werden, bis die Zielflagge den erstplatzierten abwinkt.
 

 

BU: Uwe Fleck mit seinem Beifahrer Stefan Kleine konnten sich mit Ihrem Gespann im den 4. Platz sichern

Foto zur Meldung: MSC Waldkappel-Breitau e.V. Gespannfahrer zeigten gute Leistung im 1. Rennen
Foto: MSC Waldkappel-Breitau e.V. Gespannfahrer zeigten gute Leistung im 1. Rennen

Bericht Youngstertag 01.05.2018

(03.05.2018)

„Gefühlt wie Sebastian Vettel“

 

Motorsport: Fast 500 Kinder waren beim Schnuppertag in Sontra dabei – Veranstaltung ein voller Erfolg

Von Marvin Heinz

Sontra. Es knatterte und röhrte auf dem Husarenring in Sontra. Die Eltern und Großeltern am Rand der Strecken staunten, als ihre Kinder mit Motocross-Maschinen, Karts, Quads oder Pocket-Bikes an ihnen vorbeisausten. Der Youngster-Schnuppertag, der vom ADAC Hessen-Thüringen und sechs Ortsclubs angeboten worden ist, sollte das Verhalten im Straßenverkehr, den Gleichgewichtssinn und den spielerischen Umgebung mit Sportgeräten fördern.

Mit großen Augen und sichtlich beeindruckt fieberte Geburtstagskind Finn aus Reichensachsen dem Pocket-Bike-Kurs entgegen. Mit Sturmhaube, Helm und Handschuhen ausgestattet startete der Neunjährige in die ersten Runden. Anfangs gab Finn nur zögerlich Gas, aber dann hatte er den Gashebel fest im Griff und drehte unter Aufsicht der Trainer wie an der schnurgezogen seine Runde. Grinsend freute er sich: „Sich in die Kurven zu legen, das macht echt Spaß.“ Geschicklichkeit und Konzentration im Umgang mit motorisierten Fahrzeugen wurde durch das präzise Fahren beim Kartslalom gefördert, von dem Finn, der sonst zu Hause nur den Rasenmäher fahren darf, begeistert war: „Nach den genauen Anweisungen der Trainer durfte ich so richtig Gas geben, driften und scharf bremsen.“

Während Finn weitere Stationen ausprobierte, durfte die siebenjährige Miriam aus Heiligenstadt auf das Kart und machte ihre Sache mustergültig und fehlerfrei. Als sie den Helm noch nicht ganz abgezogen hatte, sagte die kleine Rennfahrerin wie aus der Pistole geschossen: „Ich habe mich gefühlt wie Sebastian Vettel.“

Begeistert war auch ihr Bruder Simon, der zuvor auf der Motorrad-Trail-Strecke unterwegs war. Anspruchsvoll waren die Aufgaben für den Elfjährigen, verschiedene Hindernisse mussten ohne Bodenkontakt mit den Füßen überwunden werden. Die Fahrzeugbeherrschung ist hier das A und O. „Ich habe mich immer auf der Motocross-Maschine gehalten und die Trainer haben mir immer geholfen“, so Simon.

Louan (8) aus Neuerode meisterte den Parcours ebenfalls mit Bravour: „Cool war es, ich durfte auch mal alleine fahren.“ Abwechslungsreich war das Angebot des Veranstalters, die Schwestern Mette (8) und Mia (10) aus Langenhain probierten sich auf vier Rädern aus. Auf einem Quad wurde vorsichtig und sicher ein eng gesteckter Kurs umfahren.

Auch die Kleinsten sind nicht ohne Grund gekommen sein. Ohne Benzin, aber dank viel Muskelkraft in den Beinen schnupperten sich die unter Sechsjährigen mit Bobby-Cars Motorsport-Atmosphäre. Äußerst zufrieden war Peter Überschär, der Vorsitzende des MSC Waldkappel-Breitau: „Vielen Kindern konnten wir unseren Sport näherbringen und Begeisterung wecken. Es war ein toller Tag.“

 


Die Zahlen zum Schnuppertag in Sontra

Viel war los beim „Tag der offenen Tür“ des MSC Waldkappel-Breitau am Sontraer Husarenring. Wir haben den Tag in Zahlen zusammengefasst.


6 Motorsportclubs aus Witzenhausen, Bad Sooden-Allendorf, Hessisch Lichtenau, Melsungen, Heringen und Eschwege unterstützten den MSC Waldkappel-Breitau, der mit 40 Helfern im Einsatz war, bei der Ausrichtung des ADAC „Youngster-Tag“.


15 Nachwuchstalente zwischen zwölf und 18 Jahren trainierten unter dem fünffachen deutschen und südafrikanischen Motocross-Meister Collin Dugmore auf der Rennstrecke für die bevorstehenden Wettkämpfe.


25 Trainer waren bei sechs verschiedenen Stationen im Einsatz, um die Kinder sicher und unfallfrei an den Motorsport heranzuführen.


470 Kinder nahmen teil am „Youngster-Tag“ und hatten großen Spaß.


1800 Gäste fanden am Maifeiertag den Weg an den Sontraer Husarenring. So viele Zuschauer kam noch nie zu einer solchen Veranstaltung. (mhz)

 

Quelle: WR vom 03.05.2018

 

Foto zur Meldung: Bericht Youngstertag 01.05.2018
Foto: Youngstertag 2018

Bericht Interner Motocross und Enduro Fahrerlehrgang

(25.04.2018)

Motocross und Enduro Fahrerlehrgang war ein voller Erfolg!

Neben dem regelmäßigen Kidstraining, fand am vergangenen Samstag ein Motorrad-Fahrerlehrgang für die Mitglieder des MSC Waldkappel-Breitau e.V. im ADAC im Bereich Motocross und Enduro für Solofahrer ab 125ccm Hubraum statt. Die Trainer Karsten Wills und Andreas Hassenpflug vermittelten den Teilnehmer die Grundlagen im Bereich Kurven- und Fahrtechnik auf dem Husarenring in Sontra, der extra am Samstag für Gastfahrer geschlossen war. 20 Vereinsmitglieder hatten an dem Fahrerlehrgang erfolgreich teilgenommen und die eigene Technik trotz der hohen Temperaturen verbessern können. "Mir hat der Fahrerlehrgang sehr viel gebracht, da ich mit der richtigen Technik schneller durch die Kurve komme und dadurch nicht mehr so viel Energie verliere. Ein toller und lehrreicher Tag!" resümierte Carsten Hüge.

Der komplette Erlös der Veranstaltung wird in Form von Laufrädern an Kindergärtern der Region gespendet. Weitere Lehrgänge sind in Planung – aktuelle Informationen erhalten Sie auf www.husarenring.de

Der nächste Fahrerlehrgang findet im Juli statt. ...siehe Events im Hauptmenü...

Foto zur Meldung: Bericht Interner Motocross und Enduro Fahrerlehrgang
Foto: Bericht Interner Motocross und Enduro Fahrerlehrgang

ADAC Enduro - Cup am 21.04.2018 in Rhünda

(24.04.2018)

Bei sommerlichen Temperaturen fand am vergangenen Wochenende der 5. Lauf zur ADAC Enduro Cup Meisterschaft in der Nähe von Melsungen statt.

Der MSC Lippe West konnte den knapp 100 Startern eine anspruchsvolle Strecke mit steilen Auf- und
Abfahrten, Schlammlöchern, Steinfeldern, Schotter- und Waldpassagen im Steinbruch Rhünda bieten. Die Renndauer betrug 2 Stunden, wobei es galt, die 4 Km lange Runde
so oft wie möglich zu fahren.


Für den MSC Waldkappel- Breitau und aus der Region waren 5 Fahrer in verschiedenen Klassen am Start.
In der Einsteigerklasse konnten Jan Bettenhausen aus Spangenberg und Christoph Blumenstiel aus Waldkappel erste Rennerfahrungen sammeln und mit 11 bzw. 10
Runden den guten 2. und 3. Platz erreichen.


Reiner Kupfer aus Spangenberg startete in der Motocrossklasse, wo er nach 5 Runden wegen technischen Defekt an seiner KTM das Rennen aufgeben musste.


In der Seniorenklasse über 40 Jahre konnte Matthias Prausse aus Lohfelden mit 11 Runden auf seiner Wills- Husqvarna einen achtbaren 12 Platz unter 21 Startern einfahren.


Nachdem Hartmut Walter aus Rittmannshausen die ersten 3 Rennen aus gesundheitlichen- und terminlichen Gründen nicht bestreiten konnte, und in Tucheim nur der 11 Platz in der Seniorenklasse über 50 Jahre heraussprang, lief es in Rhünda
wesentlich besser.

Er konnte am Ende mit 14 Runden auf seiner Wills- Husqvarna in
der mit 19 Startern gut gefüllten Klasse den Pokal für den 2. Platz in Empfang nehmen.

Foto zur Meldung: ADAC Enduro - Cup am 21.04.2018 in Rhünda
Foto: M. Prausse

Auftakt zur Deutschen Enduro Meisterschaft - 10. März inTucheim

(20.04.2018)

Zum Auftakt zur Deutschen Enduro Meisterschaft (DEM) Saison 2018 ging es für den Rennzirkus am 10. März nach Tucheim in Sachsen-Anhalt. Hier erwartete die  Fahrer die Strecke „Rund um den Fiener“ - zu dieser Jahreszeit mit schwierigsten Bodenverhältnissen. Tiefe Spurrillen, schlammiger und zum Teil noch gefroren Boden, forderte Mensch und Material alles ab. Dieser Herausforderung stellten sich die Fahrer des MSC Waldkappel-Breitau e.V. im ADAC:

 

(Name, Platzierung, Klasse)

Andreas Hassenpflug 20. Platz E2,

Max-Martin Weiland 20. E3B,

Julian Larbig 15. E3B,

Dennis Riemann AdW 

Hartmut Walter 26. Super Senioren . 

 

"Zum Auftakt nach der langen Winterpause eine anspruchsvolle und schwere Geländefahrt, die Kondition und Konzentration forderte. Nach der jetzigen Sommerpause geht es dann im August nach  Burg zur 2-Tage-Fahrt und danach findet endlich das Heimrennen in Bischhausen statt, worauf man sich als einheimischer Fahrer natürlich sehr freut.“ so Andreas Hassenpflug.

 

Unsere Fahrer starteten für das Team Wills Racing aus Bischhausen, welches auch den vielfachen deutschen Enduromeister Dennis Schröter betreut, der auch in Tucheim überlegen siegte. Besonderen  Dank an die Betreuer Karsten und Lothar Wills, Patrick Hendrich und Stefan Linhose.

Nach Absage des Prädikatslaufes in Dahlen, bedingt durch das Sturmtief Fredericke, stehen nach dem DEM Lauf in Tucheim ab August noch folgende Rennen auf dem DEM Rennkalender: 04.-05.08.2018– Burg, 26.08.2018– Waldkappel, 23.09.2018- Kaltenkirchen
07.10.2018– Streitberg, 13.-14.10.2018– Woltersdorf, 21.10.2018– Kempenich, 27.10.2018- Zschopau

Foto zur Meldung: Auftakt zur Deutschen Enduro Meisterschaft - 10. März inTucheim
Foto: Max-Martin Weiland

Bericht zur Jahreshauptversammlung 03.03.2018

(06.03.2018)

Die Jahreshauptversammlung des MSC Waldkappel-Breitau.e.V. im ADAC fand am Samstag, 03.03.2018 im Vereinsheim auf dem Husarenring in Sontra statt.

Trotz eisiger Temperaturen und schlechten Straßenbedinungen fanden sich viele Vereinsmitglieder des Motorsportclubs ein.

 

Als Gast wurde Hilmar Mohr vom ADAC begrüßt. Er würdigte das Engagement des mittlerweile mit ca. 360 Mitgliedern größten Motorsportvereins der Region.

 

Nach einem allgemeinen Rückblick auf 2017 durch den 1. Vorsitzenden Peter Überschär wurde das vergangene sportliche Jahr von den Sportleitern Enduro & Motocross (Dieter Degenhardt & Gerd Neusüß) präsentiert. Dem Schatzmeister Arndt Bechthold hatten die Kassenprüfer eine genaue und fehlerfreie Arbeit bestätigt. Ausgezeichnet wurde Maxi Hero Holzapfel für das sportlich sehr erfolgreiche Jahr 2017. Maxi konnten im vergangenen Jahr den Motocross Hessencup durch herausragende Leistungen für sich entscheiden.

 

Ehrungen für 40-jährige Vereinsmitgliedschaft erhielten 7 Personen (Otto Bachmann, Wolfgang Brüssler, Horst Ewald, Hartmut Heyn, Christoph Schade, Heinrich Demuth, Günter Siebert).

 

In 2018 standen Vorstandswahlen für die nächste Periode an (Vorstandsposition + Name): 2. Vorsitzender Uwe Fleck, stellvertretende Schatzmeisterin Regina Riemann, Schriftführer Carsten Hüge, 2. Schriftführer Jörg Ludwig, Sportleiter Enduro Andreas Hassenpflug, Jugendwart Karsten Wills, Pressewart Martin Meister, stellvertretender Streckenwart Frank Zimmermann, Webmaster & Social Media Marc Berneburg, Verkehrsreferent Jürgen Leimbach.

 

Weitere vereinsinterne Themen wurden unter Verschiedenes besprochen und die 2 größeren Veranstaltungen in 2018 terminiert: Endurolauf zur deutschen Meisterschaft am 26.08.2018 (Es werden ca. 300 Starter erwartet, die einen anspruchsvollen Kurs mit einem hohen Offroad-Anteil von 60...70 km bis zu dreimal durchfahren müssen. Zudem werden zwei abwechslungsreiche Sonderprüfungen geboten. Eine davon auf dem Husarenring in Sontra, die andere in Bischhausen Richtung Kirchhosbach.) Motocross-Cup Hessen-Thüringen (ADAC) am 22.09.2018 + 23.09.2018 (Der MX Cup Hessen-Thüringen ist zu Gast in Sontra und verspricht spektakuläre Renn-Action - Solo und Seitenwagen - auf dem Husarenring.) Kinder und

 

Jugendliche werden für die Saison 2018 im vereinsinternen Jugendtraining vorbereitet und über das Jahr trainiert. Die Termine sind auf der Webseite www.husarenring.de hinterlegt. Um den Sport (Motocross & Enduro) auszuprobieren, werden mehrere ADAC MX Academy Lehrgänge auf dem Husarenring durchgeführt. Infos unter www.adac-mx-academy.de.

 

Besonderen Dank ging an die ausgeschiedenen Vorstandsmitglieder. Insbesondere an Dieter Degenhardt, der nach über 30-jähriger Vorstandsarbeit auf eigenen Wunsch den Vorstand verlassen hat. Dieter! Vielen Dank für alles!

 

Der normale Trainingsbetrieb startet wetterbedingt voraussichtlich Ende März.

 

Maximilian Hero Holzapfel wurde für seine herausragenden sportlichen Leistungen in 2017 geehrt

Foto zur Meldung: Bericht zur Jahreshauptversammlung 03.03.2018
Foto: Wurden zur 40-jährigen Vereinsmitgliedschaft im MSC Waldkappel-Breitau e.V. im ADAC geehrt (v.l.): Peter Überschär (Vors.), Otto Bachmann, Wolfgang Brüssler, Christoph Schade, Hartmut Heyn, Uwe Fleck (stellv.Vors.)

Kaltenholzhausen: Tagessieg für Maximilian Wills, Gute solide Leistung von Kilian Hüge

(20.10.2017)

Maximilian Wills holt Tagessieg

Zum Saisonfinale der MSR-Rennserie im rheinland-pfälzischen Kaltenholzhausen am 7. und 8. Oktober 2017 konnten  der Husqvarna Pilot seine gute Saisonform eindrucksvoll unter Beweis stellen.

Nachdem er im Zeittraining der MX-Light-Klasse eine Bestzeit auf der technisch anspruchsvollen Strecke erzielte, konnte er in beiden Rennläufen auf seiner 125er Husky als erster ans Startgatter gehen.

Nach einem mäßigen Start in Lauf eins, arbeitete er sich in den ersten drei Runden des Rennens kontinuierlich von Position 18 bis auf den zweiten Platz nach vorn und musste sich am Ende nur knapp dem Zweitplatzierten des Zeittrainings, Lucas Gutsmann geschlagen geben.

Den zweiten Lauf begann er als guter siebter und ließ sämtliche Kontrahenten bis zur dritten Runde hinter sich. Platz 1 ! Seine fehlerfreie Fahrt verhalf Maximilian nach der Distanz von 9 Runden am Ende nicht nur zum Erfolg in diesem Lauf, sondern er sicherte sich so auch den in seiner Klasse mit 47 Punkten.

Am Sonntag ging Maximilian in der Tageslizenzklasse an den Start und fuhr im Zeittraining die viertschnellste Zeit – eine außerordentlich beachtliche Leistung für den 15jährigen auf seiner 125er Husquarna, schließlich pilotierte der weitaus überwiegende Rest des Fahrerfeldes wesentlich hubraum- und auch leistungsstärkere Maschinen. Als zehnter gestartet holte er im Laufe des Rennens bis auf den fünften Platz auf und konnte sich in der letzten Rennrunde noch auf den vierten Platz vorkämpfen – eine hervorragende Leistung. An diesem Tag konnte nur ein Lauf in der Tageslizenzklasse ausgetragen werden, so dass er am Ende den vierten Gesamtrang belegte – eine hervorragende Leistung – Glückwunsch Maxi!

Kilian Hüge mit guter Leistung

Auch für Kilian Hüge, einen weiteren Piloten des MSC Waldkappel-Breitau, verlief das Saisonfinale in Kaltenholzhausen bei besten Streckenbedingungen durchaus erfolgreich. Kilian konnte auf seiner 65er KTM die sechstbeste Qualifikationszeit erreichen in einem mit 21 Startern ungewöhnlich stark gefüllten Fahrerfeld. Im ersten Lauf fuhr er beim Start als neunter durch die erste Kurve und überholte bis zum Ende der ersten Runde drei seiner Gegner. Nach einem Fahrfehler fiel er einige Plätze zurück, konnte den Lauf aber dennoch als achter beenden. Nach misslungenem Start im zweiten Lauf fuhr Kilian von Position 15 bis auf Platz sieben vor und erreichte so am Ende einen sehr beachtlichen sechsten Gesamtrang in der Klasse bis 65ccm – Sehr gut gemacht Kilian!

 

Für die kommende Saison wünschen wir allen Fahrern eine verletzungsfreie und erfolgreiche Saison – Weiter so!

 

[Maxi Wills]

[Maxi Wills 2]

Foto zur Meldung: Kaltenholzhausen: Tagessieg für Maximilian Wills, Gute solide Leistung von Kilian Hüge
Foto: Neben der Trophäe für den Tagessieg konnte Maximilian den Preis für die Schnellste Rennrunde entgegen nehmen – Super, Maxi!

Timo Pippart mit Glanzleistung, 2x Platz 2 beim WerraMan 2017

(28.08.2017)

Am Sa 26.08.2017 fand der WerraMan 2017 in Eschwege statt.

Mit von der Partie waren die MSC`ler Timo Pippart, Lukas Stüber und Patrick Zeugner, die alle Drei hervorragende Leistungen als Einzelstarter in dem 184 Mann starken Teilnehmerfeld der Männer ablieferten.

 

Das Format WerraMan ist ein klassischer Triathlon, bei dem es 400m zu schwimmen, danach ca. 23 km Rad zu fahren und zum Abschluss 5000 m durch die Innenstadt von Eschwege zu laufen gilt.

 

Besonders Timo Pippart stach hervor. Der ADAC MX Academy Trainer vom MSC Waldkappel-Breitau kam mit einer Gesamtzeit von 59:00,6 Minuten, nur 12 Sekunden hinter dem Erstplatzierten, Profisportler Philipp Mock, als Zweiter ins Ziel.  Als wäre das nicht genug, ist Timo nach dem Einzel noch als Starter im Team-Cup geschwommen und gelaufen – und konnte sich so zusätzlich, zusammen mit seinem Teampartner Lothar Schill, den 2. Platz in der Teamwertung sichern. Hier trug Timo maßgeblich zu dem guten Abschneiden bei. …Was für eine hammerharte Leistung…

 

Lukas Stüber wurde 20.; Patrick Zeugner erreichte Platz 84 von 184 Startern; ebenfalls super Ergebnisse.

 

Wir gratulieren euch zu den tollen sportlichen Erfolgen. Training zahlt sich aus …

 

P.S.: Fahrt mehr Motorrad! ;)

[Alle Ergebnisse]

Foto zur Meldung: Timo Pippart mit Glanzleistung, 2x Platz 2 beim WerraMan 2017
Foto: Timo Pippart WerraMan 2017

Bericht Werra Rundschau zum Rennen 19./20.08.2017 - MSR

(22.08.2017)

Abschlussbericht der Werra Rundschau zum Motocrossrennen auf dem Husarenring vom 19. und 20. August 2017. Titel: Dreimal selbst vorne mit dabei. Maxi Holzapfel, Phil Reuter, Andreas Hassenpflug, Maxi Wills

[Bericht Werra Rundschau vom 12.08.17 - Rennen MSR 2017 ]

Bronze, Silber, Gold -  Drei Podiumserfolge für Fahrer vom MSC Waldkappel-Breitau

(21.08.2017)

Motocross auf höchstem Niveau in Sontra
 
Das sechste Meisterschaftsrennen der MSR-Saison 2017 fand am 19. und 20. August auf dem Husarenring in Sontra statt. Durch die Wetterkapriolen der letzten Jahre gezeichnet, bei denen das Rennen mehrfach abgesagt werden musste, blickte man gespannt auf die Wetterprognosen.

 

rotz Starkregens am Freitagabend  zeigte sich das Wetter im Verlauf des Wochenendes von seiner freundlichen Seite und lockte ca. 1500 Zuschauern an beiden Renntagen auf den Husarenring.


Der Streckenzustand wurde zusehends besser und war schließlich perfekt für hochkarätige Rennaction, an dem auch 24 Fahrer vom MSC Waldkappel-Breitau teilnahmen.


Max Holzapfel #161 siegt souverän
Beim Fallen des Gatters zum ersten Wertungslauf der 85 ccm Klasse zeigte der 11-jährige Max-Hero Holzapfel aus Eschwege die beste Reaktion und bog als Führender in die erste Kurve ein. Die Führung gab Max nicht mehr her und sicherte sich so ein perfekte Start-Ziel Sieg im ersten Lauf. Spannender ging es in Lauf 2 zur Sache, bei dem Colin Sarré den Start gewann. Im Verlauf des Rennens konnte Max jedoch überholen, hielt Sarré souverän auf Abstand und gewann nach zwei Laufsiegen auch die Tageswertung in der 85 ccm Klasse auf seiner Heimstrecke.


Phil Reuter #9 gewinnt Silber in der 65ccm Klasse
Bei noch schwierigen Streckenbedingungen am Samstagmorgen startete das Zeittraining für die 65ccm Maschinen. Die Strecke war stellenweise noch nass und tief, was für die jungen Fahrer eine Herausforderung darstellte. Im ersten Lauf patze der 9-jährige aus Reichensachsen beim Start und kam als letzter aus dem Startgatter. In spannenden Fights konnte Phil jedoch Platz für Platz gut machen und wurde letztlich Zweiter. Ähnlich lief es im zweiten Lauf. Am Ende stand ein sehr guter Platz 2 auf der Tageswertung hinter einem starken Luke Schäfer aus Hünfeld.

 

Andreas Hassenpflug #169 glänzt mit Überholmanöver auf der Startgeraden 
Der Routinier Andreas Hassenpflug aus Ringgau/Datterode startete in der Klasse MX1 National. Im Zeittraining erreichte Hassenpflug Platz 16 von 28 und hatte damit nur mittelmäßige Voraussetzungen für einen guten Startplatz. In beiden Starts konnte sich Hassenpflug jedoch durchsetzen und überholte zahlreiche Piloten spektakulär auf der Außenbahn. Am Ende stand Platz 3 in der Gesamtwertung.

 

In der höchsten Klasse, den MSR-Masters erreichte Marvin Heiner aus Helsa Platz 14.

 

Eine sehr gute Leistung zeigte auch der 15-jährige Maximilian Wills aus Bischhausen. Maximilian startete an beiden Renntagen auf einer 125ccm Maschine. Obwohl dies erst sein zweiter Renneinsatz auf der großen 125ccm Maschine war, fuhr Maximilian starke Zeiten und erreichte an beiden Tagen Top-Ten Platzierungen.

 

Bei den Seitenwagen konnten Frank Zimmermann und Carsten Lieberum, angepusht von den vielen Zuschauern, einen guten fünften Tagesrang erzielen.

 

Alle Ergebnisse unserer MSC Walkappel-Breitau Fahrer im Überblick

 

[Ergebnisse Sonntag komplett]

[Ergebnisse Samstag komplett]

Foto zur Meldung: Bronze, Silber, Gold -  Drei Podiumserfolge für Fahrer vom MSC Waldkappel-Breitau
Foto: MSR in Sontra 2017

Alle Platzierungen vom Rennen 19./20.08.2017 auf dem Husarenring

(21.08.2017)

MSR und Seitenwagen Veteranencup im Überblick.

 

Klasse

MX40

 

 

Platz

Startnummer

Vorname

Nachname

21

139

Jörg

Ebenau

23

773

Rainer

Kupfer

       

Klasse

50-65 ccm

 

 

Platz

Startnummer

Vorname

Nachname

2

9

Phil

Reuter

6

141

Kilian

Hüge

8

4

Marlon

Moeller

13

74

Lennart

Ludwig

       

Klasse

MX1

 

 

Platz

Startnummer

Vorname

Nachname

3

169

Andreas

Hassenpflug

16

16

Dennis

Riemann

       

Klasse

MX2 Jugend

 

 

Platz

Startnummer

Vorname

Nachname

6

1

Maximilian

Wills

       
       

Klasse

MX Light

 

 

Platz

Startnummer

Vorname

Nachname

6

95

Leon

Knop

11

3

Heiko

Schenk

13

555

Julian

Larbig

16

79

Sedrik

Ladner

18

598

Max

Weiland

       

Klasse

85 ccm

 

 

Platz

Startnummer

Vorname

Nachname

1

161

Max-Hero

Holzapfel

       

Klasse

MSR Masters

 

 

Platz

Startnummer

Vorname

Nachname

14

72

Marvin

Heyner

       

Klasse

Seitenwagen Veteranen

 

 

Platz

Startnummer

Vorname

Nachname

5

62

Frank

Zimmermann

 

 

Carsten

Lieberum

12

68

Dieter

Degenhardt

 

 

Carsten

Bachmann

16

65

Marco

Zimmermann

 

 

Lucas

Zimmermann

       

Klasse

Tageslizenz

 

 

Platz

Startnummer

Vorname

Nachname

4

44

Soeren

Hilpert

9

15

Maximilian

Wills

12

95

Leon

Knop

13

555

Julian

Larbig

18

598

Max

Weiland

26

223

Christoph

Laus

27

773

Rainer

Kupfer

Helfereinteilung Rennen 2017 MSR

(10.08.2017)

Arbeitseinsätze und Helfereinteilung

Wir treffen uns wochentäglich ab 17:30 ..18:00 Uhr am Vereinsheim. Am Wochenende ab 09:00 Uhr zu Arbeitseinsätzen

 

Vielen Dank bereits jetzt, an alle die tatkräftig unseren Verein unterstützen!

 

Die Helfereinteilung für die Veranstaltung unten im Download!

 

[Helfereinteilung komplett (Excel) Stand 18.08.17]

[Helfereinteilung komplett (pdf) Stand 18.08.17]

Vorbericht Werra Rundschau zum MSR Rennen 2017

(08.08.2017)

Vorbericht der Werra Rundschau zum Motocrossrennen am 19. und 20. August 2017 im Rahmen des MSR auf dem Husarenring. Titel " Nur Fliegen ist schöner"

[Vorbericht WR vom 08.08.17]

Maxi Holzapfel mit Podiumsserie

(13.07.2017)

Der elfjährige Husquarna Pilot Max-Hero Holzapfel kommt immer besser in die Motocrosssaison 2017.

Mit seinen Siegrennen bei den Läufen des Hessencup beim MSC  Moorgrund und beim MSC Hof im Westerwald unterstrich er seine Ambitionen einen weiteren Titel einzufahren. Dabei liegen dem jungen Fünfundachzigerfahrer technisch anspruchsvolle Strecken mit Supercrosscharakter.

 

Aber auch auf den Highspeedstrecken, wie beim HTH Cup in Bruchstedt kann er sich fahrerisch durchsetzen. So lieferte er sich mit den Thüringer Toppiloten einen rundenlangen Kampf an der Spitze, um am Ende für den zweiten Platz geehrt zu werden. Jetzt geht es erstmal in die Renn-Sommerpause, um ab August in die zweite Saisonhälfte zu starten .Hier freut er sich mit seinen Trainingspartnern und Clubkameraden auf einen Gaststart bei der MSR Serie, die am 19. Und 20. August  ein Rennen am Husarenring durchführt.

 

Text: Melanie Holzapfel

 

Wir gratulieren Maxi zu den tollen Erfolgen. Weiter so!

 

[Foto Maxi 1]

[Foto Maxi 2]

Foto zur Meldung: Maxi Holzapfel mit Podiumsserie
Foto: Maxi Holzapfel

Mehrfacher und amtierender Deutscher Enduro-Meister Dennis Schröter trainiert MSC-Kids

(28.06.2017)

Am Samstag den 24. Juni versammelte der Jugendwart des MSC Waldkappel-Breitau, Karsten Wills, seine Schützlinge zu einem besonderen Trainingsevent auf den Husarenring nach Sontra ein.

 

Der mehrfache und amtierende Deutsche Enduro-Meister Dennis Schröter trainierte an diesem Tag die schon ambitioniertere MSC-Jugend Gruppe, Karsten selbst trainierte eine Gruppe des jüngeren Nachwuchses. Bei besten äußeren Bedingungen und gewohnten Streckenkonditionen (Zitat: „Ist halt Hartboden!“) wurde insbesondere die Kurventechnik der Kids in verschiedenen Übungssequenzen verfeinert. Dennis konnte hier nicht nur sein beeindruckendes, fahrerische Können einmal mehr unter Beweis stellen, auch seine didaktischen und methodischen Fähigkeiten und seine unkomplizierte, lockere Art ließen den Tag zu einem echten Highlight werden. Vormachen und Nachmachen war die Devise…durch die notwendige Manöverkritik wurden jedem einzelnen Nachwuchsfahrer gezielt Verbesserungspotenziale aufgezeigt. Der Trainingstag erstreckte sich so von 10Uhr morgens bis zum späten Nachmittag und wurde – den Witterungsbedingungen und eifrig umgesetzten Übungsabschnitten geschuldet – nur durch Trinkpausen und ein, wie immer hervorragendes Mittagessen unterbrochen. Den engagierten Müttern und Vätern der Kids gebührt hierfür ein besonderes DANKESCHÖN.

 

Ganz nebenbei konnte fünf jungen Kinder, die noch keine bzw. fast keine Fahrerfahrung hatten,  die Gelegenheit gegeben werden, mal in unseren Sport hinein zu schnuppern. Dazu standen zwei vereinseigene Motorräder bereit. Alle fünf konnten am Ende stolz sagen, dass sie ganz allein – selbstverständlich jedoch unter fachkundiger Aufsicht – eine Motocross-Maschine bewegt haben. Gut gemacht!

 

Am Ende sagen wir Danke für den tollen Tag Dennis, Karsten und natürlich gilt der Dank auch allen Teilnehmern…wir hatten viel Spaß und haben – nicht zuletzt des Spaßes wegen – auch viel gelernt. Bis zum nächsten mal!

 

Eine Fotogalerie mit Fotos aller Teilnehmer folgt...

Foto zur Meldung: Mehrfacher und amtierender Deutscher Enduro-Meister Dennis Schröter trainiert MSC-Kids
Foto: Gruppenbild Jugendtraining Juni 2016 MSC Waldkappel-Breitau mit Dennis Schröter

Wir trauern um Rudolf Diegel

(11.05.2017)

Rudolf Diegel hat sich als Vorstandsmitglied für unseren Verein eingesetzt und engagiert; als Hobbyfahrer hat er in seiner fairen und sportlichen Art auch seinen Jungs den Motoradsport nahegebracht und ihr Interesse daran unterstützt.

Wir sind traurig, dass wir Abschied nehmen müssen und werden uns immer gern an Rudolf erinnern. Unsere Gedanken sind bei seiner Familie.

 
MSC Waldkappel-Breitau e.V. im ADAC

Bischhausen / Sontra, im Mai 2017

 

 

 

 

 

„Eigentlich war alles selbstverständlich:
dass wir miteinander sprachen, gemeinsam nachdachten,
zusammen lachten,  anpackten, wo es was zu tun gab.

Eigentlich war alles selbstverständlich
– nur das Ende nicht – .“

Foto zur Meldung: Wir trauern um  Rudolf Diegel
Foto: Kerze

Stefan Kleine: 2.500 Kilometer durch die Wüste

(22.04.2017)

2.500 Kilometer durch die Wüste Stefan Kleine aus Vinsebeck geht für den MSC Waldkappel-Breitau an den Start zur Tuareg-Rallye in Marokko und erreicht das Ziel in Nador als 38. seiner Klasse Vinsebeck (nw/um).

 

Etwas verspätet erreichte uns eine Pressemeldung vom Event, welches bereits am 18. bis 25. März statt fand. 

 

Auf Motorrädern zu fahren und auch selbst an ihnen zu schrauben, das ist bei Stefan Kleine schon ins Blut übergegangen. Der 49-jährige Vinsebecker sucht aber er immer den gewissen Nervenkitzel. Seit 30 Jahren ist er als Beifahrer in einem Moto-Cross-Gespann dabei und hat 2008 auf einem Quad die Tuareg Rallye durch Marokko bestritten – nun wagte er sich erneut an dieses Wüstenabenteuer. „Für mich war es eine Herausforderung, noch einmal einen solchen Wettbewerb auf zwei Rädern zu meistern, mein persönliches Ziel hieß: Ankommen“, betont Kleine, der das Ziel in Nador als 38. in seiner Klasse erreichte. Nach zweijähriger Vorbereitungszeit startete Stefan Kleine bei der 20. Auflage zur Tuareg-Rallye in Midelt. Mit dabei waren 130 Motorräder, 15 Quads, 40 Autos , etliche Side by Sides und LKW. Um die anspruchsvollen Wertungsprüfungen materiell gut zu überstehen, entschied sich der Motocrosser aus Vinsebeck für eine 70 PS starke KTM 690cc/Rallyeversion. »Ich konnte mich nach einigen Stürzen bis zum Etappenziel durchbeißen«

 

Die Strecke hatte auf 2.500Kilometer nicht nur Steine,Felsen und Geröll zu bieten. Esmussten auch Flussbettedurchquert und Sanddünenbewältigt werden. Und das ganze in sieben Tagen.„Es waren atemberaubendeLandschaften.


Dabei hatten wirTemperaturunterschiede von minus fünf Grad im Atlasgebirgebis zu 30 Plusgraden in der Westsahara – das machteso manchem Teilnehmer zuschaffen“, erklärt Kleine.
Schon am zweiten Tag derRallye schieden einige Starterdurch technischen Defekt oderkleinere Unfälle aus. Auch Kleine hatte zu kämpfen. „Inden Dünen von Risani, das ist ein sehr weiches Dünenfeld im Westen von Marokko,bin auch ich an meine körperlichen Grenzen gekommen, konnte mich jedoch nach einigen Stürzen bis zum Etappenzieldurchbeißen“, so Stefan Kleine,der sich unter anderem  durch Ausdauerläufe in Formbrachte.Der tägliche Ablauf eines Motorradfahrers bei der Tuareg Rallye ist hart und beginnt mit dem Aufstehen um5 Uhr. Nach kurzem Frühstückwird zur eigenen Sicherheit die Ausrüstung noch einmalüberprüft. Dazu gehören unter anderem vier Liter Wasser,die jeder Teilnehmer am Start immer bei sich habensollte, Verbandzeug, GPS Notrufsender und vieles andere. Fehlt eines dieser wichtigen Utensilien, so wird dem Teilnehmer eine sogenannte Strafzeit von vier Stunden auferlegt. Gegen 6 Uhr wird in die jeweiligen Tagesetappen gestartet, die sich von etwa 300bis zu 630 Kilometer je nach Geländebeschaffenheit hinziehen können. Wenn allesplanmäßig läuft, sind die Fahrergegen 18 Uhr am Etappenziel. Wer aber unterwegs Probleme hat, erreicht das Ziel erst in der Dunkelheit oder sogar erst am Tag darauf. Im Ziel ist aber ans Ausruhen noch nicht zu denken. Im Fahrercamp angekommen werden die Fahrzeuge gecheckt,getankt und Routinearbeiten(z. B. Luftfilterwechsel, Ölcheck) durchgeführt.„Wichtig ist auch das Roadbook für den kommenden Tagzu bearbeiten und am Fahrzeug zu platzieren“, erklärt Stefan Kleine und fügt hinzu:„Mit dem Abendessen und einer kleinen Wäsche gegen 21Uhr endet so ein Tag und man ist nach etwa 15 Stunden auf den Beinen total erledigt. Aber mein gesamtes Team hat mir den Tagesablauf sehr erleichtert– da kann ich nur ein dickes Danke sagen. “Unterstützt und begleitet wurde der Rallye-Fahrer von den Mechanikern des E-ATV Racingteam aus Wesel und seiner Lebensgefährtin Ines Burrows, die erfahrene Krankenschwester ist, und so manchem lädiertem Fahrer weiterhelfen konnte.

 

Wir gratulieren zum tollen Ergebnis... Was ein Abenteuer. Hut ab!

 

Text: www.nw.de vom 22.04.17

Alle Ergebnisse : http://www.tuareg-rallye.com/total.pdf

 

Zeitungsausschnitt mit weiteren Fotos unten

[Stefan Kleine - Bericht Neue Westfälische Zeitung]

Foto zur Meldung: Stefan Kleine: 2.500 Kilometer durch die Wüste
Foto: Stefan Kleine

Rennbericht Langgöns Ostern 2017

(19.04.2017)

MX-Cup Hessen-Thüringen in Langgöns, Ostern 16./17.04.2017

Top-Organisation, starkes Fahrerfeld, Schlamm und Schnee…

 

Auch in diesem Jahr wurden die Ostereier wieder im Fahrerlager – und nicht zu Hause im Garten versteckt. Schneefall erschwerte jedoch deren Suche.

 

Traditionell fand am Osterwochenende eine Rennveranstaltung beim AMC Langgöns auf dem Günther Leibrock Ring in Langgöns bei Giesen statt.

 

In diesem Jahr war das Auftaktrennen des MX-Cups Hessen-Thüringen zu bestreiten. Die seit 2016 bestehende neue Rennserie erfreut sich starker Beliebtheit. Eine gute Organisation und Top-Siegesprämien führen zu einem gut gefüllten - und durchweg starken Starterfeld.

 

Die Strecke wurde über den Winter leicht umgebaut; ist jedoch nach wie vor anspruchsvoll mit ordentlich „Airtime“ auf den zahlreichen Sprüngen.

 

Vom MSC Waldkappel-Breitau waren die Jugendfahrer Maximillian Holzapfel und Phil Reuter am Start.

 

 

Sonntag 16.04.17 / Klasse 3, 85 ccm

Maximilian Holzapfel #161, Eschwege

 

Die Qualifikation lief gut für Maximilian Holzapfel. Mit einem dritten Platz hinter den Top-Fahrern Maurice Tanz und Maximilian Werner konnte der 11-jährige Maxi wirklich zufrieden sein. Im ersten Lauf, bei strömenden Regen, erwischte Maxi einen schlechten Start, konnte bis auf den dritten Platz vorfahren.

 

Dann ein Sturz und das Ende vom Lied: Platz 4 im ersten Lauf.

 

Im zweiten Lauf erwischte Maxi einen guten Start, stürzte aber im Laufe des Rennes bei sehr tiefen Bodenverhältnissen – konnte jedoch den fünften Platz retten.

 

Am Ende stand Rang 5 von 29 als Gesamtergebnis, mit dem Maxi nicht ganz zufrieden war.

 

 

Klasse 2, 65 ccm

Phil Reuter #9, Wehretal

 

Man merkte bereits im Training, dass viele Kids viel über den Winter hinweg nicht auf der faulen Haut gelegen haben. Eine deutliche Leistungssteigerung war fast über das gesamte Fahrerfeld zu beobachten. Aus der 65ccm Klasse (8- 12jährige) starten dieses Jahr gleich mehrere Kids in der Deutschen Meisterschaft.

 

Das Training und die Qualifikation liefen, bei bestmöglichen Streckenbedingungen, nicht optimal. Insbesondere bei steilen und langen Sprüngen konnte Phil das Tempo der Führenden nicht mitgehen.

 

Die 65er starteten nach den 85ern. Die Streckenbedingungen waren inzwischen sehr schwer. Schlamm haftete wie Kleber an den Bikes und erhöhte das Gewicht der Maschinen wesentlich.

 

Erster Lauf: Toller Start und als Dritter in die erste Runde. Im Verlauf des Rennens dann zwei Plätze abgegeben – am Ende stand ein guter fünfter Platz.

 

 

Im zweiten Lauf ebenfalls ein Top-Start, doch bereits nach wenigen Metern folgte ein Sturz, der ihn auf Platz 18 zurückfallen ließ. Nach einer turbulenten Aufholjagd hieß am Ende dann aber doch Platz 5.

 

Dies ergab den sechsten Platz Gesamtwertung bei insgesamt 27 Startern. Leider knapp ab Podium (Plätze 1-5) vorbei.

 

Insgesamt ein tolles Ergebnis der beiden Starter vom MSC Waldkappel-Breitau, auch wenn beide nicht hundertprozentig zufrieden waren.

 

 

Montag 17.04.17

Schnee in Langgöns!

 

Der Veranstalter musste die für Ostermontag geplanten Läufe absagen. Davon betroffen waren war auch der 2-Takt-Cup, zu dem Marvin Heiner angereist war. Die Streckenbedingungen waren einfach zu brutal!

 

Alle Ergebnisse hier im Überblick:

http://motocrosscup-hth.de/index.php?id=mcc-ergebnisse-aktuell

 

 

 

Fotos:

Steve Bauerschmidt

Crossjunkies

 

Foto zur Meldung: Rennbericht Langgöns Ostern 2017
Foto: Phil Reuter in Langgöns Ostern 2017

Deutsche Enduromeisterschaft 2017 Uelzen & Dahlen

(11.04.2017)

Rennbericht: DEM in Dahlen am 11./12.03.2017

Bereits am 11./12.März ging es für die Fahrer des MSC Waldkappel-Breitau e.V. im ADAC zum Saisonstart der Deutschen Enduromeisterschaft (DEM) nach Uelsen nahe der holländischen Grenze.

Bekannt aus den letzten Jahren, ist diese Geländefahrt durch den sandigen Untergrund mit der langen Sonderprüfung im Tiefsand rund um den Baggersee berühmt berüchtigt. Das befestigte Fahrerlager war wie gewohnt auf dem Gelände eines ehemaligen Bundeswehrdepots der Firma van de Most. Besonderheit dieser Veranstaltung ist außerdem, dass der Veranstalter zwei Wertungstage angemeldet hat.

Die ca. 60 km lange Etappe hatte nicht viel zu bieten. Es ging überwiegend über Felder, wobei die Teilnehmer an den Zeitkontrollen bis zu 25 Minuten Zeit hatten. Die bereits erwähnte Sonderprüfung rund um den Baggersee wurde direkt nach dem Start angefahren. Danach führte die Etappe über Felder, Feldwegen und Teerstraßen zur zweiten Sonderprüfung. Diese war geprägt durch ein Waldstück mit angrenzendem Acker.

Die Teilnehmer mussten drei Runden der 60km langen Endurorunde unter die Stollen nehmen. Einzig die A-Lizenzfahrer mussten ein viertes Mal zur Sonderprüfung an den Baggersee, welche von Runde zu Runde immer ausgefahrener wurde.

Für den MSC waren folgende Fahrer am Start.:

A-Lizenz:

Klasse E2: Andreas Hassenpflug- Ergebnisse: Fahrtag 1: 18.Platz, Fahrtag 2: 14.Platz

 

B-Lizenz:

Klasse E2B: Dennis Riemann- Fahrtag 1: 28.Platz, Fahrtag 2: 29.Platz

Klasse E2B: Klaus Nennewitz- Fahrtag 1: 33.Platz, Fahrtag 2: nicht gestartet

Klasse E3B: Julian Larbig- Fahrtag 1: 18.Platz, Fahrtag 2: 18.Platz

Klasse E3B: Max Weiland- Fahrtag 1: 30.Platz, Fahrtag 2: 25.Platz

 

Rennbericht: DEM in Dahlen am 25./26.3.2017

 

Das komplette Kontrastprogramm zum Saisonstart in Uelsen erwartete den Rennzirkus im sächsischen Dahlen. Tiefe Schlammlöcher, anspruchsvolle Sonderprüfungen, Waldpassagen, Flussdurchfahrt, viele begeisterte Endurofans am Streckenrand und enge Etappenzeiten- Enduroherz was willst du mehr?

 

Bereits am Samstagabend lieferten sich die A-Lizenzfahrer beim Prolog ein Kampf um die schnellste Rundenzeit. Gespickt mit Baumstämmen, Steinen und Holzschnitt wurde der Parcours neben dem Fussballplatz aufgebaut und wurde von den Fahrern gut aufgenommen.

Die beiden Sonderprüfungen auf der Motocrosstrecke am Dahlener Burgberg und im Steinbruch in Meltewitz waren wie in den Jahren zuvor fast identisch, wobei einige Stellen verändert worden sind.

Auf der Etappe hatten die Fahrer mit Schlammlöchern und schwerem Gelände zu kämpfen, wobei sich dort schon oftmals die Spreu vom Weizen trennte.

 

Für die A-Lizenzfahrer hieß es 4 Runden a 75 km, die B-Lizenzfahrer hatten 3 Runden zu absolvieren.

 

Für den MSC waren folgende Fahrer am Start.:

A-Lizenz:

Klasse E2: Andreas Hassenpflug- Ergebnis: 13.Platz

 

B-Lizenz:

Klasse E2B: Dennis Riemann: Ausgefallen

Klasse E3B: Julian Larbig: 21.Platz

Klasse E3B: Max Weiland: 34.Platz

 

Der nächste Meisterschaftslauf zur Deutschen Enduromeisterschaft findet im August in Burg (bei Magdeburg) statt.

 

 

Foto zur Meldung: Deutsche Enduromeisterschaft 2017 Uelzen & Dahlen
Foto: Andreas Hassenpflug Sonderprüfung Dahlen

Sport bestimmt Peter Überschärs Leben - WR vom 28.03.2107

(28.03.2017)

Sport bestimmt sein Leben - wir konkretisieren: Enduro- und Motocrosssport bestimmen nunmehr Peters Leben.

 

Die Werra Rundschau hat im Rahmen einer Serie über Vereinsarbeit unseren ersten Vorsitzenden Peter Überschär interviewt. Der Bericht ist der Anlage beigefügt.

 

Im Namen des gesamten Vereins MSC-Waldkappel-Breitau bedanken wir uns bei Dir Peter. Ohne Dich wären wir nicht dort wo wir heute stehen. Vielen Dank.

 

Weiter unten ist der Bericht der Werra Rundschau in groß...

[Porträt Peter Überschär]

Foto zur Meldung: Sport bestimmt Peter Überschärs Leben - WR vom 28.03.2107
Foto: Peter Überschär

Max Holzapfel geehrt - Hessencup Sieger 2016

(24.02.2017)

Bei der jährlichen Galafeier des ADAC Hessen-Thüringen, welche dieses Jahr am 11.02.2017 in Fulda stattfand, wurde Max Holzapfel als Sieger des Hessencups in der Klasse 85ccm, vor über 570 Zuschauern geehrt.
Als Aufsteiger in der 85er Klasse ist es Max gelungen, im Jahr 2016 die volle Punktzahl und somit den Hessencup Meistertitel zu gewinnen.


Seine Husquarna, die von Zweirad Wills gewartet wird, ließ ihn zu keinem Zeitpunkt im Stich und ermöglichte den Erfolg.
Durch das optimale Training auf dem heimischen Husarenring wurden neben dem Hessencup auch viele Podiumsplätze in anderen Serien eingefahren.
Im neuen Jahr freut sich Max auf die Teilnahme an Rennen im HTH Cup und auf einige Läufe der DM.
Mit der Unterstützung des Vereins und Sponsoren wie AFAM, BELL, MJ-Sport und SM-Sport sind für die neue Saison beste Voraussetzungen gegeben.

Wir gratulieren Max zu diesen tollen Erfolg und wünschen ihm, dass er nahtlos an die Saison 2016 anknüpft. Insbesondere sind wir gespannt auf die Rennen im Rahmen der Deutschen Meisterschaft. Viel Erfolg Maxi!

Foto zur Meldung: Max Holzapfel geehrt - Hessencup Sieger 2016
Foto: Max Holzapfel in seinem Element

Der MSC aktiv zu Gunsten des Naturschutzes

(24.02.2017)

Am 18.02.2017 haben sich zahlreiche Mitglieder des MSC Waldkappel mit „Mensch und Material“, in insgesamt ca. 150 Arbeitsstunden, für den Naturschutz eingesetzt. In Abstimmung mit der unteren Naturschutzbehörde und dem Förderverein Lüderbach, standen ca. 25 Mann ab 08:00 Uhr morgens bereit. Das Team befreite im Rahmen einer freiwilligen ökologischen Maßnahme einen weitläufigen Hang von Dornengewächsen und anderem Gehölz, damit sich ein artenreicher Kalkmagerrasen dort ansiedeln kann. Zudem wurde die Grundlage für eine Beweidung errichtet, um den Wuchs des Kalkmagerrasens zu fördern. "Es war harte Arbeit, aber wir hatten auch Spaß dabei", so das geschlossene Resümee der Männer.

 

Auf dem Vereinsgelände Husarenring in Sontra stehen ebenfalls regelmäßig Naturschutzprojekte auf dem Plan. Obwohl, oder gerade weil hier Motorsport betrieben wird, konnte hier die bedrohte Geburtshelferkröte ansiedeln. Durch verschiedene Maßnahmen trägt der MSC Waldkappel aktiv zu deren Fortbestand bei.

Foto zur Meldung: Der MSC aktiv zu Gunsten des Naturschutzes
Foto: Harte Arbeit die auch Spaß machen kann

Anmeldung ADAC MX Academy startet am 06.02.2017 + Bericht Werra Rundschau

(11.02.2017)

Motocross: Schnupperlehrgang für Kinder
ADAC MX Academy powered by KTM beim MSC-Waldkappel-Breitau in Sontra

 

Der ADAC bietet in Zusammenarbeit mit dem Motorradhersteller KTM die Möglichkeit, bei einem Schnupperkurs richtiges Motocross-Feeling zu erleben. Ausgebildete und lizenzierte Trainer vermitteln den Teilnehmern das notwendige technische Verständnis und sorgen für die Sicherheit bei den ersten einfachen Fahrübungen. Das Angebot richtet sich an Kinder von 7 bis 12 Jahren, die noch nie auf einem Motocross-Motorrad gesessen haben. „Jeder Teilnehmer wird am Ende ein Erfolgserlebnis haben!“, berichtet Peter Überschär, Stützpunktleiter in Sontra.  Bewerbungen können ab 06.02.2017 unter www.adac-mx-academy.de abgegeben werden. Die Plätze sind heiß begehrt und regelmäßig schnell ausgebucht.

 

Academy Standorte

Insgesamt gibt es sieben Standorte in ganz Deutschland, die sich mit jeweils sechs Schnupperkursen und einem Top-​Lehrgang für die zehn besten Talente an der ADAC Nachwuchsförderung von jungen MX-​Talenten beteiligen.

Die Mitte Deutschlands ist mit den Events beim MSC Waldkappel-​Breitau (ADAC Hessen-​Thüringen) in Sontra abgedeckt.

Eine Besonderheit bietet der MSC Mölln, wo man zum dritten Mal in Folge auch in 2017 ein spezielles Training für gehörlose MX-​Interessierte anbietet.

 

Der Ablauf

Die eintägigen Schnupperkurse finden an sechs Wochenendterminen statt. Zum Einstieg üben die Teilnehmer zunächst auf BMX-​Fahrrädern, um sich an die Bodenbeschaffenheit zu gewöhnen und ein erstes Gespür für eine Motocross-​Strecke zu bekommen. Anschließend darf sich jedes Kind auf einem kleinen MX-​Motorrad versuchen.

Die Motorräder von KTM sind mit einem Abreißschalter ausgestattet und in der Leistung gedrosselt, sodass die Trainer jederzeit eingreifen und die Maschine stoppen können. Die Sicherheit beim Motocross-Sport geht immer vor, das lernen die jungen MX-​Stars von morgen direkt bei ihrer ersten Erfahrung auf dem Motorrad. „Es ist toll wenn die Kinder am Ende, mit breitem Grinsen unter dem Helm, eigenständig Ihre Runden auf dem abgesteckten Parcours  drehen“, kommentiert Marc Berneburg, Trainer beim MSC Waldkappel-Breitau.

Die Trainer stehen darüber hinaus für Fragen rund um den aktiven Motocross-Sport, sowie zu den nötigen Rahmenbedingungen zur Verfügung. Was benötige ich? Wo erhalte ich es? Welche Kosten kommen auf mich zu?

 

Die Anmeldung

Bewerbungen können ab dem 6. Februar auf www.adac-mx-academy.de abgegeben werden. Insgesamt stehen an den sieben Standorten 420 Plätze zur Verfügung. Die Bewerber dürfen über keine Motocross-​Vorkenntnisse verfügen. Für die  Termin- und Platzvergabe wendet sich der ADAC direkt an die Bewerber.

Durch die breit aufgestellte Unterstützung und ehrenamtlicher Tätigkeiten fällt für die Teilnehmer nur ein Selbstbeitrag von 38 Euro an. Die Motorräder, die Sicherheitsausrüstung, das Benzin sowie sämtliches Equipment werden jedem Kind komplett für den Tag gestellt. KTM sponsert die Events mit umfangreicher Ausstattung, zu den weiteren Partnern zählen Motul, Ortema und Maxxis.

 

Das Konzept

Dass Motocross eine Sportart mit Zukunft ist, beweist die Entwicklung der ADAC MX Academy powered by KTM. Das erfolgreiche Motocross-​Nachwuchskonzept, das 2013 für junge, motivierte Neueinsteiger ins Leben gerufen wurde, startet in diesem Jahr in seine fünfte Saison. Waren es anfangs fünf Standorte, die sich an der Förderung junger MX-​Talente beteiligten, zählen mittlerweile schon sieben Ausrichter zu den Partnern der ADAC MX Academy powered by KTM.

Allgemeine Informationen über den Motocross- und Enduro- Sport erhalten Sie auf www.husarenring.de.  




 

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[Werra Rundschau vom 11.02.2017]

[Werra Rundschau vom 11.02.2017 - Vorschau]

Foto zur Meldung: Anmeldung ADAC MX Academy startet am 06.02.2017 + Bericht Werra Rundschau
Foto: Anmeldung ADAC MX Academy startet am 06.02.2017 + Bericht Werra Rundschau

Weihnachtsfeier am 10.12.2016 – 15:00 Uhr

(30.11.2016)

Die Weihnachtszeit ist jedes Jahr wieder schön – doch nicht immer gleich.

Wir werden den gewohnten Ablauf unserer Weihnachtsfeier etwas ändern.

 

Dieses Jahr werden wir uns zu einer kleinen Wanderung rund um den Husarenring am Vereinsheim treffen, um den Abend dann bei schönem Lagerfeuer und Glühwein gemeinsam zu verbringen.

Natürlich sind jederzeit die Türen vom warmen Vereinsheim geöffnet. Wir freuen uns auf Eure rege Teilnahme!

Findet unten das offizielle Einladungsschreiben

[Einladung Weihnachtsfeier 2016]

Foto zur Meldung: Weihnachtsfeier am 10.12.2016 – 15:00 Uhr
Foto: Weihnachstmann MX

Super Ergebnisse im Seitenwagen-Veteranen-Cup

(11.10.2016)

Am 02.10.2016 fand der letzte Lauf zum Seitenwagen-Veteranen-Cup in Höchstädt/Fichtelgebirge statt. Bei teils regnerischem Wetter, konnten unsere Gespanne auf einer hervorragend präparierten Strecke noch mal richtig Gas geben.

 

Das Team Fleck/Kleine überraschte die Konkurrenz im 1. Lauf nach einem nicht so guten Start mit einer überragenden Aufholjagd und belegte den 2. Platz. Im 2. Lauf fuhren sie auf den 4. Platz.

 

Marco Zimmermann, mit seinem Sohn Lucas, fuhr auf Platz 10 und 12, jeweils hinter ihren direkten Konkurrenten Dirk Prill/Monika Winter. Dadurch konnte sich das Gespann Prill/Winter im Endergebnis 2016 mit nur einem Punkt vor den Zimmermännern platzieren.

 

Dieter Degenhardt mit Beifahrer Carsten Bachmann konnte im Endergebnis nicht weiter nach vorn fahren. Der Punkteabstand war vor dem Lauf in Höchstädt schon zu groß. Sie belegten im 1. Lauf den 11. Platz und nach einem super Start im zweiten Lauf den 8. Platz.

 

Rundherum für unsere Gespanne ein gelungenes Wochenende auf einer tollen Strecke. Es hat sehr viel Spaß gemacht und wir hoffen auf ein baldiges Wiedersehen in Höchstädt.

 

Nachdem das Rennen in Sontra sprichwörtlich ins Wasser gefallen ist, fuhren die Gespanne Mitte August nach Bramberg zum nächsten Lauf des Veteranencups. Dort wurde die Stimmung schon Samstag getrübt, als das Team Frank Zimmermann mit Ersatzbeifahrer Markus Mader stürzte. Das Rennen, sowie der Rest der Saison, war für Frank damit gelaufen. Auf ein Neues und viel Glück für 2017.

 

Insgesamt gingen 36 Gespanne aus Deutschland, Niederlande, Frankreich, Österreich und Tschechien im Seitenwagen-Veteranen-Cup in 2016 an den Start. Unsere Teams vom MSC Waldkappel-Breitau belegten im Endergebnis folgende Plätze:

 

Platz 7: Marco Zimmermann/Lucas Zimmermann (Startnummer 65) alle 6 Läufe gefahren

Platz 9: Dieter Degenhardt/Carsten Bachmann (Startnummer 68) alle 6 Läufe gefahren

Platz 14: Uwe Fleck/Stefan Kleine (Startnummer 24) bei 3 gefahrenen Läufen

Platz 21: Frank Zimmermann/Carsten Lieberum (Startnummer 62) bei 2 gefahrenen Läufen

 

Die 4 Teams möchten sich auf diesem Wege bei ihren Helfern und Helferinnen für die tolle Unter-stützung vor, während und nach den Rennen bedanken.

Der Führende (Marco) wird wohl noch einen Termin bekannt geben…

 

 

 

Foto zur Meldung: Super Ergebnisse im Seitenwagen-Veteranen-Cup
Foto: Siegerehrung Bruchstedt Zimmermann Lieberum 4.Platz

Namur Legend 2016 – Belgien: 2. Platz für Deutschland

(08.09.2016)

Erlebnisbericht der deutschen Mannschaft

 

Mit Andreas-Lefty Faber (MSC Waldkappel-Breitau), Hans Breitel, Gerhard Arnold und Dennis Besser

 

Namur war über 50 Jahre das Mekka im Motocross. Der letzte GP um die über der Stadt an der Maas gelegenen Zitadelle fand 2007 statt.

 

„Das was Monaco für die Formel 1 ist, war Namur im Motocross. Ein Muss für jeden Fan“, antwortete  Lefty auf die Frage nach der Tradition dieser legendären Veranstaltung.

 

Die Parallelen zu dem Formel-1-Stadtkurs in Monte Carlo sind naheliegend. Reizt der Formel-1 Kurs mit engen Straßenschluchten, Promis und Staraufgebot, waren es in Namur fast senkrechte Auf- und Abfahrten und enge Wahlpassagen. Gerade das „Gefährliche“ war Anziehungs-Magnet für zehntausende Besucher. 

 

 

Die Organisatoren des "Namur Legend 2016" um Thiery Materne wollen die Geschichte wiederbeleben, jedoch auf einer neuen, ungefährlicheren Strecke in der Nähe der Zitadelle.

 

Um das Flair „Namur“, mit den vielen legendären Marken Husqvarna, Suzuki, Maico, CZ, Honda, wieder zu erleben, hatte Andreas-Lefty Faber seine Motocross-Freunde  aktiviert, um am 31.07.2016 bei diesem Event an den Start zu gehen.

 

Schon am Samstag wurde die Zitadelle besucht. Dabei kamen Erinnerungen in den Kopf…jene, die diesen Track einfach so unbeschreiblich machen.

 

Am Abend wurde in gemütlicher Runde zusammengesessen und auch das ein oder andere Jupiler genossen.

„Irgendwie fand ich, waren alle sehr aufgeregt obwohl man das ja kennt“ – kommentiert Lefty.

Obwohl er und die Truppe eine ähnlich lange Historie wie Namur haben ;)  wird die Angst wohl nicht weniger.

 

Der Sonntag begann ganz locker, es konnten alle Fahrer in allen Klassen jeweils 15 Minuten Training absolvieren.

 

Andreas-Lefty Faber war mit seiner Husqvarna CR 250 aus dem Jahre 1964 als Erster an der Reihe. Er startete in der Klasse mit den ältesten Motorrädern bis Baujahr 1968 und konnte dort in beiden Läufen den  fünften Platz belegen und wurde so auch Gesamt Fünfter seiner Klasse.

 

 

Hans Breitel vom MSC Feldatal, vielen als Tausendsassa Hennes, MX-Moderator und DJ bekannt, startete  mit seiner CZ 380 aus dem Jahre 1970 in der Vintage Klasse und konnte im ersten Lauf den fünften Platz belegen.

Im zweiten Lauf fuhr er beim Start in die Startmaschine. Das hat Hennes anscheinend so geärgert, dass er alles aus sich und seiner CZ rausgeholt hat und einen tollen vierten Platz ins Ziel fuhr.

 

Gerhard Arnold vom MSC Oberes Weistal, der dritte Fahrer der Mannschaft, startete mit einer 250er Suzuki.  Der erste Lauf von Gerhard stand unter keinem guten Omen.  Er  hatte beim Losen für die Startaufstellung die 30 gezogen. Nach einem starken Rennen im ersten Lauf konnte er sich bis auf die achte  Position vorkämpfen, bremste jedoch dann kurz vor Schluss seine Suzuki in einer engen Kurve aus. Sein Motorrad sprang erst spät wieder an. Im zweiten Lauf lief es besser und er konnte trotz viel Pech noch den neunten Gesamtrang erzielen.

 

Dennis Besser von MSC Laubus Eschbach hatte seine starke Kawasaki KX 500 aus dem Jahre 1989 im Gepäck. Die Open Klasse war stark besetzt. Einige Fahrer kannte er aus seinem letztjährigen Trip nach Farleigh Castele in England. Aber der ehemalige IMBA Fahrer und Ex- DMV 2-Takt CUP Sieger lieferte ab. Der Start lief fast optimal und er konnte einige Runden dem belgischen L. Lacasse auf Platz zwei liegend folgen. Auf der dritten Position näherte sich jedoch die Yamaha von Daniel Thomas. Bei einer Überrundung entschied sich Dennis für die falsche Spur und durch war er. So beendete er den ersten Lauf auf einem tollen dritten Rang. Der zweite Lauf war auch super.  Leider wurde er am Ende am Ende Gesamt Vierter, punktgleich mit dem Drittplatzierten.

 

Diese tollen Einzelergebnisse haben dazu geführt, dass Deutschland als Mannschaft den zweiten Platz der Inter-Nationen Wertung erreichte.

Im Anschluss an dieses tolle Events sagten alle „Wir kommen wieder!“

 

Wir gratulieren zum super Ergebnis und sind ein bisschen neidisch auf das wundervolle Erlebnis.

 

Auch wenn die legendären Zeiten vorbei sind, die einzigartige Atmosphäre wurde bewahrt – und dies wissen die Piloten und Zuschauer gleichermaßen zu schätzen.

 

Wir gratulieren zum tollen Ergebnis und sind ein bisschen Neidisch auf das tolle Erlebnis.

 

Auch wenn die legendären Zeiten vorbei sind, die einzigartige Atmosphäre hat sich bewahrt – und das wissen die meisten Piloten und Zuschauer gleichermaßen zu schätzen.

Foto zur Meldung: Namur Legend 2016 – Belgien: 2. Platz für Deutschland
Foto: Deutsches Team in Namur

Bericht der Werra Rundschau zur DEM 2016

(30.08.2016)

Bericht der Werra Rundschau zur DEM 2016. Schröter gewinnt Hitzeschlacht. Bericht der Werra Rundschau zur DEM 2016. Schröter gewinnt Hitzeschlacht.

[Download]

Foto zur Meldung: Bericht der Werra Rundschau zur DEM 2016
Foto: Bericht der Werra Rundschau zur DEM 2016

DEM Waldkappel 2016 - Dennis Schröter gewinnt Hitzeschlacht!

(30.08.2016)

Es war eines, der bisher wärmsten Wochenenden des Jahres, so dass in ganz Deutschland die Temperatur-Rekorde nur so überschlugen. Die Hitzewelle machte auch vor der Region um Waldkappel nicht halt, dem Veranstaltungsort des vierten DEM-Laufes in diesem Jahr. Die zwischenzeitlichen Gewitter brachten nur wenig Entspannung. Lediglich einige Streckenteile entwickelten sich durch lokale Regengüsse schlagartig zu schlammigen Rutschpartien. Doch durch die Kraft der Sonne staubte es am Ende des Tages wieder wie eh und je.

Als am Morgen die ersten Fahrer auf die Strecke gingen, konnte noch keiner ahnen, dass nur wenig später das sportliche Geschehen zunächst weit in den Hintergrund treten würde. Bei einem Bergab-Sprung im ersten Test stürzte Edward Hübner äußerst schwer, so dass eine medizinische Erstversorgung auf der Strecke notwendig war und daraufhin die Sonderprüfung annulliert wurde. Über die Schwere von Hübners Verletzungen, gibt es aktuell noch keine Angaben.


Internationale Deutsche Enduro Meisterschaft
Der strahlende Gewinner der 19. Waldkappeler ADAC-Enduro-Fahrt heißt Dennis Schröter, der seinen Sieg seiner starken Leistung in der Sonderprüfung eins zu verdanken hatte. "Der zweite Test ging mir in Runde zwei und drei nicht ganz so locker von der Hand. Ich hatte dort Probleme, mein Limit zu finden. Dafür war die erste Sonderprüfung richtig gut. Vor allem in der letzten Runde, als die Strecke durch den Regen richtig schön griffig war. Ich bin schon sehr glücklich über diesen Sieg, da das Rennen schon besondere Priorität für mich hatte", schmunzelt der Husqvarna-Fahrer verschmitzt, "mein Teamchef hat im Vorfeld schon leichten Druck aufgebaut." Kein Wunder, denn für Schröters Wills Racing-Mannschaft ist dies schließlich das Heimrennen!


#257 Dennis Schröter

Hinter Schröter wurde bis zur letzten Kurve ein sehr enger Kampf um die weiteren Platzierungen ausgetragen. Davide von Zitzewitz, Andreas Beier und Marco Neubert schenkten sich dabei nichts. Am Ende hatte Neubert das, zuletzt oft vermisste, Quäntchen Glück einmal auf seiner Seite und fing Beier noch im letzten Test mit 0,88 Sekunden ab. Nur weitere 3,44 Sekunden dahinter folgte von Zitzewitz auf Rang vier.


Klasse E1
Zwei Fahrer, welche in Burg noch auf dem Podium standen, waren in Waldkappel gar nicht am Start. Bei Derrick Görner stand dies schon lange vorher fest. Der Husqvarna-Fahrer verletzte sich beim zweiten DEM-Lauf des Jahres an der Hand, Knochenabsplitterung mit an- und teils abgerissenen Bändern lautete die niederschmetternden Diagnose. Damit ist Saison für den DEM-Fahrersprecher, wie schon 2015, vorzeitig beendet. Auch Yanik Spachmüller musste schweren Herzens auf einen Start verzichten. Dem DMSB-Junior machten in der Nacht zuvor akute Kopf- und Magenschmerzen zu schaffen, so dass er sich sogar übergeben musste. "Wahrscheinlich habe ich mir am Vortag einen Hitzestich beim Prüfung ablaufen eingehandelt", mutmaßte ein noch sichtlich blasser Spachmüller am Nachmittag.

Auch wenn es für Andreas Beier nach eigener Aussage so ein "Lala-Tag" war, konnte ihm in der Klassenwertung abermals niemand ernsthaft das Wasser reichen. Lediglich eine Bestzeit gab er an Jonathan Rossé ab. Dennoch distanzierte er den Schweizer um fast eine Minute. "Die Zeiten waren schon in Ordnung, dennoch habe ich mich heute nicht ganz so wohl gefühlt. Einmal bin ich gestürzt und einmal habe ich das Motorrad ausgebremst. Gerade mit dem Blick auf die Gesamtwertung habe ich dort die entscheidenden Sekunden liegen gelassen", so der Husqvarna-Fahrer.


#51 Andreas Beier

Mit zeitraubenden Stürzen befand sich der unangefochtene E1-Gesamtführende allerdings in guter Gesellschaft. Auch Jonathan Rosse schenkte bei einem Abflug im letzten Test seinen fünften Rang in der Gesamtwertung noch her, sein zweiter Platz in der E1 war jedoch dadurch nicht gefährdet. "Es war schon sehr ärgerlich, da auch noch der Motor aus war. Bis mein Bike wieder lief, hat es bestimmt 20 Sekunden gedauert", so der stets gut gelaunte Yamaha-Fahrer.


#30 Jonathan Rosse

Rang drei ging an Tim Apolle, der mit seiner ersten Runde ganz und gar nicht zufrieden war. "Die habe ich glatt verschlafen", so der Husqvarna-Fahrer, "aber dann lief es besser. Es hat mir richtig Spaß gemacht und ich bin gut zurecht gekommen." Vierter wurde Tilman Krause, der sich als großes Saisonziel gesetzt hat, endlich einmal auf dem Podium zu stehen. Zumindest als Sieger mit der Mannschaft des ADAC Niedersachsen / Sachsen-Anhalt, zusammen mit Dennis Schröter und Davide von Zitzewitz, durfte er heute einen Pokal in Empfang nehmen. Patrick Strelow überzeugte als starker Fünfter, vor Maria Franke die Sechste wurde!


Klasse E2
"Das mit Eddi hat mir heute schon ein wenig den Zahn gezogen", gab Davide von Zitzewitz zu, der am heutigen Tag nicht ganz so überlegen agierte, wie noch vor zwei Wochen in Burg. "Tja, wenn man stürzt, kann man eben nicht gewinnen. Zudem war das noch ein äußerst blöder Sturz, der mir am Hang passiert ist und bei dem ich erst mein Motorrad wieder aufrichten musste. Das hat ordentlich Zeit gekostet."


#114 Davide von Zitzewitz

Der E2-Tagessieg ging erstmals in diesem Jahr an Marco Neubert: "Durch die wechselnden Wetter- und Bodenbedingungen war es schon nicht ganz einfach. Vor allem der dichte Staub in den Prüfungen hat mir sehr zu schaffen gemacht. Aber Nico Rambow und Paul Roßbach, die vor mir gestartet sind, haben mir immer fair Platz gemacht. Danke Jungs!" Bereits 2012 kämpften Neubert und von Zitzewitz um den Klassensieg und für beide ging es damals um ihren ersten DEM-Tagessieg überhaupt. Von Zitzewitz hatte damals das bessere Ende für sich, worauf sich Neubert heute augenzwinkernd zu der Bemerkung hinreißen ließ: "Das war die späte Revanche für 2012!" Darauf entgegnete von Zitzewitz schmunzelnd: "Schön dass es Rennen gibt, an die man sich noch nach so langer Zeit gern erinnert."


#118 Marco Neubert

Neben diesen zwei KTM-Fahrern stand Nick Emmrich als Dritter auf dem Podium. "Mit dem dritten Platz kann ich gut leben", zeigte sich der Husqvarna-Fahrer recht zufrieden. Vierter wurde erneut Paul Roßbach, der sein erstes DEM-Podium um weniger als sieben Sekunden verpasste. Mit Rang fünf gelang Kenny Lötzsch ein ganz besonderes Erfolgserlebnis. Für den KTM-Fahrer ist dies seine bisher beste DEM-Tagesplatzierung seiner Karriere.


Klasse E3
Dennis Schröter sicherte sich erneut eindrucksvoll den Tagessieg. Dahinter ging es um den zweiten Platz wieder knapp zur Sache. Wie schon zuletzt fochten Björn Feldt und Jan Schäfer ihr eigenes privates Duell aus, in das Christian Weiß dieses Mal, zumindest ansatzweise, eingreifen konnte. Am Ende des Tages hatte Björn Feldt das bessere Ende für sich. "Endlich hat sich das Training auf Hartboden einmal ausgezahlt" strahlte der KTM-Fahrer über den zweiten Platz, der damit seine Marken-Kollegen Schäfer und Weiß auf die Plätze verwies.


#232 Björn Feldt

"Ich bin nicht ganz so glücklich", beschrieb Jan Schäfer seine Gefühlslage, "meine Stärke konnte ich diesmal leider nicht ganz ausspielen. Und am Ende ist es sogar mit Chrissi Weiß noch einmal richtig eng geworden."
Ein zufriedener Daniel Hänel bereitete sich als Sechster selbst ein schönes Geburtstagsgeschenk. Vor ihm platzierte sich noch Mark Risse auf Rang fünf.


Junioren
"Endlich hat es einmal geklappt", freute sich Lukas Streichsbier über seinen ersten Sieg bei den Junioren. Der Husqvarna-Fahrer fuhr sich immer in Sonderprüfung eins ein Polster heraus, was Jan Allers im Test zwei immer zu kontern versuchte. "Ich kam in der ersten Prüfung wesentlich besser zurecht", so Streichsbier. "Ich dagegen in der zweiten", lachte Allers, der es am Ende noch einmal richtig spannend machte. Nicht einmal vier Zehntelsekunden trennten die beiden Youngsters am Ende. Das Podium komplettierte Florian Badstuber, der damit ein ausgezeichnetes Debüt bei den Junioren hinlegte.


#629 Lukas Streichsbier

 

Quelle: DMSB - Deutscher Motor Sport Bund e. V.
vertreten durch: Herrn Hans Joachim Stuck und Herrn Hans-Robert Kreutz

 

Ergebnisse Lokalmatatoren

Name   Wohnort Klasse Platz  Anzahl Starter in Klasse
Bachmann Thomas Bischhausen E2B 25 44
Bechthold Arndt Wehretal 8 4 7
Bechthold Herbert Wehretal 8 ADW 7
Berneburg Marc Wehretal E3B 5 28
Ernst Daniel Sontra -Breitau E1B ADW  
Fuellgraf Martin Waldkappel E2B ADW 44
Grebestein Sieghard Ringgau 7 ADW  
Grein Jürgen Wanfried 8 1 7
Hassenpflug Andreas Ringgau-Datterode E2 16 22
Kupfer Rainer Spangenberg 7 ADW  
Larbig Julian Ringgau-Röhrda E3B 15 28
Linhose Stefan Sontra E1B ADW  
Meister Patrick Waldkappel E2B ADW  
Prausse Matthias Lohfelden 8 5 7
Schwaniz Laszlo Wehretal E1B ADW  
Schwaniz Jörg Wehretal 7 16 42
Walter Hartmut Rittmannshausen 7 9 42
Weiland Max Martin Sontra E1B 17 22

 

Foto zur Meldung: DEM Waldkappel 2016 - Dennis Schröter gewinnt Hitzeschlacht!
Foto: Fahrerlager

Vorbei! – Die 19. Auflage der Deutschen Enduromeisterschaft ist Geschichte.

(29.08.2016)

Wir sagen Danke!

 

Vorbei!  – Die 19. Auflage der Deutschen Endurmeisterschaft ist Geschichte.

 

Es war ein Rennen der Extreme! Heiße Temperaturen, Platzregen, Gewitter, enge Etappenzeiten…Sieg! Niederlage!

 

Das Rennen wird als eines der Anspruchsvolleren in die Vereinsgeschichte eingehen.

 

An dieser Stelle möchten wir uns als Erstes bei allen fleißigen Helfern, Partner-Vereinen und sonstigen Unterstützern bedanken - ohne Euch würde sich kein Rad drehen. Vielen herzlichen Dank!

 

Die Ergebnisse sind Online http://www.enduro-dm.de/erg.html?erg=erg_16_waldkappel
 
 Weitere Infos, rund um den DEM-Lauf in Waldkappel, folgen in Kürze.

Foto zur Meldung: Vorbei! – Die 19. Auflage der Deutschen Enduromeisterschaft ist Geschichte.
Foto: Parc Fermé

WR Ankündigung DEM 2016

(25.08.2016)

Nationale Enduro Elite gibt Gas. Vorankündigung Enduro DEM 2016. Nationale Enduro Elite gibt Gas. Vorankündigung Enduro DEM 2016. Nationale Enduro Elite gibt Gas. Vorankündigung Enduro DEM 2016.  

Foto zur Meldung: WR Ankündigung DEM 2016
Foto: Nationale Enduro Elite gibt Gas. Vorankündigung Enduro DEM 2016.

Absage ADAC Motocross Cup 2016

(23.07.2016)

Absage Motocross Rennen Husarenring

Absage des ADAC MX-Cups Hessen Thüringen auf dem Husarenring

 

Aufgrund des schlechten Wetters am Freitag und am Samstag wurde das für das Wochenende (23./24.07.2016) geplante Rennen im Rahmen des ADAC MX-Cups Hessen Thüringen auf dem Husarenring in Sontra abgesagt.

 

In der Nacht von Freitag auf Samstag,  sowie den kompletten Samstag, kam es zu starken Regenfällen im Bereich der Crossstrecke. Am Samstagvormittag fand noch eingeschränkter Trainingsbetrieb ab der Klasse 85ccm statt.

 

Die „kleinen“ Klassen, 50ccm und 65ccm, sowie die Gespanne, hatten bereits zu diesem Zeitpunkt keine Chance mehr die Strecke sicher zu befahren.

Das Sturzrisiko war zu hoch, die Räder zu klein und die Leistung der Maschinen einfach zu schwach um sie durch den kniehohen Schlamm zu treiben.

 

Auch die größeren Klassen taten sich schwer. Nur sehr wenige Fahrer fuhren und konnten überhaupt eine gezeitete Runde im Pflichttraining absolvieren.

 

Die Rennleitung beschloss daher den Tag zu canceln und auf bessere Bodenverhältnisse für den Sonntag zu hoffen.

Es stellte sich jedoch sehr schnell heraus, dass die Strecke mehrere Tage benötigen würde, um abzutrocknen.

 

Die Entscheidung fiel Samstag um 16:00 Uhr:  Absage der Rennveranstaltung! Trotz aller Bemühungen ließen die Bodenverhältnisse leider keinen Start zu.

 

Neben der potentiell hohen Gefahr für Stürze kam hinzu, dass nur sehr wenige Fahrer aus den großen Klassen überhaupt die Chance gehabt hätten, die Strecke zu befahren. Hier muss auch an die Belange der Zuschauer gedacht werden, die durch ihre Eintrittsgelder  „Rennen“ sehen möchten.

 

Es war daher richtig und konsequent das komplette Rennen abzusagen.

Das gute sonnige Wetter am Sonntag hätte hier keine Abhilfe geschaffen, sondern die Lage eher noch verschlimmert. Insbesondere in der Übergangszeit der Trocknung ist eine derart zerfurchte Strecke kaum befahrbar. Der Schlamm haftet wie Teig an den Maschinen.

 

Das ist schade für die vielen angereisten Fahrer, Betreuer und Zuschauer. Der Verein hatte die komplette Anlage in wochenlanger Arbeit hergerichtet.

 

Wir bitten um Verständnis für diese Entscheidung. Die Sicherheit der Fahrer ist oberstes Anliegen. Alleine dies ist Grund genug eine Veranstaltung im Zweifelsfall abzusagen.

 

Der kleine Lichtblick war die After-Race- Party. Fahrer, Betreuer, Helfer und einige Gäste feierten bis tief in die Nacht- mit etwas Frust - aber umso ausgelassener.

 

Kopf hoch! Nächstes Jahr wird erneut angegriffen!

 

Die Stecke wird nach der Abtrocknung wieder präpariert, so dass ab 30.07 wieder „normaler“ Tainingsbetrieb möglich ist.

 

An dieser Stelle möchten wir bereits auf die nächste Veranstaltung, den Lauf zur Deutschen Enduromeisterschaft, am 28.08.2016, hinweisen.

 

MSC Waldkappel-Breitau

 

 

News Samstag 23.07.2016; 16:15 Uhr

ACHTUNG! Rennen am 23. und 24.07.2016 abgesagt.

 

Leider müssen wir die Rennveranstaltung sehr kurzfristig absagen.

Am Samstag hat es sehr viel geregnet...zu viel!

 

Trotz aller Bemühungen lassen die Bodenverhältnisse leider keinen Start zu. Das ist Schade für die vielen angereisten Fahrer, Betreuer und Zuschauer. Wir bitte jedoch um Verständnis für diese Entscheidung. Die Sicherheit der Fahrer ist oberstes Anliegen.

 

Wir freuen uns auf die nächste Veranstaltung, den Lauf zur Deutschen Enduromeisterschaft am 28.08.2016 in Bischhausen.

 

Die After-Race-Party mit DJ Hennes findet am Samstag ab 19:00 Uhr statt. 

 

Absage MX Rennen

Foto zur Meldung: Absage ADAC Motocross Cup 2016
Foto: Schlammschlacht auf dem Husarenring

Max Holzapfel setzt sich an die Spitze des Hessencups

(18.07.2016)


Für Max Holzapfel 2015 (#161) aus Eschwege verläuft die aktuelle Saison 2016 im Hessencup überraschend gut.


Als jüngster Fahrer konnte der 10-jährige die letzten Rennen für sich entscheiden und setzte sich an die Spitze der Gesamtwertung des Hessencups. Die Meisterschaft führt er nun mit 200 Punkten, vor Hendrik Lißfeld (172 Pkt.) und Neilas Pecatauskas (152 Pkt.) an.

 

Auch bei Gastauftritten des stark besetzten ADAC Hessen/ Thüringen Cups kann der Husquarnapilot überzeugen. Nach einem 9. Gesamtplatz in Langgöns gelang ihm in Mernes sogar der Sprung auf das Treppchen. Nach mäßigen Starts konnte Max sich durch das starke Fahrerfeld auf den 3. und 2. Platz vorarbeiten. „Diese Strecke hat mir richtig Spaß gemacht… der sandige Untergrund kommt mir sehr entgegen“, erklärte Max seinen tollen Erfolg in Mernes.


Max bedankt sich für die Unterstützung durch Zweirad Wills, SM-Sport und weiterer Sponsoren.
Auf einen weiteren Gaststart im Hessen/ Thüringen Cup bei seinem Heimatverein am Husarenring, vor heimischer Kulisse, freut er sich besonders. Wir wünschen VIEL ERFOLG.

 

[Mernes]

[Max Holzapfel in Mernes]

Foto zur Meldung: Max  Holzapfel setzt sich an die Spitze des Hessencups
Foto: Max Holzapfel

Seitenwagen-Veteranen-Cup: Team Zimmermann/Lieberum fahren aufs „Treppchen“

(20.06.2016)

Am 29. Mai 2016 fand der 2. Lauf der Seitenwagen in Laubuseschbach statt. Bereits eine Woche später trafen sich alle Gespanne zum 3. Lauf in Bruchstedt wieder.

 

An den Start gingen jeweils mehr als 20 Gespanne aus ganz Deutschland, darunter bis zu 4 Teams vom MSC Waldkappel-Breitau. Ebenfalls stellte sich  ein Team aus Frankreich der Herausforderung.

 

Laubuseschbach 29.05.16 – Crash mit einem Reifenstapel von Degenhardt & Bachmann

 

Am 28./29.05.2016 fand das zweite Rennwochenende der Saison auf der ehemaligen WM-Strecke in Laubuseschbach statt.

 

Nachdem das Team Frank Zimmermann/Carsten Lieberum (Startnummer 62) beim 1. Lauf in Beuern pausieren musste, fuhren sie im Qualifikationstraining direkt auf einen guten 8. Startplatz.

 

Diesen Platz verteidigten sie in beiden Läufen, was dann auch in der Tageswertung Platz 8 bedeutete.

 

Das Gespann Marco Zimmermann/Lucas Zimmermann (Startnummer 65) fuhr beim Qualifikations-training auf den 9. Platz (mit gut 3 Sekunden Rückstand auf seinen „großen Bruder“). Im 1. Lauf fuhren sie auf Platz 10, im 2. Lauf dann auf Platz 11.

Alles in Allem ein rundes, gelungenes Rennen für die beiden im zweiten Jahr Veteranencup.

In der Tageswertung konnte am Ende ein 11. Gesamtplatz verbucht werden.

 

Dieter Degenhardt und Carsten Bachmann (Startnummer 68) konnten im Qualifikationstraining keine schnelle Runde hinlegen und kamen dadurch nur auf den 12. Startplatz. „Da war eigentlich mehr drin, aber es sollte nicht sein“, kommentierte Dieter den Trainingsverlauf. 

Im 1. Lauf fuhren Degenhardt&Bachmann, bereits in der ersten Runde, in einen Reifenstapel um einen Crash mit einem anderen Gespann zu vermeiden. Bis der Motor wieder gestartet war, verloren sie eine komplette Runde. Dies konnten natürlich nicht mehr aufgeholt werden und so belegten sie am Ende den 20. Platz - mit einer Runde Rückstand.

Im 2. Lauf sollte es besser laufen was mit dem 12. Platz belohnt wurde. In der Tageswertung konnte Platz 15 erreicht werden.

 

 

Bruchstedt 05.06.16 – Starker 4. Gesamtplatz für Frank Zimmermann& Carsten Lieberum

 

Im Rahmen des ADAC Hessen-Thüringen Motocross-Cups stationierte der Seitenwagen Veteranen Cup in Bruchstedt.

Die wunderschön in Thüringen gelegene Strecke bot zu den Rennläufen am Sonntag ideale Bedingungen. Hatte beim Trainingslauf am Samstag ein Starkregen die Strecke noch in eine nahezu unbezwingbare Rutschpartie für die Gespanne verwandelt, herrschten am Sonntag ideale Rennbedingungen zu den Rennläufen.

 

Im Qualifikationstraining fuhren Frank Zimmermann& Carsten Lieberum auf Platz 9, anschließend in beiden Läufen souverän auf einen hervorragenden sechsten Platz.

Der Kampf wurde mit Platz 4 in der Tageswertung belohnt. Erstmalig durften die beiden dann zur Siegerehrung, in der die jeweils besten 5 Teams geehrt werden. „Wir haben und riesig darüber riesig gefreut“, kommentierte Carsten diesen tollen Erfolg.

 

Das Team Marco Zimmermann & Lucas Zimmermann kamen nicht so in „Fahrt“ und belegten im Qualifikationstraining Platz 17, im ersten Lauf Platz 12, im zweiten Lauf und in der Tageswertung Platz 11.

 

Degenhardt&Bachmann belegten Platz 12 im Qualifikationstraining, Platz 10 im ersten Lauf, Platz 12 im zweiten. In der Tageswertung Platz 10.

 „Hut ab!“ vor Dieter Degenhardt, der mit fast 68 Jahren im vorderen Mittelfeld mitfuhr, bei teilweise nur halb so alten Fahrern der Konkurrenz. Das ist eine außergewöhnliche Leistung.

 

Nachdem Uwe Fleck mit seinem Beifahrer Stefan Kleine (Startnummer 24) die ersten zwei Rennen in Beuern und Laubuseschbach nicht fahren konnten, fuhren sie in Bruchstedt im Qualifikationstraining auf Platz 6. Im ersten Lauf belegten sie einen tollen 5. Platz obwohl ihnen 4 Runden vor Schluss der Lenkungsdämpfer abriss.

Es ist fast unmöglich ohne diesen weiter zu fahren, aber Uwe biss sich durch. Vor dem zweiten Lauf konnten sie das Problem nicht beheben, packten ein und fuhren vorzeitig nach Hause. Tageswertung Platz 16. Da geht noch was … ;)

 

Das gesamte Veteranen-Teammöchte sich herzlichst bei den Betreuern bedanken. Diese haben das Team bei den Rennen unterstützt, für das leibliche Wohl- und die samstagsabendliche Stimmung gesorgt.

 

Stand nach 3 von 7 Rennen:

Marco Zimmermann - auch der Führende genannt ;) /Lucas Zimmermann Platz 8,

Dieter Degenhardt/Carsten Bachmann Platz 10,

Frank Zimmermann/Carsten Lieberum Platz 12,

Uwe Fleck/Stefan Kleine Platz 25.

Insgesamt sind in diesem Cup 31 Gespanne nach 3 Läufen in der Wertung.

[Gruppenfoto]

[#62]

[#65 & #68]

Foto zur Meldung: Seitenwagen-Veteranen-Cup: Team Zimmermann/Lieberum fahren aufs „Treppchen“
Foto: Das Gespann Marco Zimmermann/Lucas Zimmermann

Kinder- und Jugendtraining am 25. Juni 2016 + Schnupperkurs

(09.06.2016)

Am Samstag den 25. Juni findet der erste Trainingstag für unsere MX-Kids und Teens statt – es ist deshalb kein regulärer Trainingsbetrieb möglich.

 

An diesem Tag besteht ab 10:00 Uhr ebenfalls die Möglichkeit, dass interessierte Neulinge von 6 bis 12 Jahren Motocross-Luft schnuppern.

 

Ausgebildete und lizenzierte Trainer vermitteln den Teilnehmern das notwendige technische Verständnis und sorgen für die Sicherheit bei den ersten einfachen Fahrübungen.

 

Es stehen 2 vereinseigene Mini-Crosser, je eine 50ccm und eine 65ccm, für die zur Verfügung. Das 50ccm Motorrad ist mit einem Automatikgetriebe ausgestattet, schalten ist daher überflüssig.

 

Die Kinder sollten sich sicher auf einem Fahrrad bewegen können.

 

Die Trainer und aktiven Fahrer stehen darüber hinaus für Fragen rund um den aktiven Motocross Sport, sowie zu den nötigen Rahmenbedingungen zur Verfügung.

 

Was benötige ich? Wo erhalte ich es? Gibt es Risiken? Welche Kosten kommen auf mich zu?

 

Bei Interesse solltest Du kurz Kontakt über das Kontaktformular mit uns aufnehmen damit wir besser planen können.

 

Wer bereits Schutzausrüstung hat, sollte diese ruhig mitbringen, es steht jedoch auch ein geringer Bestand zur Verfügung.

 

Wir freuen uns schon auf euch!

Foto zur Meldung: Kinder- und Jugendtraining am 25. Juni 2016 + Schnupperkurs
Foto: Kinder- und Jugendtraining am 25. Juni 2016 + Schnupperkurs

IGE - "Ernst" wird es beim 3-Stunden Enduro

(07.06.2016)

 

Die Brüder Daniel und Patrick Ernst gehen auch in diesem Jahr wieder gemeinsam als Gebrüder Ernst in der Teamklasse (Klasse 6) der Interessengemeinschaft Endurosport e.V. (IGE) an den Start.

 

Nachdem sie in der vergangenen Saison bei 6 von 10 Bewerben in der Teamwertung antraten, legen sie die Messlatte in diesem Jahr noch einmal höher!

Bislang bestritten die beiden sympathischen Breitauer alle 4 Rennen der diesjährigen 3-Stunden Enduro Rennserie der IGE.

 

Zum Saisonauftakt fanden sie die Enduristen in diesem Jahr am 2. April im thüringischen Rottleben ein. Die Runde bestand aus einem Teil der dortigen Motocrossstrecke sowie einer Erweiterung umetliche Endurohindernisse, wie Baumstämme und Reifen, und einiger kurzer Auffahrten.

Der abwechslungsreiche Track war am Anfang des Tages zum sogenannten Jedermannslauf noch relativ schlammig, die Bedingungen besserten sich allerdings bis zum Lauf der Klasse 6 deutlich, so dass die Sportler schließlich beste Verhältnisse vorfanden.

 

Patrick hatte im Verlauf des Rennens zwei kleine Stürze, sein Bruder musste seine Maschine nach einem kleinen Sturz ebenfalls einmal wieder aufrichten um weiter zu fahren. Nach ca. 2/3 der Renndistanz waren sie gezwungen das Rennen nunmehr mit nur einem Motorrad zu bestreiten, da Daniels Sportgerät nicht mehr voll einsatzbereit war. Trotz dieses Nachteils, der vor allem bei den Wechsels einen Zeitverlust bedeutet, erreichten Sie den 19. Platz von insgesamt 48 gestarteten Teams und konnten damit sehr zufrieden und unverletzt nach Hause zurück kehren.

 

Der zweite Lauf der IGE-Meisterschaft wurde am 16. April in Aarbergen im Rheingau-Taunus- Kreis ausgetragen. Die dortige Strecke war unter anderem durch eine steile Auffahrt in einem Steinbruch nicht mehr für jeden Fahrer problemlos zu meistern – für einige Piloten war das bereits eine gehörige Herausforderung.

 

Die Steckenbedingungen waren – ähnlich wie bereits zwei Wochen zuvor in Rottleben – zum Jedermannslauf zunächst recht schlammig, die 200 Starter dieses Bewerbes sorgten jedoch durch ihre „Vorarbeit“ für beste Bedingungen für die nachfolgenden Läufe. Die Gebrüder Ernst konnten aufgrund des defekten Motorrades von Daniel von vornherein nur mit Patricks Maschine an den Start gehen. Sie erreichten aufgrund einer Zeitstrafe, die sie wegen der Überschreitung der vorgegebenen Rennzeit von drei Stunden erhielten, den 57. Platz von 107 gestarteten Teams – ohne diese zwei Strafrunden hätten Sie sicher eine Platzierung um den 32. Rang erreichen können.

 

Der dritte Event der IGE Rennserie fand am 7. Mai beim MSV Lahnberge in Wolfshausen statt. Die große Trockenheit des Geländes machte sowohl Fahrern als auch den Motorräder sehr zu schaffen, besonders nachdem die ca. 180 Starter des Jedermannslaufes das Terrain zusätzlich beansprucht hatten.

Die Streckenführung war beiden noch aus dem Vorjahr in guter Erinnerung, so dass sie ohne lange Eingewöhnungsphase direkt gut zu recht kamen. Die beiden Brüder konnten einen sehr guten 18. Platz einfahren und landeten damit im vorderen Drittel der 71 gestarteten Teams, obwohl der Streckenverlauf durch wenige Überholmöglichkeiten geprägt war und den Breitauern eigentlich nicht so recht gefiel. Vor diesem Hintergrund ist ihre gute

Platzierung nur noch höher einzuordnen.

 

Zum vierten Saisonstop trafen sich die Endurofahrer am 14. Mai wieder in Thürigen, diesmal beim MSC Schwabhausen. Die Wetterbedingungen war hier – ähnlich wie zuvor bereits in Wolfshausen – wieder durch fast schon extreme Trockenheit geprägt. Die Strecke war abwechslungsreich, ein Stück

Motocrossstrecke war ebenso Bestandteil der Runde wie auch ein Wiesenstück, welches einer

 

Enduro-DM Sonderprüfung ähnelte. Ein Singletrack mit einer schwierigen Auffahrt fehlte ebenfalls nicht.

Patrick fuhr die erste halbe von insgesamt drei Stunden Fahrzeit und konnte trotz anfänglicher Schwierigkeiten bald seinen Rhythmus finden und seine ersten Rundenzeiten bald um rund eine Minute verbessern. Sein Bruder Daniel hatte dann bereits in seiner zweiten Runden Pech und musste wegen eines platten Reifens vorzeitig seine Jagd nach guten Rundenzeiten abbrechen – durch diesen unerwarteten und vorzeitigen Wechsel verloren die beiden einige Minuten.

Am Ende erzielten sie den 14. Gesamtplatz von 30 gestarteten Teams und konnten damit angesichts der unerwarteten Problem verdient hochzufrieden sein.

 

Wir sagen:

W E I T E R  S O  J U N G S!!!

 

Wir freuen uns schon auf Neuigkeiten von den nächsten Läufen…

 

Viele Erfolg und bleibt heil!

[Aarbergen]

[Auffahrt Schabhausen]

Foto zur Meldung: IGE - "Ernst" wird es beim 3-Stunden Enduro
Foto: Patrick und Daniel Ernst beim Fahrerwechsel in Rottleben

Durchwachsener Start beim Seitenwagen-Veteranen-Cup

(19.05.2016)

Am Pfingstsonntag dem 15.05. 2016 fand der erste von sieben Läufen des Seitenwagen-Veteranen-Cup in Beuern statt, in dem Moto-Cross Gespanne bis einschließlich Bj. 1985 startberechtigt sind.

 

Vom MSC Waldkappel-Breitau gingen die Teams Marco Zimmermann/Lucas Zimmermann und Dieter Degenhardt/Carsten Bachmann. Die Gespanne Uwe Fleck/Stefan Kleine sowie Frank Zimmermann/Carsten Lieberum konnten krankheitsbedingt leider nicht teilnehmen.

 

Im Qualifikationstraining belegte Degenhardt/Bachmann den 13., Zimmermann/Zimmermann den 18. Platz.

Bei wechselndem Wetter (Regen/Sonne/Hagel) starteten insgesamt 25 Gespanne im ersten Lauf. Degenhardt/Bachmann fuhren nach einem spannenden Rennen auf den 12. Platz. Zimmermann/Zimmermann belegten trotz Problemen mit der Schaltung noch den 13. Platz.

Im zweiten Lauf, dessen Distanz wieder über 15 Minuten + zwei Runden ging, hatte das Team Degenhardt/Bachmann am Start nicht so viel Glück wie im ersten Lauf. Vor ihnen stürzte ein Gespann in der Auffahrt nach dem Start. Sie konnten nicht mehr ausweichen, fuhren auf und kamen dann erst als vorletztes Gespann ins Rennen. Nach einer grandiosen Aufholjagd belegten sie dann aber noch den 13. Platz. Das Team Zimmermann/Zimmermann fuhr vom Start an auf den hervorragenden 9. Platz, welchen sie dann auch bis zur Zielflagge mit einer sehr starken Leistung verteidigen konnten.

 

In der Gesamtwertung nach zwei Läufen steht das Team Marco Zimmermann/Lucas Zimmermann auf dem 10. Platz. Dieter Degenhardt/Carsten Bachmann stehen auf Gesamtplatz 12.

 

Am 29.05. findet der zweite Lauf in Laubuseschbach statt, an dem hoffentlich alle vier Gespanne an den Start gehen. Im Juli stationiert der Veteranen-Cup auf dem Husarenring in Sontra.  Man kann gespann(t) sein…

Foto zur Meldung: Durchwachsener Start beim Seitenwagen-Veteranen-Cup
Foto: Durchwachsener Start beim Seitenwagen-Veteranen-Cup

Enduro Saison in Dahlen am 20.03.2016 eröffnet

(22.03.2016)

Bei noch winterlichen Temperaturen machte sich eine kleine Schar von Fahrern des MSC Waldkappel-Breitau auf den Weg zum Enduro- Pokallauf nach Dahlen, nordöstlich von Leipzig.

 

Da hier auch der erste Lauf zur Deutschen Enduro Meisterschaft ausgetragen wurde, konnten die Fahrer vom hervorragend organisierten Husqvarna Team um Karsten und Lothar Wills aus Bischhausen mit betreut werden.

 

Der Veranstalter präsentierte eine 70 km lange Geländerunde, die 3 mal durchfahren werden musste, welche Ihren Namen alle Ehre machte.

 

Den 300 Fahrern wurden 6 anspruchsvolle Sonderprüfungen, ein hoher Geländeanteil mit vielen Schlammlöchern, eine Wasserdurchfahrt durch die Dahle,  sowie enge und ausgefahrene Waldstücke geboten.

 

In der Klasse bis 125 cm³ (E1B) war Max Weiland aus Sontra- Donnershag mit seiner Husqvarna am Start. Dieser bekam gleich in der ersten Runde die Tücken der Schlammlöcher zu spüren. Er

verlor seinen Kickstarter und konnte somit sein Motorrad nur noch durch anschieben zum Laufen bringen.

 

An der ersten Zeitkontrolle gelang es Max sein Motorrad wieder zu reparieren, konnte aber dadruch bedingt die Sollzeit nicht mehr einhalten und bekam gleich 28 Minuten Strafzeit aufgebrummt.

 

Im  Laufe der Veranstaltung wurden die Streckenbedienungen im schwieriger und so gelang es Max auch bis zur 3. Zeitkontrolle nicht, seine Sollzeit wieder aufzuholen.

 

Am Ende wurde er mit einer Strafzeit von 30 Minuten aus der Wertung genommen und musste somit auch das Rennen vorzeitig beende. „Das ist ärgerlich, aber bei der nächsten Veranstaltung greife ich wieder an“, kommentierte Max sein Ergebnis.

 

Hartmut Walter aus Rittmannshausen ging mit seiner 250 cm³ 2-Takt Husqvarna in der mit 31 Fahren besetzten ‚Seniorenklasse über 50 Jahre‘ (Super Senioren) an den Start.

 

Noch etwas durch eine kürzlich auskurierten Grippe geschwächt,  fuhr Hartmut nicht am Limit. Er teilte seine Kräfte sinnvoll ein um über die komplette Distanz noch genügend Reserven zu besitzen. „Ich wollte nicht zu Beginn schon alles auf eine Karte setzten“, erklärte Hartmut seine Herangehensweise.

 

Am Ende hat sich diese Taktik als richtig herausgestellt.

 

Die Streckführung war sehr anspruchsvoll und forderte insbesondere zum Ende hin alles von den Fahrern ab.

 

Hartmut konnte ohne Strafzeit einen guten 8. Platz erkämpfen.

 

Das nächsten Rennen zur Deutschen Enduro Meisterschaft und zum Deutschen Enduropokal ist am 13. und 14. August in Burg.

 

Auch die am 27. und 28. August stattfindenden 19. Internationalen Waldkappler ADAC Enduro- Fahrt wirft bereits ihre Schatten voraus, bei dem sich die gesamte Enduro-Elite wieder im Fahrerlager in Bischhausen trifft.

 

Ergebnisse

[Max Weiland]

[Hartmut Walter]

Foto zur Meldung: Enduro Saison in Dahlen am 20.03.2016 eröffnet
Foto: Hartmut Walter

MSC Waldkappel-Breitau ehrt erfolgreiche Motorsportler

(27.02.2016)

Anlässlich der Jahreshauptversammlung des Motorsportclubs Waldkappel-Breitau im ADAC e.V., zu der am 27. Februar dieses Jahres im Vereinsheim des Clubs am Husarenring in Sontra rund 90 Mitglieder erschienen, kürte der Verein vier seiner erfolgreichsten Motocross-Athleten.
Der 10-jährige Maximilian Hero Holzapfel aus Eschwege entschied die Gesamtwertung seiner Hubraumklasse des Motocross-Hessencup souverän für sich. Er siegte bei 17 von 20 Läufen klar und triumphierte so mit deutlichem Punktevorsprung bei den 65ccm Motorrädern.
Der 8-jährige Phil Reuter gewann die Meisterschaft des Motorsportringes (MSR) in der Klasse bis 50ccm durch seine konstant guten Leistungen im Laufe der sieben Rennveranstaltungen dieser Rennserie. Obwohl der Reichensächser nur bei 12 der 14 ausgetragenen Rennläufe an den Start ging, gewann er die Gesamtwertung letztlich mit 264 Punkten und 10 Punkten Vorsprung vor dem Zweitplatzierten.
Marvin Heyner aus Helsa konnte sich im Verlauf der Saison 2015 in der leistungsstärkste Klasse des Motorsportringes, bei den MSR-Masters, steigern und so am Ende die begehrte Trophäe des Siegers entgegennehmen. Seine beiden Laufsiege beim letzten ausgetragen Rennen der Serie in Langgöns zementierten seine bis dahin sehr gute Punktausbeute und verhalfen ihm am Ende zum Gesamtsieg.
In der Wertung der MSR-Masters Aufstockfahrer des Motorsportringes konnte Andreas Hassenpflug durch seine kontinuierlich guten Leistungen auf hohem Niveau am Ende den zweiten Gesamtplatz erzielen. Diesen bemerkenswerten Erfolg errang der Sportler aus Datterode, obwohl ihm bis zum Ende der Rennserie ein Laufsieg versagt blieb.
Neben den mit Pokalen ausgezeichneten Fahrern, wurden die Leistungen aller anderen Motorsportler des Vereins in den unterschiedlichsten Motocross- und Enduro-Rennserien ebenfalls hervor gehoben. Der erste Vorsitzende Peter Überschär dankte allen Aktiven ausdrücklich.

Im Verlauf der Sitzung wurde neben der turnusgemäßen Wahl verschiedener Vorstandsämter, bei der u.a. der Vorsitzende Peter Überschär in seinem Ehrenamt bestätigt wurde, und den Berichten der einzelnen Spartenleiter, die vollkommen neu gestaltetet Homepage des Vereins durch das Vereinsmitglied Marc Berneburg vorgestellt. Mit Hilfe der Initiative „Hessen vernetzt“ und durch zahlreiche redaktionelle Überarbeitungen der Seiteninhalte konnte ein in allen Belangen erheblich verbesserter Webauftritt des Vereins erreicht werden. Die neue Web-Präsenz ist unter der neuen Adresse www.husarenring.de zu erreichen und lädt ein mit aktuellen und informativen Inhalten rund um den Motocross- und Endurosport, nicht nur in Sontra.

MSC Waldkappel-Breitau im ADAC e.V.

Carsten Hüge

Foto zur Meldung: MSC Waldkappel-Breitau ehrt erfolgreiche Motorsportler
Foto: Erfolgreiche Vereinsmitglieder (v.l.n.r.): Maximilian Hero Holzapfel (#161: KTM 65 SX), Phil Reuter (#9: KTM 50 SX), Marvin Heyner (#72: Honda CRF450), Andreas Hassenpflug (#169: Husqvarna FC450)

Neue Maschinenhalle

(22.01.2016)

Es ist geschafft!!!

 

Seit vergangenen Samstag, dem 05. Dezember 2015 ist das Dach auf unserer "Maschinenhalle" / unserem "Regenschutz" drauf... Vielen vielen Dank für Eure tatkräftige Unterstützung und Hilfe!

Foto zur Meldung: Neue Maschinenhalle
Foto: Neue Maschinenhalle

Drei Mal auf Platz 1. Erfolgreiche Saison 2015

(20.12.2015)

Gleich 3 Fahrer haben es ganz nach oben geschafft.

 

Im Jahr 2015 war der MSC Waldkappel-Breitau mit vielen Fahrern in den Amateurmeisterschaften des Motorsportringes (MSR), des Hessencups, der Interessengemeinschaft Endurosport (IGE), sowie als Gaststarter bei einigen anderen Veranstaltungen vertreten.

 

Marvin Heyner (Honda, 450ccm) aus Helsa konnte 2015 den MSR Masters Titel einfahren.

Die MSR-Masters ist die höchste Klasse beim Motorsportring, einer der stärksten Amateurserien in Deutschland.

Es war ein hart umkämpfter Titel, den sich Marvin erst in der letzten Veranstaltung sichern konnte. Marvin konnte durch seine guten Leistungen für den MSR bei den Crossfinals 2015 in Mühlhausen starten.

 

Ebenfalls erfolgreich war der Eschweger Maximilian Hero Holzapfel (KTM, 65ccm, 9 Jahre). Maxi hat den Hessencup in allen Rennen dominiert und konnte am Ende ganz klar Platz 1 in der Meisterschaft für sich verbuchen. Maxi nahm zudem an der Deutschen Jugend Motocross Meisterschaft teil. Als einer der jüngsten Teilnehmer konnte er auch hier ansehliche Leistungen zeigen. Darüber hinaus hat er den Hessencup bei den Crossfinals vertreten. Maxi möchte in 2016 in die 85ccm Klasse aufsteigen.

 

Auch Phil Reuter (KTM, 50ccm, 7 Jahre) konnte auf Platz 1 der MSR-Meisterschaft in seiner Klasse fahren.

Phil startete aufgrund seiner guten Leistungen für den ADAC Hessen-Thüringen beim Bundesendlauf in Templin und konnte hier, trotz eines Sturzes auf der Zielgeraden, noch einen beachtlichen 27. Platz einfahren. Der Reichensächser startet nächstes Jahr in der Klasse 65ccm.

 

Neben den 3 erwähnten Siegern standen zahlreiche weitere Piloten an den Startgattern. Es wurde nennenswerte Erfolge erzielt. Wir gratulieren allen Fahrerinnen und Fahrern für die tollen sportlichen Leistungen.

 

Viel Erfolg in 2016!

Foto zur Meldung: Drei Mal auf Platz 1. Erfolgreiche Saison 2015
Foto: Marvin ist MSR Masters Sieger 2015

Phil Reuter im Finale

(30.11.2015)

Phil Reuter (7 Jahre, 50 ccm) im Finale des Bundesendlaufes 2015 im brandenburgischem Templin. Bericht aus der Werra Rundschau vom 23.09.2015.

[Phil Reuter Motocross]

[Phil Reuter Motocross 50ccm]

Foto zur Meldung: Phil Reuter im Finale
Foto: Phil Reuter

Motocross-Nachwuchstalente aus Afrika

(16.08.2015)

Vom 16.-24. August durfte der MSC Waldkappel-Breitau erstmals zwei junge Nachwuchstalente aus Afrika mit Ihren Familien begrüßen.

 

Initiiert wurde dieses Motocross-Projekt durch die GeBe-Foundation Kapstadt und deren Direktor Bernd Wulffen. Ihr Ziel es ist u.a. mit dem MSC Waldkappel-Breitau eine Partnerschaft in Sachen Jugendförderung einzugehen.

Dabei sollen zum einen jugendliche Motocross-Fahrer aus Afrika in Deutschland gefördert werden, zum anderen ist geplant zu einem  späteren Zeitpunkt auch die deutsche Trainer nach Afrika einzuladen.

 

Den Teilnehmern wurde in Vorbereitung auf ihr Rennen, die "FIM African Motocross Championships" in Harare/Simbabwe, die Möglichkeit geboten an einigen Trainings auf verschiedenen Motocross-Strecken in Deutschland teilzunehmen.

 

Angekündigt waren im Vorfeld sechs Fahrerinnen und Fahrer samt ihrer Familien.

 

Letztendlich sind allerdings nur Rory Donaldson (10 Jahre) aus Sambia mit seiner Familie, sowie Dee Manuel (10 Jahre) aus Simbabwe mit seinem Vater erschienen.

 

Die insgesamt sechs Personen hatten zuvor eine Woche beim RMC Reutlingen verbracht und reisten am Sonntagabend in Sontra an, wo sie in der Ferienwohnung Sandrock bei Reinhard, Tina und Paul untergebracht wurden.

 

Neben vier Trainings die nun organisiert wurden, besuchten die Gäste u.a. auch das Grenzmuseum "Schifflersgrund", die Tannenburg Nentershausen und Bad Hersfeld. Außerdem wurde ihnen eine Sightseeingtour nach Eisenach auf die Wartburg ermöglicht. Dabei stand uns Henrike Platzek hilfreich zur Seite, welche nicht nur über gute Englischkenntnisse und ein Auto verfügt, sondern auch die nötige Zeit hatte, sich liebevoll und intensiv um unsere Gäste zu kümmern.
Dafür auch an dieser Stelle nochmals ein herzliches Dankeschön.

 

Wie bereits erwähnt, soll dieser Austausch nun jährlich und eigentlich auch mit einer größeren Anzahl von Teilnehmern stattfinden.


Um zu gewährleisten, dass dieses Projekt auch zukünftig Erfolg hat, sind wir auf tatkräftige Hilfe angewiesen.


Wer Interesse hat, uns in Zukunft bei diesem Projekt und der damit verbundenen Gästebetreuung zu unterstützen, melde sich bitte bei Peter Überschär oder Reinhard Sandrock.


Ihr werdet es nicht bereuen, denn zumindest die Sportsfreunde dieses Jahren waren sehr, sehr nett und eine echte Bereicherung!

Foto zur Meldung: Motocross-Nachwuchstalente aus Afrika
Foto: Motocross-Nachwuchstalente aus Afrika

MSR Veranstaltung 2015

(21.07.2015)

Seht hier die Berichte aus der Regionalpresse. Werra Rundschau Berichte zum MSR Rennen 2015...

[Werra Rundschau vom 17.07.2015]

[Werra Rundschau vom 20.07.2015]

[Werra Rundschau vom 15.07.2015]

Foto zur Meldung: MSR Veranstaltung 2015
Foto: Nur der Regen stoppt die Motocrosser

Atemlos durch die Luft - Jugendtraining beim MSC

(01.08.2014)

Motocross für Kinder und Jugendliche

Früh übt sich wer ein Meister werden will

Sicher fahren auf einer Motocross Rennstrecke: Unter der Leitung erfahrener Trainer findet 2-wöchig montags das Kinder- und Jugendtraining des MSC Waldkappel-Breitau statt. Auf dem Trainingsgelände “Husarenring“  in Sontra lernen Mädels und Jungs bis 16 Jahre den sicheren Umgang mit ihren Cross Maschinen.

Dabei lernen die Teilnehmer worauf es beim Motocross  ankommt.

Auf was muss ich achten? Was ist  die optimale Sitzposition? Wo ist die Ideallinie?

 

Ein anspruchsvoller Sport mit positiven Nebeneffekten

Neben sicheren und spektakulären Fahrtechniken sind auch weitere Eigenschaften erforderlich, um im Motocross- und Endurosport erfolgreich zu sein.

Ein Höchstmaß an Körperbeherrschung ist notwendig. Durch das Training werden insbesondere bei Kindern und Jugendlichen Gleichgewichtssinn und Motorik gestärkt. Aber auch Ehrgeiz  und soziales Engagement  werden durch Renngeschehen, Trainingstage und Vereinsarbeit gefördert.

Wie in jedem Sport führt nur intensives Training zu einer erfolgreichen Motocross Karriere. Neben dem fahrerischen Können gehören Disziplin, Kraft und Ausdauer zu den Eigenschaften eines erfolgreichen Motocross- oder Enduro Piloten. Um den Sport überregional erfolgreich zu betreiben, sind neben regelmäßigem Fahrtraining weitere Kraft- und Ausdauerübungen unabdingbar. Motocross- und Enduro sind Leistungssport.

 

Der Spaß steht im Vordergrund.

Trotzdem zählt der individuelle sportliche Gedanke, dafür ist es Motorsport. Aber vor allem ist Motocross eine äußerst interessante Freizeitbeschäftigung, die vor allem großen Spaß bietet. Schließlich wollen die allermeisten Fahrer keine Weltmeister werden! Entscheide selbst welche Ziele Du verfolgst.

 

Sicherheit steht  immer an erster Stelle

Natürlich sind Motocross und Enduro nicht ungefährlich, aber Stürze bleiben die Ausnahme. Umso wichtiger ist es, dass die Sportler richtig geschützt sind. Dabei darf nicht gespart werden. Eine entsprechend Schutzbekleidung ist hierbei ein „Muss“.

 

Schutzbekleidung Motocross und Enduro:

  • Helm

  • Brille

  • Neck-Brace

  • Brustpanzer oder Protektorenjacke

  • Ellenbogenschützer

  • Handschuhe

  • Protektorenhose optional

  • Knieschützer oder Orthesen

  • Motocross-Stiefel

  • Körperbedeckende Kleidung, idealerweise Cross-Hose und Cross-Shirt

 

Motocross selbst erleben

Wie es sich anfühlt, einmal selbst mit einer Motocross Maschine zu fahren, können Kinder und Jugendliche auf dem Husarenring erleben. Möglichkeiten dazu bietet die  ADAC MX Academy oder das Kinder- und Jugendtraining des MSC-Waldkappel-Breitau.

Zu den regulären Öffnungszeiten an den Wochenenden können erste Fahrversuche unternommen werden. Für Kinder steht ein eigens hergerichteter Kids-Track zur Verfügung.

Eine weitere interessante Möglichkeit bietet die ADAC MX Academy. Der ADAC bietet in Zusammenarbeit mit dem Motorradhersteller KTM die Möglichkeit, bei einem Schnupperkurs richtiges Motocross-Feeling zu erleben. Ausgebildete und lizenzierte Trainer vermitteln den Teilnehmern das notwendige technische Verständnis und sorgen für die Sicherheit bei den ersten einfachen Fahrübungen. Das Angebot richtet sich an Kinder von 7 bis 12 Jahren die noch nie auf einem Motocross-Motorrad gesessen haben. Jeder Teilnehmer wird am Ende ein Erfolgserlebnis haben! Anmeldungen können unter www.adac-mx-academy.de vorgenommen werden. Die Plätze sind heiß begehrt und regelmäßig schnell ausgebucht.

Jedoch stehen auch bei dem regulären Kinder- und Jugendtraining 2 vereinseigene Mini-Crosser, je eine 50ccm und eine 65ccm, für die Kleinen zur Verfügung. Das 50ccm Motorrad ist mit einem Automatikgetriebe ausgestattet, schalten ist daher überflüssig. Die Kinder sollten sich sicher auf einem Fahrrad bewegen können und mind. 6 Jahre alt sein. Das Kinder- und Jugendtraining findet montags in geraden Kalenderwochen von 17:00 bis 19:00 Uhr statt.

Die Trainer und aktiven Fahrer stehen darüber hinaus für Fragen rund um den aktiven Motocross Sport, sowie zu den nötigen Rahmenbedingungen zur Verfügung.

Was benötige ich? Wo erhalte ich es? Gibt es Risiken? Welche Kosten kommen auf mich zu?

Bei Interesse solltest Du einfach vorbeischauen. Wer bereits Schutzausrüstung hat, sollte diese ruhig mitbringen, es steht jedoch auch ein geringer Bestand zur Verfügung.

 

[Hochauflösend - Werra Rundschau 05.07.14 - Atemlos durch die Luft]

Foto zur Meldung: Atemlos durch die Luft - Jugendtraining beim MSC
Foto: Werra Rundschau 05.07.14 - Atemlos durch die Luft

MSR Veranstaltung 2014

(29.07.2014)

Meurs schlägt Dapor auf dem Husarenring.

Auch Fahrer des MSC Waldkappel Breitau erfolgreich.

 

Das siebte Saisonrennen der aktuellen MSR Meisterschaft fand am letzten Juli Wochenende in Sontra statt. Die bekannte Anlage mit bester Infrastruktur und Gastronomie sowie eine anspruchsvolle Strecke zogen 350 Starter zum letzten MSR Rennen vor der Sommerpause.

Die angereisten Fahrer sowie Zuschauer erlebten eine Motocross Veranstaltung auf höchstem Niveau mit vollen Starterfeldern und bester Organisation. Der Husarenring erstrahlte bei sommerlichen Temperaturen und hätte das gesamte Wochenende nicht besser präpariert sein können. Auch ein Wolkenbruch zu den zweiten Umgängen am Rennsamstag konnte die Stimmung kaum trüben und machte die Kämpfe um die Meisterschaften nur spannender. Einen besonderen Dank für die geleistete Arbeit an die vielen Helfer sowie dem Vorstandsteam des MSC Waldkappel-Breitau.

Das absolute Highlight des Wochenendes war erneut ohne Zweifel die Klasse MSR-Masters/Youngsters. Der Niederländer Jeffrey Meurs vom Team Suzuki Reinecke war es, der den amtierenden Meister Dario Dapor vom Team MX-Shop Rhein-Main in der letzten Runde des Qualifikationstrainings von der Pole Position verdrängte.

Im ersten Wertungslauf kam Dapor am besten aus dem Gatter und sicherte sich den Pirelli-Holeshot-Award. Meurs, Andreas Zachrau auf der Twenty Suzuki, Janik Kaufmann und Patrik Bender starteten ebenfalls gut und folgten Dapor durch die ersten Rennrunden. Kaufmann konnte Zachrau schnell passieren und behauptete die dritte Position bis ins Ziel. An der Spitze lieferten sich Dapor und Meurs ein packendes Duell mit unglaublichem Speed. In der sechsten Rennrunde gelang es Meurs in einer schnellen Kurve innen an Dapor vorbei zu gehen. Dapor blieb ihm im weiteren Rennen dicht im Nacken, konnte jedoch keinen weiteren Angriff starten. In einer spannenden Verfolgergruppe um die Positionen vier bis sieben konnte sich nach vielen Überholvorgängen Joshua Enders vor Jonas Böttcher, Marvin Heyner und Patrik Bender am besten durchsetzen.

 

Start MSR-Masters (#20 Dapor, #941 Meurs, #901 Zachrau)


Im zweiten Lauf reagierte Meurs am besten und bog vor Zachrau, Dapor, Heyner und Kaufmann in die erste Kurve ein. Dapor ging noch in der ersten Runde an Zachrau sowie Meurs vorbei und führte das Rennen sieben Runden an, ehe Meurs mit einem wesentlich ruhigeren Fahrstil erneut an ihm vorbei ziehen und sich den Sieg sichern konnte. Zachrau zeigte als Aufstockfahrer aus der MX1 National eine starke Leistung, wurde jedoch in der ersten Rennhälfte schnell durchgereicht. In der dritten Runde konnte Kaufmann Heyner auf seiner SSM Honda passieren und endete vor ihm auf dem dritten Rang. Bender konnte den Speed von Kaufmann und Heyner mitgehen und wurde fünfter. Böttcher kam in den ersten Kurven zu Fall und kämpfte sich im Laufe des Rennens bis auf Position sieben nach vorne.

 Im dritten Wertungslauf zeigten Kaufmann und Florian Welzenbach die besten Startreaktionen und Kaufmann überquerte knapp als erster die Holeshot Linie, währendem der RP34 Rider Welzenbach unverschuldet heftig stürzte. Böttcher startete ebenfalls gut und jagte mit Dapor, Heyner und Meurs im Nacken den Havana Rider Kaufmann durch die ersten Rennrunden. Kaufmann wehrte einige Attacken von Böttcher ab, bevor Dapor in der dritten Runde erst Böttcher und dann Kaufmann überholte und sich damit den letzten Laufsieg sicherte. Jeffrey Meurs konnte in Runde drei an Heyner, drei Runden vor Schluss an Böttcher und in der letzten Runde sogar noch an Kaufmann vorbei ziehen und damit den Tagessieg für sich entscheiden. Dario Dapor landete mit nur drei Punkten weniger auf Tagesrang zwei vor einem sehr konstanten Janik Kaufmann auf dem dritten Rang. Der vierte Tagesrang ging an Marvin Heyner vor Jonas Böttcher und Joshua Enders. Patrik Bender landet mit nur vier Punkten weniger als Heyner auf dem siebten Platz.

Bei noch zwei zu fahrenden Rennveranstaltungen liegt nun Dapor in der Meisterschaftswertung drei Punkte vor Meurs. Kaufmann liegt mit 58 Punkten Rückstand zur Spitze auf dem dritten Rang der Tabelle vor Heyner und Böttcher. Der Kampf um den Masters Titel und somit dem Rocket-Exhaust-Points-Leader-Award bleibt also spannend wie nie.

 

In der Wertung der MSR-Youngsters setzte sich erneut Philipp Börsch vom Team #254 durch. Im ersten Wertungslauf siegte er vor Philipp Kloos und Joschua Diehl. Im zweiten Durchgang konnte er sich gegen Dominic Meuser und Kloos auf seiner MX-Shop Suzuki durchsetzen. Meuser erwischte im dritten Durchgang einen guten Start und konnte den Lauf für sich entscheiden. Börsch und Kloos kämpften um die zweite Position, wobei Börsch das bessere Ende für sich hatte. Meuser endete in der Tageswertung auf Rang zwei vor Kloos, Diehl und Jordan Hugo auf der RP34 KTM 125ccm. Nicht ganz so eng geht es in der Meisterschaftswertung der Youngsters und damit um die Rocket Exhaust Auspuffanlage für das MX2 Bike zu. Hier führt Philipp Börsch die Wertung mit 68 Punkten vor Philipp Kloos und Marco Stumpf auf der ÖF-Bikes KTM an. Der momentan verletzte Maximilian Jörg Pleyer liegt auf dem vierten Rang vor Jordan Hugo.

 

 MSR-Youngsters Tagessieger Philipp Börsch #269

 

Besonders erfreulich war die hohe Starterzahl mit 20 jungen Nachwuchs Crossern in der Klasse 50ccm Mini. Hier räumte Lukas Paal erneut alles ab was ging. Zwei mal den Milka-Holeshot-Award, führte jede Rennrunde an und siegte souverän in der Tageswertung. Arne Berscheid landete auf dem zweiten Tagesrang vor Janosch Kettner und Mica Engelhardt.

 

In der Kids Klasse 65ccm wurde aufgrund des Wolkenbruches am Samstag nur ein Rennlauf gefahren. Diesen konnte Maximilian Hero Holzapfel als jüngster Teilnehmer für sich entscheiden. Rang zwei ging an den Meisterschaftsführenden Jonathan Weiß auf der Sarholz KTM. Der in der Meisterschaft auf dem zweiten Rang liegende Finn Wiedersprecher konnte in der letzten Runde an Luis Schäfer vorbei ziehen und somit den dritten Tagesrang einfahren.

 

Der Tagessieg in der Klasse 85ccm Junioren ging an den Meisterschaftsführenden Jonas Dünninger vor Gaststarter Tristan Lohmann. Tim Lutz endete auf seiner SSM Suzuki in beiden Läufen sowie der Tageswertung auf dem dritten Rang vor Felix Harnischfeger vom Team Havana Reha Division.

 

In der Klasse 85ccm Senioren bekam es der Meisterschaftsführende Marc Andre Seitz mit einigen schnellen Gaststartern zu tun. Tim Scharf zeigte die besten Starts und sicherte sich gleich zweimal den Rockstar-Holeshot-Award. Der ebenfalls gut gestartete Henri Heise konnte jedoch in beiden Wertungsläufen noch in der ersten Rennrunde die Spitzenposition übernehmen und die Lauf- sowie den Tagessieg souverän für sich entscheiden. Der schnellste des Qualifikationstrainings Paul Haberland landete im ersten Wertungslauf trotz Sturzpech auf der zweiten Position vor Niklas Schneider und Seitz. Im zweiten Durchgang endete Scharf auf der zweiten Position vor Dominik Batrakov und Seitz. Tim Scharf nutzte seine tollen Starts und endete auf dem zweiten Tagesrang vor dem weiterhin in der Meisterschaft führenden Marc Andre Seitz auf der PassionMX Kawasaki.

 

Der Repsol-Holeshot-Award im ersten Wertungslauf der Klasse MX2 Jugend ging an Sven Tischendorf auf der SM-Sport KTM. Tischendorf machte in den ersten Rennrunden mächtig Druck und wurde erst in der fünften Runde von Robin Lang abgefangen, der den Laufsieg für sich entscheiden konnte. Nick Engel konnte in der letzten Runde an Tischendorf vorbei ziehen und endete auf Position zwei. Im zweiten Wertungslauf konnte Philipp Rühl in der zweiten Runde die Spitzenposition von Lang übernehmen und den Laufsieg kontrolliert einfahren. Lang endete auf der zweiten Position vor Leon Büttner und Yannick Andres. Der Tagessieg ging an Robin Lang auf der JWD Ferrotherm KTM vor Philipp Rühl und Leon Büttner auf der PassionMX Kawasaki. In der Meisterschaft führt Rühl mit 26 Punkten Vorsprung auf Lang die Wertung der Klasse an.

 

 MX2 Jugend Tagessieger Robin Lang

 

Im ersten Lauf der Klasse MX2 National schnappte sich der Havana Rider Yannick Andres den LiquiMoly-Holeshot-Award und führte das Rennen durch die ersten Runden. Lukas Beine konnte in der vierten Runde kurzzeitig die Führung übernehmen, wurde jedoch in der fünften Runde von einem schlecht gestarteten Robin Schäben von der Spitzenposition verdrängt und endete vor Thomas Martel auf der zweiten Position. Im zweiten Lauf zeigte Martel auf seiner Reinecke Suzuki die beste Reaktion und sicherte sich den Holeshot-Award. Schäben startete ebenfalls gut und übernahm noch in der ersten Runde die Führung und siegte auch im zweiten Durchgang. Ebenfalls einen guten Start erwischte Max Lutz, welcher Martel in der dritten Runde auf Position drei verdrängte. Der Tagessieg ging verdient an Robin Schäben auf seiner MX-Shop Rhein-Main Yamaha vor Lukas Beine und Max Lutz vom Team SSM Honda. In der Meisterschaftswertung baute Schäben seinen Vorsprung auf Lutz auf 62 Punkte aus und liegt weiter auf Titelkurs.

 

Im ersten Wertungslauf der Klasse MX1 National reagierte Kevin Rainer Ernst am besten und sicherte sich den LiquiMoly-Holeshot-Award. Ernst zeigte eine tolle Performance und konnte den Lauf für sich entscheiden. Frank Henß startete auf seiner Waldmann Honda ebenfalls gut und wurde erst drei Runden vor Schluss von Andreas Zachrau auf die zweite Position verdrängt. Im zweiten Lauf konnte Niko Obertautsch die erste Rennhälfte anführen und musste sich nur Ernst geschlagen geben. Andreas Böhm konnte in der dritten Runde Zachrau von der dritten Position verdrängen. In der Tageswertung siegte Kevin Rainer Ernst vor Niko Obertautsch und Andreas Zachrau. In der Meisterschaftswertung konnte der MX2 National Meister 2013 Zachrau bis auf acht Punkte an Patrick Hengster heran rücken.

 

Der Tagessieg der Klasse Damen ging erneut souverän mit zwei Laufsiegen an Carmen Allinger. Allinger zeigte ihr Können und siegte in beiden Läufen vor Gaststarterin Gina Marie Piepke. Lisa Fuchs zeigte sich gewohnt konstant und endete auf dem dritten Tagesrang. Johanna Neusüß landete bei ihrem Heimrennen auf dem vierten Rang vor Michaela Keil auf der PassionMX Kawasaki. In der Meisterschaftswertung liegt Lisa Fuchs nur zwei Punkte vor Carmen Allinger, welche unbedingt den Damen Titel für sich entscheiden möchte. Michaela Keil verlor etwas an Boden und liegt auf dem dritten Rang der Meisterschaft.

 

Das achte Saisonrennen der MSR Meisterschaft 2014 findet am 13. und 14. September auf der schnellen Strecke in Schaafheim statt. Der Motor-Sport-Ring wünscht allen eine ruhige Sommerpause und freut sich auf das Wiedersehen in Schaafheim. Alle Ergebnisse des Wochenendes, der weitere Terminkalender sowie alle Informationen und News zum MSR sind unter www.motor-sport-ring.de zu

[Abschlussbericht Werra Rundschau]

[Weitere kurzer Bericht Werra Rundschau]

Foto zur Meldung: MSR Veranstaltung 2014
Foto: MSR in Sontra auf dem Husarenring

Uelsen 2014

(09.03.2014)

Alle Jahre wieder trafen sich die Endurofahrer traditionell zum Saison-Opening in Uelsen nahe der holländischen Grenze. Bekannt aus den letzten Jahren zeigte sich die Veranstaltung wettertechnisch unerwartet sommerlich. Wie das Rennen verlief könnt Ihr HIER nachlesen.

[Uelsen 2014]

Rennbericht Deutsche Meisterschaft in Woltersdorf

(02.11.2013)
Hassenpflug erzielt zwei Top Ten-Platzierungen
Am ersten Novemberwochenende ging es für den Enduro zirkus zum Finallauf der deutschen Enduromeisterschaft nach Woltersdorf, gelegen im äußeren Stadtrandgebiet der deutschen Hauptstadt. Besonders bei dieser Veranstaltung ist, dass sich der Verein immer wieder sehr viel Mühe gibt und den Fahren jedes Jahr etwas neues bie tet. So war es auch in diesem Jahr. Traditionell für dieses Rennen gab es einen Prolog am Freitag Abend, bevor es Samstag und Sonntag zum eigentlichen Renngeschehen ging. Der Prolog fand in diesem Jahr im Rüdersdorfer Museumspark statt. Eine Kulisse, die man nicht jederzeit zu sehen bekommt. Direkt neben der Schleuse haben etwa 2000 Zuschauer den Weg dorthin gefunden, um die A-Lizenz Fahrer auf einem Parallelkurs unter Flutlicht zu sehen, der über Steinfelder, Betonröhren, Baumstämme,ein Schrottauto und eine Wasserdurchfahrt verfügte. Im Modus „Mann gegen Ma n“ ging es für die Fahrer um die Bestzeit des Abends. Die gefahrene Zeit wurde am Samstag zu der gesamten Sonderprüfungszeit addiert. Als einziger Starter des MSC Waldkappel-Breitau war Andreas Hassenpflug nach Berlin gereist. Er konnte sich nach dem Prolog auf einem enttäuschenden 13.Platz wiederfinden.“Prolog fahren ist einfach nicht mein Ding.“,so der Datteröder zum Hig hlight des Freitag Abends. Am Samstag Morgen ging es dann für die Fahrer auf  die aus den letzten Jahren bekannte Endurorunde mit einer Länge von circa 65 Kilometern, die pro Fahrtag 3 Mal gefahren werden musste. Die beiden bekannten Sonderprüfungen im Windpark Rüdersdorf und unter der Hochspannungsleitung waren im Großen und Ganzen so wie im letzten Jahr abgesteckt und gut zu fahren. Einzig der Endurotest, der für die Schnellsten 12:30 Minuten dauerte, hatte es in sich. Durch die immer ankommenden kleinen Regenschauern wurde dieser Test teilweise zu einem Lotteriespiel, da man sich ohne weiteres in den tiefen Spurrillen festfahren konnte. Der andere Ackertest war flüssig abgesteckt und ohne Probleme zu absolvieren. Jedoch kam es dann am Sonntag zu einer Schlammschlacht, da es in der ersten von drei Runden stark geregnet hatte. Dadurch ergab sich ein Schlachtfeld, wobei der Test immer tiefer wurde und einige Fahrer Probleme bekommen haben. Auf der Endurorunde ging es dann noch über ein ehemaliges Industriegelände, welches in Fachkreisen „Stalingrad“ genannt wird. Diese Kulisse diente schon manchen erfolgreichen Fernsehfilmen und ist jedes Jahr immer wieder sehen swert. Der Geländeanteil bei dieser Veranstaltung ist erstaunlich hoch, wenn man bedenkt, dass man vor den Toren Berlins durch die Wälder fährt. Da kann sich mancher Veranstalter eine Scheibe von abschneiden. Für Hassenpflug lief es sowohl Samstag als auch Sonntag erstaunlich gut. Ohne größere Probleme und ohne Strafzeit, die sich manch Spitzenfahrer eingefangen hat, konnte er sich auf einem 10.Platz auf der Ergebnisliste am Samstag Abend wiederfinden.
 
Gestützt auf diese bisherige beste Saisonleistung vom Vortrag fuhr Hassenpflug erneut ein souveränes Rennen und konnte den Sonntag auf einem 9.Platz die Heimreise antreten. „Da hat sich diese lange Reise natürlich gelohnt. Mit einem 9. und 10. Platz hätte ich vor der Veranstaltung nie gerechnet.“,so die Bilanz der beiden Renntage. Nun ist die Rennsaison wieder vorbei, bevor am ersten März Wochenende nächsten Jahres nahe der holländischen Grenze in die neue Saison 2014 gestartet wird.

Six Days in Sardinien vom 30.09-05.10.2013

(30.09.2013)

In der letzten Septemberwoche hieß es Sachen packen und bereit sein, denn die diesjährige Enduro-Mannschaftsweltmeisterschaft in Sardinien stand kurz bevor. Vom heimischen MSC Waldkappel- Breitau wurde Andreas Hassenpflug in den Kader der deutschen Clubmannschaften berufen, während mit Karsten Wills, Patrick Hendrich, Jürgen Bauer ,Uwe Fleck,  Martin und Peter Überschär sowie Hans Reiter, der als Physiotherapeut sich um die Fahrer kümmerte, viele erfahrene MSC-Betreuer im offiziellen Team des Deutschen Motorsport Bundes (DMSB) standen, wobei einige dieser Personen sogar ihren Jahresurlaub daf ür opferten.


Dreh-und Angelpunkt dieser Veranstaltung war das Fahrerlager im Hafen von Olbia, wo jede Nation ihr Lager aufgeschlagen hatte. Andreas Hassenpflug fuhr mit seinen Marken-und auch Teamkollegen Daniel Jud und Florian Ebener (beide Neunkirchen) im Team DMSB 2. Hassenpflug pilotierte seine bewährte Husaberg FE 501 vom heimschen Offroadhändler Zweirad Wills.

 

Nach dem Besichtigen der insgesamt 9 Sonderprüfungen in der Woche vor dem eigentlich Start, ging es dann nun am Montag (30.9.) endlich los, worauf natürlich alle Fahrer sehr gespannt waren, da man ja nicht wusste, welches Gelände auf uns wartet. Die Streckenführung der ersten beiden Tage erstreck te sich in der Region nördlich von Olbia mit einer Streckenlänge von ca 220 km. An diesen beiden Tagen mussten täglich 6 Sonderprüfungen absolviert werden, die allesamt unterschiedlich war en. Wiesenstücke, Steine, Wurzeln, Singletrails, Bachbetten und Auf-und Abfahrten bekam man geboten- eben ein richtiger WM-Lauf.

 

Am Ende des ersten Tages stand ein 150.Platz im Championat aller Clubfahrer zu Buche. Immer wieder lief Hassenpflug in den Sonderprüfungen auf langsamere Fahrer auf, wobei durch den Staub die Sicht deutlich beeinträchtigt wurde und er das Gas heraus nehmen musste. Ähnlich erging es dem Datteröder am 2.Fahrtag, jedoch hatte er mit einem Defekt an der Hinterradbremse zu kämpfen, die den halben Tag außer Funktion war, und erst kurz vor Schluss ausgetauscht werden konnte.

 

Platz 100 war das heutige Ergebnis am Tagesende.Mit der Clubmannschaft fanden wir uns nach den beiden Fahrtagen auf Platz 34 wieder. Am 3.Tag wurde die Fahrtstrecke der ersten beiden Tage genutzt, jedoch wurde nun andersherum gefahren. Am Vortrag noch als steile Abfahrt in Eri nnerung, ging es nun eine steile Aufffahrt hinauf und aus Auffahrten wurden Abfahrten, teilweise tech nisch sehr anspruchsvoll. Hinzu kam eine neue Sonderprüfung, welche an einem großen Einkaufsmarkt  direkt am Stadtrand von Olbia abgesteckt war und einige Staubwolken in das Stadtzentrum schi ckte.Die Italiener sahen dies jedoch sehr gelassen, in Deutschland hätte das bestimmt Ärger gegeben. Positives gab es für uns Clubmannschaft zu berichten, da wir von Platz 34 auf 28 vorgerückt sind. Hassenpflug konnte sich am heutigen Tag erneut unter die Top 15 seiner Klasse und im Championat unter die Top 75 der
knapp 400 Starter schieben.


An den beiden darauf folgenden Tagen (Tag 4 und 5) bekamen die Teilnehmer eine ganz neue Streckenführung mit neuen Sonderprüfungen unter die Räder. Die erste Sonderprüfung war auf einer Wiese gleich neben einem alten Flughafengelände abgesteckt. Bei der zweiten Sonderprüfung mussten die Teilnehmer ihr technisches Geschick auf einer knochentrockenen Motocrossstrecke mit angrenzenden Enduroteil unter Beweis stellen, bevor auf der 3. Sonderprüfung durch ein eweig langes Bachbett ging. Danach ging es auf einer zeit lich engen Etappen zu der 4. Sonderprüfung, die erneut Motocrossstrecke mit Enduroanteil beeinhalte te. Zu diesen beiden Tagen gab es zuvor von Endurolegende Giovanni Sala, mehrfacher Weltmeister, einige Informationen für alle Teilnehmer.


Alle wussten, dass es nun ernst wird, da der Verans talter versuchen wollte auszusieben.(Die Teilnehmeranzahl zu minimieren). Einzig und allein gab es einen Streckenabschnitt,welcher über 23km nur durch das Gelände ging und den Fahrern am Ende noch eine technisch anspruchsvolle Sonderprüfung (Sonderprüfung 4) abverlangte. Es gab  viele Fahrer, die auf dieser Etappe einige Strafminuten kassierten. Hassenpflug kam an den bei den vermeintlich „schwersten“ Tagen ohne Strafzeit ins Ziel und konnte sich erneut an beiden Tagen auf guten Plätzen wiederfinden, obwohl er einen heftigen Sturz in der 4.Sonderprüfung hatte, als er mit seiner Schulter an einem Baum hängen blieb und sich daraufhin überschlug.

 

Seine Husaberg  wurde ein wenig in Mitleidenschaft gezogen, was jedoch im Rundenziel am Abend wieder alles in Schuss gebracht wurde. Wichtig zu wissen ist, dass jeder Fahrer 15 Minuten Zeit am Abend hat, um einen Service am eigenen Motorrad durchzuführen.Das sind Arbeiten wie z.B. Reifen wechseln oder Kette schmieren. Kein anderer darf an dem Motorrad schrauben. Ein Mechaniker darf nur einen Ölwechsel durchführen, Kühlmittel nachgucken und Treibstoff auffüllen.

 

Am 6. und auch letzten Tag ist es Tradition, dass e in Abschlussmotocross auf einer ortsansässigen Motocrossstrecke zu fahren. Unglücklicherweise war die Strecke in diesem Jahr ca 40 km vom Fahrerlager entfernt. Somit mussten alle Fahrer mit ihrem Motorrad erst einmal dort hin fahren (und dann auch wieder zurück). Durch den nächtlichen Regen wurde die sehr schön angelegte Motocrossstrecke in eine anfängliche Rutschpartie v erwandelt, was sich aber dann änderte je mehr Fahrer gefahren sind.

 

In den insgesamt 15 Rennläufen kamen dann alle Fahrer zum Zug und hatten am Ende noch einmal ordentlich Spaß. Am Ende hatte man griffigen Werksboden und die Elite des Endurosports zeige sein Können. „Es ist schon Wahnsinn, wenn man sieht wie die Besten der Besten Motorrad fahren können. Das sieht man ja nicht jeden Tag. Das war schon faszinierend“ , so Andreas Hassenpflug. Hassenpflug konnte in seinem Rennlauf Platz 18. belegen.

Fazit von Andreas Hassenpflug zu den diesjährigen Six Days:

  • Platz 28  mit der Mannschaft DMSB 2
  • Platz 16 in der Klasse C3
  • Platz 82 im Championat

 

Alles in allem bin ich sehr zufrieden, obwohl ich m ich an den ersten beiden Tagen ein wenig schwer
getan habe und somit viel Zeit verloren habe. Mein großes Ziel (Goldmedaille) habe ich dadurch
wahrscheinlich verschenkt. Am Ende war es eine Silbermedaille, aber es haben am Ende ca 5 Minuten zu der Goldmedaille gefehlt. Hört sich viel an, aber über 6 Tage gesehen ist es nicht viel.
Im nächsten Jahr sind die Six Days in Argentinien. Mal sehen, was daraus wird. Es wäre natürlich eine erneute Herausforderung, jedoch finanziell deutlich teurer als zum Beispiel im diesen Jahr.

 

Vielleicht gibt es ja ein paar Sponsoren, die mir unter die Arme greifen würden. Am Ende möchte ich mich bei allen bedanken, die mich in jeglicher Art und Weise unterstützthaben. Ganz besonders Karsten Wills, meiner Freundin Julia und dem Rest der MSC Waldkappel Mannschaft sowie dem ADAC Hessen-Thüringen. Ihr seid spitze! Danke!

 

(Verfasser:Andreas Hassenpflug; Bilderquelle:privat)

Holzapfel gewinnt den ADAC Hessencup

(15.09.2013)

Am 15. September wurde in Hof im Westerwald der ADAC Hessencup Endlauf ausgetragen. Da auf der anspruchsvollen Hartbodenstrecke mit Supercrosselementen die Meisterschaft entschieden werden sollte, war für reichlich Spannung gesorgt.


Trotz Regen und Schlamm am Vortag hatten die Veranstalter mit schwerem Gerät einen guten Job gemacht, so daß sich die Kids über Werksboden freuen konnten.


Max hatte in den Anliegern und Sprungkombinationen mächtig Spaß und konnte im Zeittraining eine deutliche Bestzeit setzen. Der Top Startplatz half dann auch den Holeshot in die erste Kurve zu sichern. Ab der dritten Runde konnte Max dann seine hartnäckigen Verfolger abschütteln und mit guten Vorsprung ins Ziel kommen. Der Endlauf lief dann wie eine Kopie des ersten Umlaufes ab und Max konnte sich überglücklich mit dem Laufsieg als Meister des Hessencups 2013 feiern lassen.


Dies ist auch der erste Titel für seinen Heimatverein MSC- Waldkappel-Breitau in dieser Klasse.

Foto zur Meldung: Holzapfel gewinnt den ADAC Hessencup
Foto: Max Holzapfel

Enduro Burg

(10.08.2013)

Für den Endurozirkus stand nach einer langen Rennpause die 2-Tagesfahrt in Burg bei Magdeburg am vergangenen Wochenende auf dem Programm. Der Rundkurs umfasste ca.65KM und musste 3x pro Tag umrundet werden.Um auf eine akzeptable Gesamtzeit der Sonderprüfungen zu kommen, mussten die DM Fahrer nach den 3 absolvierten Runden erneut die erste Sonderprüfung des Rundkurses fahren. So standen am Ende jeden Fahrtages 7 gezeitete Sonderprüfungen auf der Ergebnisliste.

 

In jeder Runde mussten 2 Sonderprüfungen gefahren werden, welche sich wie in den letzten Jahren zum einen direkt neben der Autobahn in einer Sandgrube und zum anderen im neu geschaffenen Industriegebiet auf einem abgerodeten Acker abgesteckt worden sind. Aufgrund der Trockenheit der letzten Wochen kam es an beiden Tagen zu einem großen Staubaufkommen, wobei die Sicht teilweise sehr eingeschränkt wurde. Rund 300 Endurofahrer aus ganz Deutschland fanden den Weg nach Burg, darunter auch Andreas Hassenpflug vom MSC Waldkappel-Breitau. Hassenpflug, der in den letzten Monaten einige Motocrossrennen zu Trainingszwecken nutzte, fuhr guter Dinge nach Burg. Am ersten Fahrtag konnte er sich ohne besondere Vorkommnisse Platz 12 in seiner Klasse sichern und war seinerseits zufrieden.

 

Am zweiten Fahrtag wollte der Datteröder das Ergebnis des Vortages wiederholen, jedoch gelang ihm dies nicht. Er hatte während des Tages mit seinem hinteren Mousse( Gummiring, welcher in den Reifen kommt.Vorteil:man kann nicht „platt“ fahren) zu kämpfen und musste sogar während des Rennens das kaputte Mousse austauschen. Am Ende reichte es nur für Platz 15 in der Klasse E3 (über 450ccm/4 Takt,über 250ccm/2 Takt). Der nächste DM-Lauf steht am letzten Augustwochenende auf dem Programm.

 

Verfasser:Andreas Hassenpflug;Bild:privat

Foto zur Meldung: Enduro Burg
Foto: Bild

Hessencup in Meckbach 30.05. - 31.05.2013

(30.05.2013)

Bei sommerlichen Temperaturen fand sich am 1. Juliwochenende ein Rekordstarterfeld von über 20 Fahrern in der 50 ccm Klasse ein. Die vollen Starterfelder am Tag zuvor hatten die Sand-/ Mischbodenstrecke mit vielen Wellen zu einer technischen Herausforderung werden lassen. Das kam Max entgegen und so konnte er im Training eine deutliche Bestzeit markieren.


Auch der Start zum 1. Lauf war bei dem großen Starterfeld enorm wichtig und so konnte Max nach knappen Holeshot das Feld in die erste Ründe führen. Direkt hinter Max wurde so hart um die Plätze gekämpft, dass seine Mitkonkurrenten zum Sturz kamen und er mit einem unerwartet großen Vorsprung ins Ziel einfahren konnte.


Auch im 2. Lauf setzte sich Max von Beginn an in Führung, die er allerdings kurzzeitig abgeben musste. Mit geschickten Überholmanövern und Topzeiten in den letzten drei Runden, konnte jedoch auch dieser Lauf, zur großen Freude, gewonnen werden. Mit diesem Sieg hat sich der kleine Maoam Racer nun an die Spitze der Tabelle gekämpft. 

Foto zur Meldung: Hessencup in Meckbach 30.05. - 31.05.2013
Foto: Max Holzapfel


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25.08.​2019
08:30 Uhr
Deutsche Enduro Meisterschaft
Deutsche Enduro Meisterschaft am Husarenring am 25.08.2019. [mehr]
 
28.09.​2019 bis
29.09.​2019
08:30 Uhr
MSR Motocross am Husarenring
MSR-Motocross am Husarenring in Sontra. [mehr]
 
 

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